21 Januar 2019, 17:33:02

Autor Thema: Verlagsvertrag (Klett-Cotta) und Agenturvertrag (Elisabeth Ruge) zu gewinnen  (Gelesen 5657 mal)

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LaHallia

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Zitat
Sonja Graus könnte ich vom Zitat her wohl einen Ausschnitt des Danyla-Projektes schicken. Aber ob es dann wirklich passt?
Das wirst du erst wissen, wenn du es probiert hast. :)
Sie müssen erzählerische Risiken eingehen. Vor allem aber: niemals versuchen, den anderen zu gefallen. Sie müssen so hoch zielen, dass Sie ganz tief fallen können. Dann vielleicht haben Sie Erfolg. (Frank Schätzing)

merin

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Ja, das weiß man auch bei klareren Ausschreibungen erst danach.
Ich röste zunächst immer, ohne andere Röstungen zur Kenntnis zu nehmen. Dabei ist mein Ansatz der, eine qualifizierte Lesermeinung abzugeben, Euch also zu verraten, wie der Text auf mich wirkt und wie es mir beim Lesen geht.

kass

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Hi Merin,

irgendwo auf der Seite habe ich gefunden, dass die "Gegenwartsliteratur" suchen. Ich glaube, mit Fantasy und SciFi kommt man da nicht hin.

Ein bisschen verblüfft hat mich die ganze Sache auch. Ich persönlich kenne Klett-Cotta hauptsächlich wegen "Herr der Ringe" und "Die Brautprinzessin", wobei die Brautprinzessin mein Favorit ist. Ein wunderschönes Buch.

Tja, und nu will Klett-Cotta was eigentlich? Eine andere Ausrichtung einschlagen? Mit "literarisch wertvollen" Büchern glänzen und ein neues Image aufbauen? Und ich Einfaltspinsel dachte immer, Verlage wollten verkaufen :diablo:

Mich haben die blogs abgestoßen. Gefühlt die Hälfte dieser blogger schreibt, dass sie nichts von happy ends hält. Mal ehrlich: Das Leben prügelt doch genug auf einem herum. Soll ich mich dann noch mehr deprimieren und Bücher lesen, in denen es nicht einmal fiktiv mehr Gerechtigkeit und Siege gibt? Soll ich jetzt anfangen, Krimis zu lesen, in denen der Mörder nicht gefasst wird? Was soll ich sagen, außer: Viel Spaß Klett-Cotta bei der Vermarktung. So richtig verstehen kann ich die ganze Herangehensweise jedenfalls nicht.

LG
Kass
Merkzettel für mich: Nicht ins Höllenfenster stellen!
(Experiment für Gedächtnistraining, Klappe 1)

merin

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Ich hab ja grad einen Krimi gelesen, da wurde der Mörder gefasst aber happy end war es trotzdem nicht. Das geht schon. Es gibt ja noch was zwischen happy end und alles schlecht.
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Fabian

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Tja, und nu will Klett-Cotta was eigentlich? Eine andere Ausrichtung einschlagen? Mit "literarisch wertvollen" Büchern glänzen und ein neues Image aufbauen? Und ich Einfaltspinsel dachte immer, Verlage wollten verkaufen :diablo
Inhalt und Form gehören – für mich jedenfalls – immer irgendwie zusammen.
Warum setzt Du "literarisch wertvoll" in Anführungszeichen?
Was soll damit implizit gesagt sein, was nicht auch – und klarer! – explizit hätte gesagt werden können?
Was wäre denn – in Deinen Augen – das Gegenteil von sogenannten literarisch wertvollen Büchern: literarisch minderwertige Bücher?
Einfältig wäre es in der Tat, zu glauben, Bücher, die sich verkaufen lassen, könnten keine literarischen Qualitäten haben.
Glaubst Du im Ernst, es ist "das Leben", das Dich deprimiert? Könnten es nicht vielmehr die Verhältnisse sein, unter denen Du lebst?
Wozu brauchst Du also fiktive Gerechtigkeit und Siege?
Wenn ich einen Tipp geben darf: lies mal John LeCarré: Der ewige Gärtner. Das ist ein handwerklich gut gemachter, solider, spannender Thriller – insofern von literarischem Wert – wirklich gut erzählt und deshalb in meinen Augen auch gute Unterhaltung, und trotzdem verweigert er mir das, was Du wohl als "Happy-End" bezeichnen würdest: das betäubende Gefühl, dass in der Fiktion all das wieder gut wird, was an der Realität schmerzt.

Nix für ungut.

"Weil niemand mehr Leonardo ist, können alle Leonardo werden ...
das Phantasma der Auserwähltheit Einzelner macht dem Phantasma der Selbstwahl aller Platz"

 (Jörg Scheller in der ZEIT, Nr 2/2019, S. 43)

Viskey

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Mein lieber Fabian, kannst du mir erklären, wieso du kass' Äußerung hier so zerpflückst?

Da du gleich eine Leseempfehlung folgen hast lassen, gehe ich davon aus, dass du durchaus etwas in die
"literarisch wertvollen" Bücher hineininterpretiert hast.

Und wie oder ob kass mit ihrem Leben zurecht kommt, ist in diesem Forum nicht Thema. Wir sind keine Selbsthilfegruppe, sondern ein Literaturforum, in dem es um die Verbesserung von Texten geht.

lg, Viskey
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merin

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Ich gebe zu, ich habe mich an kass' Beitrag auch gestoßen. Aber ich konnte nur kurz schreiben, weil dann mein zu früher Besuch an der Tür klingelte. Ich glaube, ich habe mich angepiekst gefühlt, weil ich die Idee hatte, sie stelle SciFi und literarisch wertvoll gegenüber und da fühle ich mich in meinem Anspruch nicht gesehen. Tatsächlich verbinde ich mit Klett-Cotta den Anspruch, den ich gern lese: Also schon anspruchsvolle Bücher, aber nicht so abgehoben, dass ich es gut lesen kann. Insofern wäre es für mich keine neue Ausrichtung, wenn sie nun literarisch Anspruchsvolles verlegen, weil sie das, so weit ich weiß, tun.
Und ich habe mich auch gefragt, warum die Anführungszeichen. Soll da etwas entwertet werden? Wenn ja, was?

Und dann habe ich den letzten Abschnitt so gelesen, als müsse ein gutes Buch für kass ein happy end haben, literarisch anspruchsvoll sei es aber nur, wenn es keins hat. Diese Dichotomie wollte ich so nicht stehen lassen, weil sie mir zu schwarz-weiß ist. "Abgestoßen" ist ein hartes Wort für eine Runde Blogs, wenn als Begründung nur kommt, sie hielten nichts von happy ends, dann ist mir das etwas zu wenig, um die Blogger rundweg abzuqualifizieren.

Und ich versteh uns hier schon auch als Selbsthilfegruppe, ich geb es zu.
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Zitat
Und ich versteh uns hier schon auch als Selbsthilfegruppe, ich geb es zu.

 :devgrin: Hihi, ja, eigentlich schon. Aber halt literarische Selbsthilfegruppe, nicht Lebensselbsthilfe... :wech:
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Aure

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Ich habe kass' Beitrag ganz anders verstanden:
Die Anführungszeichen zeigen an, dass die Blogger ein eingeschränktes (elitäres?) Verständnis von "literarisch wertvoll" haben, unter Anderem zum Beispiel, dass entsprechende Bücher kein Happy End haben.

Ich selbst habe mir die Blogs nicht angesehen, und mag mich deshalb dazu nicht äußern.
We are not nouns, we are verbs. I am not a thing – an actor, a writer – I am a person who does things – I write, I act – and I never know what I am going to do next. I think you can be imprisoned if you think of yourself as a noun.
(S. Fry)

Ginger

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Ich hab Kass Beitrag auch so gelesen, wie sie ihn hoffentlich gemeint hat. Dass die Blogger eine "Qualitäthürde" ansetzen, welche eventuell von vielen aber nicht umbedingt als "Qualität" bezeichnet werden würden. Weshalb sie von der ganzen Aktion nicht besonders viel hält - weil damit viele sehr guten Bücher automatisch rausfallen, weil sie für die Blogger nicht in ihr "Qualitätsnetz" fallen, trotzdem aber von unglaublicher Qualität sein können.

- Ich denke jedenfalls, dass sie das so gesehen hat. Wenn nicht dann ... keine Ahnung ^^

Ich hab mir mal ein paar Bücher auf Amazon angeschaut, welche Klett-Cotta rausgebracht hat und da spricht mich jetzt eigentlich gar keines an.


Fabian

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Mein lieber Fabian, kannst du mir erklären, wieso du kass' Äußerung hier so zerpflückst?
Ich habe mich zu ihrem Beitrag geäußert. Sie gab was vor, ich schob was nach. Wo ist das Problem?

Da du gleich eine Leseempfehlung folgen hast lassen, gehe ich davon aus, dass du durchaus etwas in die
"literarisch wertvollen" Bücher hineininterpretiert hast.
Ich habe mich auf die Anführungszeichen bezogen. Die sind in unserem Diskussionskontext und im deutschen Sprachgebrauch überhaupt schon seit längerem ein Mittel um etwas auszudrücken, ohne es explizit zu sagen (vielleicht kannst Du Dich an die "sogenannten" DDR-Tüttelchen erinnern?) Im übrigen hatte ich auf die Möglichkeit hingewiesen, etwas Gemeintes explizit und nicht nur implizit zu sagen. Das vermeidet Missverständnisse.

Und wie oder ob kass mit ihrem Leben zurecht kommt, ist in diesem Forum nicht Thema.
Wie recht Du hast. Warum stellt sie dann diesen Zusammenhang her? Im übrigen habe ich ihr "soll ich mich noch mehr deprimieren...") als rethorische Frage und stillschweigende Lobpreisung des Nutzens eskapistischen Schreibens aufgegriffen. Aber natürlich kann wer will das auch als expliziten Hinweis auf ein tottrauriges Einzelschicksal lesen.
Ich lese es jedenfalls nicht so.

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lg, Viskey

Wer weiß, wer weiß ...

ps
Die Leseempfehlung habe ich übrigens gegeben, damit wer Lust hat genau das tun kann, was Du gerade eingefordert hast:
anhand eines Textes z.B. über die Frage sprechen, was ein gelungenes Happy End ausmacht – und ob ein Text sowas überhaupt braucht.

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merin

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Spannende Fragen wirfst Du auf, Fabian. Die Frage, ob Literatur kritisch und realitätsbezogen sein sollte, Position beziehen sollte, ist für mich eine sehr wichtige. Ich schreibe gerade Sci Fi, aber das heißt nicht, dass ich nicht Position beziehen möchte.
Was ein gelungenens Happy End ausmacht und wann es besser ist, es nicht zu happy ausgehen zu lassen, finde ich auch diskutierenswert. Aber beides wäre einen eigenen Thread wert, oder?
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kass

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ach, da muss ich mich ja noch mal melden.

@ Ginger

Zitat
Ich hab Kass Beitrag auch so gelesen, wie sie ihn hoffentlich gemeint hat. Dass die Blogger eine "Qualitäthürde" ansetzen, welche eventuell von vielen aber nicht umbedingt als "Qualität" bezeichnet werden würden. Weshalb sie von der ganzen Aktion nicht besonders viel hält - weil damit viele sehr guten Bücher automatisch rausfallen, weil sie für die Blogger nicht in ihr "Qualitätsnetz" fallen, trotzdem aber von unglaublicher Qualität sein können.

JA !
DANKE, dass du mich verstehst!!

@ Merin

Zitat
Ich glaube, ich habe mich angepiekst gefühlt, weil ich die Idee hatte, sie stelle SciFi und literarisch wertvoll gegenüber und da fühle ich mich in meinem Anspruch nicht gesehen.

Sorry, Merin, das ist natürlich nicht MEINE Meinung. Aber in einigen der blogs stand explizit, dass sie keine Beiträge annehmen, die SciFi oder Fantasy sind. Das lesen sie grundsätzlich nicht. Meine erklärten Lieblingsgenres (SciFi und Fantasy) sind doch bis heute noch als minderwertige Literatur verpönt. Ich kann nicht wirklich verstehen, wieso dem so ist. Auch kann ich nicht nachvollziehen, was an den (hier kommen wieder meine Anführungsstriche) angeblich "literarisch wertvollen" Büchern so wertvoll sein soll. Bislang wurde ich da nur enttäuscht, so dass ich inzwischen soweit bin, ein Buch nicht mehr mit spitzen Fingern anzufassen, wenn es von der Kritik hoch gelobt wird, weil alles, was ich mir da rausgepickt hatte, gnadenlos langweilig war. Und das bedeutet wiederum, dass es (für mich) schon fast Gegensätze geworden sind: Entweder ist nach den Maßstäben von ich-weiß-auch-nicht-wem ein Buch literarisch wertvoll oder es ist für mich schön lesbar. Manches von dem, was ich mir reingezogen habe von den prämierten Literaten finde ich sogar ernsthaft schlecht geschrieben. Aber das ist halt mein Empfinden.

Und nein :devgrin: Ich hab das Forum nicht mit einer Lebens-Selbsthilfegruppe verwechselt.

Zitat
Zitat
Und wie oder ob kass mit ihrem Leben zurecht kommt, ist in diesem Forum nicht Thema.
Wie recht Du hast. Warum stellt sie dann diesen Zusammenhang her? Im übrigen habe ich ihr "soll ich mich noch mehr deprimieren...") als rethorische Frage und stillschweigende Lobpreisung des Nutzens eskapistischen Schreibens aufgegriffen. Aber natürlich kann wer will das auch als expliziten Hinweis auf ein tottrauriges Einzelschicksal lesen.

Weder noch.

Es geht vielmehr um die Frage: Warum lese ich Belletristik? Was erwarte ich von Büchern? Oder auch: Was will ich mit meinen Büchern beim Leser bewirken? An welche Leserschaft richten sich meine Bücher?

Ich finde es jedenfalls bedenklich, wenn nun diejenigen, die sich als Literaturkritiker bezeichnen und ein Urteil darüber abgeben wollen, ob ein Buch "literarisch wertvoll" sei, es ausdrücklich erwähnen, dass sie gerne auf happy-ends verzichten bzw. es sogar bevorzugen. Diese Verallgemeinerung stört mich einfach. Zumal ich mir ja die gesamten blogs angesehen habe, und noch über weitere Dinge gestolpert bin. Sie haben es auch gerne melancholisch, tragisch, düster usw.

Leute, das macht doch echt keinen Spaß, oder??

Mal ab davon, dass dann humorvoll auch wieder nicht literarisch wertvoll ist.

Ach je.

Aber zum Glück waren ja nicht alle blogs so, ist mir bloß aufgestoßen.

 :)
Kass


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Fabian

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Ach ja,

und weil hier ja auch darüber spekuliert wurde, was Klett-Cotta mit der Aktion eigentlich beabsichtigt – ich vermute, der Ursprung dieser Idee ist hier zu suchen:
Zitat
In jüngster Zeit wurde der Traditionsmarke Klett-Cotta mit dem Imprint Tropen ein Programm an die Seite gestellt, das mit junger, urbaner und progressiver Literatur sowie radikalen, popkulturell oder politisch geprägten Sachbüchern zusätzliche Leser erreicht.

Ein breites Spektrum bieten sie da: von Judith Holofernes bis Joe R. Lansdale – wie man da auf elitär oder abgehoben kommen sollte, erschließt sich mir nicht.

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– wie man da auf elitär oder abgehoben kommen sollte, erschließt sich mir nicht.

Wegen der Aussagen auf den Blogs, die ja die Vorauswahl treffen.
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