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  • #1 von vulture am 22 Jan 2016
  • Quelle: http://ebook-fieber.de/ebooks/kindle-store-amazon-kaempft-gegen-ebooks-mit-fehlern/

    Zitat
    Amazon soll planen, ab dem 3. Februar 2016 ein System einzuführen, bei dem das Unternehmen in zwei Stufen gegen die Fehler vorgeht. Bei kleineren Fehlern, die die Lesbarkeit nicht nachhaltig beeinflussen, sollen Käufer auf der Detailseite gewarnt werden. Ist ein eBook – Amazon zufolge – aufgrund von Formatierungsfehlern nicht lesbar, verschwindet es erst einmal aus dem Angebot.
    (...)
    Die Fehler sollen übrigens von Lesern gemeldet worden sein.


    Hier mehr zu dem Thema:
    http://goodereader.com/blog/e-book-news/kindle-e-books-will-have-a-warning-message-if-they-have-spelling-mistakes-or-bad-formatting

    ***

    Ich finde die Idee gar nicht so schlecht, allerdings bin ich mal auf die praktische Umsetzung gespannt. Das System wird anfangs garantiert nicht reibungslos laufen. Das heißt, es werden ein paar Autoren von Fehlentscheidungen und Denunziation betroffen sein.
    Trotzdem könnte ein solches Konzept endlich mal dafür sorgen, dass auch selbstveröffentlichte Romane wenigstens einen Hauch von Qualität aufweisen müssen, bevor sie auf den Markt geworfen werden. Was letztendlich dem Image der Self-Publishing-Branche gut täte.

    Eure Meinung dazu?
    • vulture
  • #2 von LaHallia am 22 Jan 2016
  • Ich kann mich dir nur anschließen. Ich lese prinzipiell nichts, wo kein Verlag (oder ein Sefl-Publishing Verlag) angegeben ist. Vermutlich tue ich damit einigen Autoren Unrecht, aber im Self-Publishing Bereich habe ich so dermaßen viel Müll gelesen (und dafür gezahlt!!!), dass ich da jetzt hart durchgreife.
    Nachdem schon Kontrollen durch Verlag/Druck/Lektorat wegfallen, wäre dieses neue System von Amazon vielleicht zumindest eine Minimalanforderung an Qualität, auch wenn es hierbei anscheinend nur um die Lesbarkeit und Formatierung an sich geht.
  • #3 von Ryek Darkener am 22 Jan 2016
  • An sich eine gute Idee. Ich hoffe doch sehr, dass Amazon dieses System für ALLE Bücher einführt, denn nicht nur bei den selbstveröffentlichten  werden Kosten gespart. :devgrin:
  • #4 von vulture am 22 Jan 2016
  • @LaHallia:
    Zitat
    im Self-Publishing Bereich habe ich so dermaßen viel Müll gelesen (und dafür gezahlt!!!), dass ich da jetzt hart durchgreife.
    Geht mir auch so.
    Selbst Leseproben sind nicht immer aussagekräftig. Von Rezensionen ganz zu schweigen.

    Man sollte annehmen, dass der Markt die Qualität reguliert, aber aus irgend einem Grund klappt das nicht. So werden 1-Euro-Schrotthaufen zu kurzfristigen Sparten-Bestsellern, weil der Klappentext ganz interessant klingt und der Autor zehn Freunde gebeten hat, fünf Sterne zu vergeben.

    • vulture
  • #5 von Ryek Darkener am 22 Jan 2016
  • @LaHallia:
    Zitat
    im Self-Publishing Bereich habe ich so dermaßen viel Müll gelesen (und dafür gezahlt!!!), dass ich da jetzt hart durchgreife.
    Geht mir auch so.
    Selbst Leseproben sind nicht immer aussagekräftig. Von Rezensionen ganz zu schweigen.

    Man sollte annehmen, dass der Markt die Qualität reguliert, aber aus irgend einem Grund klappt das nicht. So werden 1-Euro-Schrotthaufen zu kurzfristigen Sparten-Bestsellern, weil der Klappentext ganz interessant klingt und der Autor zehn Freunde gebeten hat, fünf Sterne zu vergeben.

    Daran wird die Idee von Amazon nichts ändern. Es sei denn, die zehn Freunde werden demnächst auch betalesen.  :biggrin:
  • #6 von Ginger am 22 Jan 2016
  • Deutsch lese ich auch kaum etwas selbst veröffentlichtes. In Englisch fast nur noch. Da ist der Standart SO hoch, das ist unglaublich. Das sind fantastische Bücher, und die haben nie einen Verlag gesehen.

    Deshalb finde ich diese Prüfung toll!
  • #7 von vulture am 23 Jan 2016
  • @Ryek:
    Zitat
    Daran wird die Idee von Amazon nichts ändern.
    Na ja, sie entfernt wenigstens den Bodensatz des Bodensatzes. Manchmal muss man sich auch über die kleinen Dinge des Lebens freuen.
    • vulture
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