18 Dezember 2017, 07:55:48

Autor Thema: The Trigger  (Gelesen 504 mal)

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Oflinitrium

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Re: The Trigger
« Antwort #15 am: 21 Juli 2017, 13:59:34 »
Puh... es ist interessant wie schwer es mir fällt auf positive Kritiken zu antworten...

Zitat
Nein, ehrlich. Käme auf Klappentext an. Rein vom Text her, oder wenn mir diese Szene als Intro in einen Film/Serie präsentiert würde - da bliebe ich sicher am Ball.
Würde ich es allerdings überhaupt in die Hände nehmen und aufschlagen - tja, wie gesagt, das hängt ganz von der Buchbeschreibung (und Rezensionen) ab. Ich gehöre zu denen, die gerne wissen, auf was sie sich einlassen. 
Da sind wir uns recht ähnlich. Ich persönlich habe fast alle meine Bücher vorm Kauf in der Hand gehabt und die ersten 50 Seiten gelesen. Oftmals auch irgendwo wahllos in der Mitte aufgeschlagen, einfach weil ich sehen will ob mir der Stil des Autors gefällt. Klappentexte oder nur eine Anfangszene reichen mir nicht aus um zu beurteilen ob es für mich lesenswert ist.

Zitat
Ich hab den kranken Typen hier auf mindestens 30+ oder allerfrühestens Ende Zwanziger geschätzt. Nie und nimmer als Teenager.
Scheint ein Aspekt zu sein, über den die meisten stolpern. Ebenso wie über den Fakt, dass die Szene in einer Schule spielt.^^

Zitat
Okay, hier ist der einzige Szenenwechsel, mit dem ich Mühe habe. Bis zum Ende des kursiven Teils bleibe ich voll und ganz bei dir. Danach allerdings ... Der erste Satz gleich ist für mich ein Killer. So ein typischer Klischeesatz, kein guter notabene. Ich denke, das kannst du besser.
Zitat
Entweder ganz darauf einlassen - oder das Blutbad weglassen und dann aus der nüchternen oder von mir aus auch schockierten Sicht des Cops oder Docs schildern.

Sehr schade, dass mir ausgerechnet dieser Abschnitt nicht gelungen ist. Mir ist wichtig die Tat an sich möglichst surreal aus der Sicht des Täters darzustellen, der nicht wirklich wahrnimmt was er tut. Offensichtlich muss ich diesen Part noch besser ausschmücken und die Anspielungen ein wenig zweideutiger machen. Ich denke ich werde zu einem Wechsel zwischen seiner Wahrnehmung und der Realität greifen, damit ich einerseits ein wenig zeien kann was passiert und andererseits verdeutliche, dass es für ihn komplett anders wirkt.

Zitat
Hmm. Psychisch tot habe ich jetzt noch nie gehört. Frage mich auch, ob das so stimmt, denn in den beiden Szene davor, ist er ja durchaus noch da. Er hat höchstens Aussetzer. Psychisch tot, wenn denn schon dieser Begriff, assoziiere ich eher mit einer Persönlichkeit, die effektiv und unwiderrufbar tot ist und von einer anderen überlagt wurde. Sei dies nun im klinischen oder übernatürlichen Sinne.
Ich wollte bei diesem Begriff auch ein wenig von der Persönlichkeit von Richardsson mit einfließen lassen. Nicht ich als Autor sage, dass er psychisch tot ist, sondern es ist seine Art zu beschreiben wie er den Jungen wahrnimmt. In seinen Augen ist der Junge psychisch tot, weil er höchstwahrscheinlich nie wieder lachen wird und sein altes Leben beendet ist. Richardsson interessiert sich hierbei nicht für die Feinheiten der Psychologie und ob noch etwas vom alten Brian vorhanden ist, er weiß nur, dass der Junge sich nie wieder so verhalten wird wie vor der Tat.

Zitat
Mit blossen Händen - ich kenn mich da zu wenig aus, was alles mit blossen Händen möglich ist. Ich weiss, sehr viel, fast unglaubliches. Vor allem unter Drogeneinfluss oder in einem Schub. Trotzdem frage ich mkich, ob es nicht reichen würde, nur das eine oder andere zu machen. Ansonsten ist es etwas too much/reisserisch nach meinem Geschmack.
Es ist reißerisch, durchaus, aber als ich beim Überarbeiten nur das eine oder das andere verwendet habe kam es mir irgendwie unfertig vor. Warum sollte jemand der keine Waffen zur Verfügung hat und komplett austickt nur eines von beidem tun? Warum sollte er nicht zubeißen, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt und andersherum, warum sollte er nicht seine Hände benutzen... Es ist vielleicht ein bisschen viel, aber irgendwie kam es mir sehr halbherzig vor, als ich einen Part weggelassen habe und wirkte auf mich wie eine Szene bei der man merkt, dass der Autor seine Finger im Spiel hatte um es für die Leser erträglicher zu machen. Und dieses Gefühl hasse ich als Leser.^^

Zitat
Last but not least, bleibt die Frage: Who the F ist Jenna?
Das ist das schönste an der ganzen Sache. Hierzu habe ich die unterschiedlichsten Ideen und auch die unterschiedlichsten Denkansätze gehört. Ich finde es schön, wie stark die Vorstellungen der einzelnen Leser auseinander gingen. Bisher gab es keine 2 die beim eigentliche Täter oder bei Jenna an das gleiche dachten. Ich habe inzwischen mehr Lust, die Szene ein wenig weiter auszuschmücken und als Kurzgeschichte stehen zu lassen, in der jeder Leser seine eigene Fantasie mit einbringt um die fehlenden Puzzleteile einzubauen.
« Letzte Änderung: 21 Juli 2017, 14:01:15 von Oflinitrium »
If you endeavor to achieve, it will happen given enough resolve. It may not be immediate, and often your greater dreams are something you will not achieve within your own lifetime. The effort you put forth to anything transcends yourself, for there is no futility even in death.
-Monty Oum 1981-2015

Naleesha

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Re: The Trigger
« Antwort #16 am: 21 Juli 2017, 22:18:57 »
Hi Ofli,
ich senfe auch nochmal dazu  :devevil:

eigentlich hat Juni genau das formuliert, was mir durch den Kopf geschossen ist, ich es aber nicht recht fassen konnte und deshalb auch nicht mit aufgeschrieben habe:

Ich hätte glatt weiter gelesen. Ich mag deinen Stil,
Das mit der Gehirnwäsche habe ich gewollt überlesen, ich würde etwas anderes dahinter setzen; [...] dem Täter ein hohes Maß an Ressourcen, Zeit, Wissen und Besessenheit abverlangt - im Grunde braucht es wie immer nur ein Motiv, um das zu rechtfertigen; auch nichts unmögliches, die Tiefe von diesem mal ganz ausgeklammert. (Und bevor der Begriff Hirnwäsche kam, dachte ich an etwas Übernatürliches. Zu Beginn schleichen sich in seinen Kopf falsche Erinnerungen ein, in denen eine Jenna vorkommt, dann folgt der Blackout - so rekonstruiere ich das vorläufig, bis man mir nichts anderes erzählt.) (diesen Gedanken finde ich große Klasse)
Ob Übung oder nicht, meiner Meinung nach kann man fast jede Kurzgeschichte ausbauen, wenn man genug Stoff für den Rahmen findet, der den Aufwand für einen persönlich auch rechtfertigt.

Als ich das gelesen hatte dachte ich: "Ach das ist es, was mir beim Lesen ständig durch den Kopf geisterte."

und auch mooncat hat genau auf den Punkt gebracht, was ich (warum auch immer) nicht aussprechen konnte.
Ist es spannend?
Aber so was von! Die Spannung ist gut aufgebaut. Einige Abschnitte bremsen etwas (dazu komme ich noch), aber insgesamt - Miau. Cooler Einstieg, entweder in einen Thriller oder einen UF. Was das einzige ist, was mich enttäuscht ... Eine nette Besessenheitsstory oder MindMaster à la X-Men fände ich da weitaus interessanter als 'nur' einen Manipulator der Extraklasse.

Stören die Szenenwechsel?
Nein, gar nicht, kann ihnen gut folgen. Erst Intro durch POV Opfer/Anta, dann Wechsel zu Prota, der den Fall aufnimmt.
Für mich ist auch auf Anhieb klar, dass das was im Krimi/Thriller-Bereich ergibt. Kommt dann nur noch darauf an, ob im weltlichen Bereich oder dem Übernatürlichen.

Würde ich weiterlesen?
Rein vom Text her, oder wenn mir diese Szene als Intro in einen Film/Serie präsentiert würde - da bliebe ich sicher am Ball.

Zitat
Rothaarig...
Ausgerechnet rothaarig...
Erfrischender Einstieg. Mich packt der und zieht mich rein, weil ich sofort neugierig bin.

Zitat
Sechs Jahre... Sechs verdammte Jahre hatte er sich vollständig unter Kontrolle gehabt und nicht einmal im Entferntesten das Verlangen der Bestie in seiner Brust gespürt.
Interessante Aussage. Es verrät mir, dass er der 'Böse' ist, der gleich was schlimmes tun wird. Oder bekämpft, an der Stelle ist es noch nicht klar. Aber da du von 'Bestie in seiner Brust' sprichst, bleibt das Fragezeichen zum Link zu UF.
Zitat
Warum?
Warum nur musste zu diesem harmlosen Treffen unter Technik-Geeks ausgerechnet eine rothaarige Schönheit auftauchen?
Da stell ich mir eine Convention oder zumindest IT-Treffen vor. Das erwähne ich, weil es sich ja offenbar um eine Schulgruppe zu handeln scheint. Nie und nimmer wäre ich da auf eine Schule gekommen. Ich hab den kranken Typen hier auf mindestens 30+ oder allerfrühestens Ende Zwanziger geschätzt. Nie und nimmer als Teenager.

Zitat
Ihm blieb nur die Flucht. Er musste raus aus diesem Gebäude, raus aus der Stadt und zwar schnell!
Noch versucht er es abzuwenden, das Unvermeidliche. Nice.
Zitat
[...]
Zeig eher Flashes von der Tat an sich. Wie er die Finger reingräbt und eine Vene rausreisst oder die Zähne in den Hals des Mädchens vergräbt und das Blut seinen Mund füllt. So wie hier ist es mir zu halbpatzig. 

Zitat
"Das war nur ein Traum..."
Er wiegte sich vor und zurück.
"Das bist nicht du..."
Das Wippen wurde schneller.
"Das hast du nicht getan..."
Hach, Gänsehaut. Das ist so eine richtig schöne Norman Bates-Fliegen-Szene!  :dops:

Zitat
doch ich finde in ihr steckt einiges an Potential und deswegen würde mich eure Meinung dazu interessieren.
Totally agree! Sehr viel Potential sogar. Ich denke, du brauchst noch etwas mehr Hintergrundwissen, um hier glaubwürdiger rüberzukommen, v.a. wenn es in weltlichen Gefilden bleiben soll.
Aber den Ausgang für eine spannende Mastermind-Jagd hast du hier definitiv.

Last but not least, bleibt die Frage: Who the F ist Jenna?
 :devgrin:
LG
Mooncat

Auch zu deinem letzten Kommentar kann ich nochmal kurz senfen, weil ich finde, dass die Gedanken, die du dir da machst genau in die richtige Richtung gehen. (zumindest für mich).

Zitat
Ich hab den kranken Typen hier auf mindestens 30+ oder allerfrühestens Ende Zwanziger geschätzt. Nie und nimmer als Teenager.
Scheint ein Aspekt zu sein, über den die meisten stolpern. Ebenso wie über den Fakt, dass die Szene in einer Schule spielt.^^
Zitat
Entweder ganz darauf einlassen - oder das Blutbad weglassen und dann aus der nüchternen oder von mir aus auch schockierten Sicht des Cops oder Docs schildern.
Sehr schade, dass mir ausgerechnet dieser Abschnitt nicht gelungen ist. Mir ist wichtig die Tat an sich möglichst surreal aus der Sicht des Täters darzustellen, der nicht wirklich wahrnimmt was er tut. Offensichtlich muss ich diesen Part noch besser ausschmücken und die Anspielungen ein wenig zweideutiger machen. Ich denke ich werde zu einem Wechsel zwischen seiner Wahrnehmung und der Realität greifen, damit ich einerseits ein wenig zeigen kann was passiert und andererseits verdeutliche, dass es für ihn komplett anders wirkt.

Ja, ich mag das. das surreale fand ich schon ziemlich gut dargestellt, aber im Vergleich zu dem realen, das im Wechsel darzustellen, find ich ne sehr gute Idee, darüber lässt sich das surreale noch besser herausstellen.

Ich wollte bei diesem Begriff auch ein wenig von der Persönlichkeit von Richardsson mit einfließen lassen. Nicht ich als Autor sage, dass er psychisch tot ist, sondern es ist seine Art zu beschreiben wie er den Jungen wahrnimmt. In seinen Augen ist der Junge psychisch tot, weil er höchstwahrscheinlich nie wieder lachen wird und sein altes Leben beendet ist. Richardsson interessiert sich hierbei nicht für die Feinheiten der Psychologie und ob noch etwas vom alten Brian vorhanden ist, er weiß nur, dass der Junge sich nie wieder so verhalten wird wie vor der Tat.
hier am Anfang ist es noch ok. aber die Tendenz vom Richardsson solltest du stärker herausstellen, damit man eben NICHT auf den Gedanken kommt, dass du das sagst, sondern der Richardsson. vor Allem, wenn du die anderen hier genannten (von mir farbig markierten) Aspekte noch mit reinnimmst. vielleicht durch eine Nachfrage vom Doc:

"der Junge ist schon lange psychisch tot."
"wie meinen?"
"Na, sehn sie ihn sich doch an. glauben sie, dass er jemals wieder auch nur lächeln können wird?"

(oder ähnlich halt.)

Zitat
Mit blossen Händen - ich kenn mich da zu wenig aus, was alles mit blossen Händen möglich ist. Ich weiss, sehr viel, fast unglaubliches. Vor allem unter Drogeneinfluss oder in einem Schub. Trotzdem frage ich mich, ob es nicht reichen würde, nur das eine oder andere zu machen. Ansonsten ist es etwas too much/reisserisch nach meinem Geschmack.
Es ist reißerisch, durchaus, aber als ich beim Überarbeiten nur das eine oder das andere verwendet habe kam es mir irgendwie unfertig vor. Warum sollte jemand der keine Waffen zur Verfügung hat und komplett austickt nur eines von beidem tun? Warum sollte er nicht zubeißen, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt und andersherum, warum sollte er nicht seine Hände benutzen... Es ist vielleicht ein bisschen viel, aber irgendwie kam es mir sehr halbherzig vor, als ich einen Part weggelassen habe und wirkte auf mich wie eine Szene bei der man merkt, dass der Autor seine Finger im Spiel hatte um es für die Leser erträglicher zu machen.
ja, der Meinung bin ich auch. ich fand es nicht too much, auch hätte mir wohl genauso was gefehlt, wenn eines von beidem gefehlt hätte. allerdings ist das auch mit einer der haupt-indikatoren dafür, dass man hier eher an Übernatürliches denkt, anstatt an etwas eher irdisches.

spontan fallen mir folgende Beispiele ein, die in diese Richtung gehen:
- Beauty and the beast (die Serie aus dem Jahr 2012), auch wenn die Serie an sich nur in der ersten Staffel wirklich sehenswert war
- oder, (ein neueres Beispiel) den M. Night Shyamalan-Film "Split". auch da kommt ein ziemlich krasses "Monster" am Ende bei raus.

beides geht zum Teil in die übernatürliche Richtung oder zumindest in fragwürdige irdische Gefilde, ohne komplett dahin abzudriften.

Zitat
Last but not least, bleibt die Frage: Who the F ist Jenna?
Das ist das schönste an der ganzen Sache. Hierzu habe ich die unterschiedlichsten Ideen und auch die unterschiedlichsten Denkansätze gehört. Ich finde es schön, wie stark die Vorstellungen der einzelnen Leser auseinander gingen. Bisher gab es keine 2 die beim eigentliche Täter oder bei Jenna an das gleiche dachten. Ich habe inzwischen mehr Lust, die Szene ein wenig weiter auszuschmücken und als Kurzgeschichte stehen zu lassen, in der jeder Leser seine eigene Fantasie mit einbringt um die fehlenden Puzzleteile einzubauen.

Auch der Gedanke gefällt mir. aber natürlich will auch ich wissen wer Jenna nun eigentlich ist.
da müssen viel mehr Puzzleteile zur Verfügung gestellt werden, sonst kann der Leser sich die fehlenden auch nicht zusammenreimen.

z.B. wenn ich en Puzzle mit 10.000 Teilen habe und ca 1000 davon fehlen (kommt auf die Streuung an), kann ich mir das "fertige" Bild dennoch irgendwie vorstellen und mir die restlichen Teile zusammenreimen. sind diese 1000 jedoch alle an einer Stelle, fehlt mir ein wesentlicher Teil des Bildes.

Das gleiche Puzzle: die Streuung ist gleichmäßig aber statt 1000 Teile fehlen nun 6000 Teile. da wird es auch fast unmöglich, mir das fertige Bild zusammen zu reimen.

Soviel einfach nochmal von mir, ne kleine Ermutigung, Bestätigung, meine Gedanken zu der Richtung in die sich die Überlegungen zu der Geschichte entwickeln...
und wer weiß, dann verlierst du mich auf den nächsten Seiten dann auch nicht als Leserin. wenn es so ansprechend gestaltet wird, wie hier nun angedeutet, dann würde ich die Geschichte durchaus gerne lesen.

LG,
Nalee
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Re: The Trigger
« Antwort #17 am: 02 August 2017, 21:28:30 »
Hey Naleesha,

ich wollt mich nochmal für dein nachsenfen bedanken. =)

vielen Dank für die Anregungen, ich glaub jeder kennt das, wenn irgendetwas stört man es aber nicht auf den Punkt bringen kann.^^

Zitat
hier am Anfang ist es noch ok. aber die Tendenz vom Richardsson solltest du stärker herausstellen, damit man eben NICHT auf den Gedanken kommt, dass du das sagst, sondern der Richardsson. vor Allem, wenn du die anderen hier genannten (von mir farbig markierten) Aspekte noch mit reinnimmst. vielleicht durch eine Nachfrage vom Doc:

"der Junge ist schon lange psychisch tot."
"wie meinen?"
"Na, sehn sie ihn sich doch an. glauben sie, dass er jemals wieder auch nur lächeln können wird?"
(oder ähnlich halt.)

:stirn: Das ich da nicht selbst drauf gekommen bin, ägert mich gerade richtig! Danke für diese Idee.

Zitat
Auch der Gedanke gefällt mir. aber natürlich will auch ich wissen wer Jenna nun eigentlich ist.
da müssen viel mehr Puzzleteile zur Verfügung gestellt werden, sonst kann der Leser sich die fehlenden auch nicht zusammenreimen.

z.B. wenn ich en Puzzle mit 10.000 Teilen habe und ca 1000 davon fehlen (kommt auf die Streuung an), kann ich mir das "fertige" Bild dennoch irgendwie vorstellen und mir die restlichen Teile zusammenreimen. sind diese 1000 jedoch alle an einer Stelle, fehlt mir ein wesentlicher Teil des Bildes.

Das gleiche Puzzle: die Streuung ist gleichmäßig aber statt 1000 Teile fehlen nun 6000 Teile. da wird es auch fast unmöglich, mir das fertige Bild zusammen zu reimen.

Soviel einfach nochmal von mir, ne kleine Ermutigung, Bestätigung, meine Gedanken zu der Richtung in die sich die Überlegungen zu der Geschichte entwickeln...
und wer weiß, dann verlierst du mich auf den nächsten Seiten dann auch nicht als Leserin. wenn es so ansprechend gestaltet wird, wie hier nun angedeutet, dann würde ich die Geschichte durchaus gerne lesen.

Ich stimme dir zwar zu, jedoch habe ich so extrem unterschiedliche Erklärungen bzw. Ansätze für die Hintergründe der Geschichte gehört die aus der Sicht der jeweiligen Person Sinn ergibt, dass ich gar nicht mehr viel inhaltlich hinzufügen will. Das Spektrum reicht hier, wie du ja auch schon im Forum siehst, von Aliens, über Vampire und Geister bis hin zu Phantomen etc. Klar ein paar Details müssen noch rein, damit es eine Kurzgeschichte wird, aber ich denke am Ende wird es ein Puzzle mit enorm wenig Teilen und nur angedeuteten Konturen. Ich bin sehr überrascht, was die Leute alles in diesen kleinen Abschnitt reininterpretieren- und meistens sogar erklären- konnten. Ich werde vielleicht Richardsson gedanklich noch ein wenig auf Jenna eingehen lassen und sowohl die Gewaltszene als auch das Gespräch ein wenig ausschmücken. Mal sehen ob sich daraus etwas ergibt oder ob ich es dabei belasse "nur" den Anfang geschrieben zu haben.^^
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Re: The Trigger
« Antwort #18 am: 02 Oktober 2017, 04:26:12 »
Weil merin noch einmal daran erinnert hat:
Dieser Thread kann geschlossen werden und (falls dafür überhaupt zulässig) auch ins Höllenfenster wandern.

Vielen Dank nochmal an alle ihr wart ne große Hilfe! =)
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merin

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Re: The Trigger
« Antwort #19 am: 02 Oktober 2017, 15:37:22 »
Klar. Danke. :closed:
Ich röste zunächst immer, ohne andere Röstungen zur Kenntnis zu nehmen. Dabei ist mein Ansatz der, eine qualifizierte Lesermeinung abzugeben, Euch also zu verraten, wie der Text auf mich wirkt und wie es mir beim Lesen geht.