27 Januar 2021, 21:34:09

Autor Thema: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung  (Gelesen 5891 mal)

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Viskey

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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #15 am: 16 Dezember 2016, 11:04:24 »
Mal zwischendurch noch kurz zur Ehrenrettung des Bahnhofsdrehregals. Ich hab da schon das eine oder andere gute Buch gefunden ...... und bei Thalia Schund ..... :cheese:
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Trippelschritt

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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #16 am: 16 Dezember 2016, 11:40:38 »
Danke! Ich auch

Trippelschritt
Wer bin ich, wer war ich, wer werde ich sein?

Naleesha

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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #17 am: 16 Dezember 2016, 11:57:47 »
Hallo Scura,

zunächst einmal danke ich dir fürs Lesen und dass du deine Zeit und deine Gedanken meinem Text gewidmet hast.

Reden die Leute jetzt noch davon, in der Zeit wo Nick diesen Satz sagt? wenn du diesen Satz so anfängst, dann denke ich als Leser ich bin im Mittelalter von der Geschichte her.

es gibt Geschichtenerzähler in meiner Welt. das Gegenstück zum Barden, nur dass ein Barde Lieder schreibt um eine Geschichte zu erzählen und ein Geschichtenerzähler sie (z.B. am Lagerfeuer) nacherzählt.

bei uns erzählt man sich auch Geschichten über Hexen (Salem, Inquisition,) oder Drachen (die Nibelungen).
damit kannst du das so ungefähr vergleichen.

Das mit dem Wahrheitsgehalt würde ich weglassen.

das ist eher der Wink mit dem Zaunpfahl, dass eben nicht alles für bahre Münze genommen werden soll.

Jeder ist doch Teil seiner eigenen Geschichte... weißt du was ich meine?

ja klar, natürlich ist jeder Teil der Geschichte seines Lebens, aber hier geht es auch um den Vergleich zu den Geschichten, die sich die Leute erzählen. über Hexen usw... und weil er nicht an die Geschichten glaubt, bis er seine eigene (erzählenswerte) Geschichte erlebt, erwähne ich das hier. es ist eine Geschichte, die sich in diese vielen unglaublichen Geschichten einfügt. der Satz sagt: ich hab es nicht geglaubt bis ich es selbst erlebt habe.

und du sagst ja auch selbst, dass der Satz den Gedanken auslöst: interessant, welche Geschichte denn?
und genau den Gedanken wollte ich auch bezwecken :)

Das Wesen seiner Natur... klingt etwas hochgestochen.

mein Schreibstil, der gesamte Erzählstil ist in der Sprache ein wenig hochgestochen. er kommt aus adligen Verhältnissen. mein Bild im Kopf ist, dass man dann gerne etwas geschwollen redet.

Erzählen…WW

das verstehe ich nicht. wenn es Werwolf heißen soll, glaube ich, dass du überrascht wärest, denn gerade die Sätze, "es wurde verfälscht, unsere wahre Natur hat nichts mit jenen Bestien zu tun", zeigt doch, dass es um etwas anderes geht, aus dem der Mensch dann später nen Werwolf gemacht hat.

wenn es wiederholung heißen soll, ich finde, das erste und das zweite erzählen sind weit genug voneinander entfernt um nicht störend zu wirken.

Es ist ein wenig herumgefasle für mich... ich denke mir immer komm doch zum Punkt. Vielleicht wenn du gleich mit dem Punkt der Werwölfe anfängst?

alte Männer faseln viel bevor sie zum Punkt kommen ^^
aber auch so wollte ich die Enthüllung dass es um Werwölfe gehen wird (oder zumindest etwas ähnliches) ein wenig später in der Einleitung haben. einfach um dem Leser die Zeit zu geben, sich zu fragen welches übernatürliche Wesen Nick denn sein könnte. in der allerersten Fassung der Einleitung kam dieser Satz ("Mein Name ist Nick, und ich bin ein Werwolf... Naja, zumindest etwas ähnliches") schon als dritter oder vierter Satz... das ging mir zu schnell. Die Frage konnte sich in meinem Kopf noch nicht richtig bilden, da wurde sie auch schon beantwortet. daraufhin hab ichs gestrichen und so geschrieben wie es da oben steht.

oh, Feierabend... ich schreibe weiter wenn ich zuhause bin.

LG Nalee
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Viskey

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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #18 am: 16 Dezember 2016, 12:15:52 »
Noch kurz dazu:

Zitat
für eine Recherche an einen bestimmten Ort zu reisen und mit bistimmten Experten zu sprechen, sind meine Möglichkeiten (vom Internet abgesehen) eher dürftig bis nicht vorhanden. darum werde ich versuchen, alles, was ich nicht recherchiere und erfinde, plausibel einzubaun.

Google Maps (in Satellitenansicht) löst da schon einige Probleme. Ich war noch nie in Chicago, trotzdem spielt dort ein wesentlicher Teil einer Geschichte. Alles, was ich dazu brauchte, war Google Maps und Streetview...

Und die Experten .... wenn du die nicht vorher schon kennst, ignorieren die dich sowieso nach Strich und Faden. Leider. Was ich schon oft Fragen an Astronomen gehabt hätte! Wenn ich die alle beantwortet bekommen hätte, hätte ich vielleicht eine Stunde Recherche gebraucht statt zwei Jahre im Internet ...
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merin

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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #19 am: 16 Dezember 2016, 12:17:03 »
Naja, aber es reicht doch ein Zugriff auf eine Bibliothek mit Fernleihe. Gerade wenn es um Historisches geht,w rist du so Vieles herausbekommen.
Ich röste zunächst immer, ohne andere Röstungen zur Kenntnis zu nehmen. Dabei ist mein Ansatz der, eine qualifizierte Lesermeinung abzugeben, Euch also zu verraten, wie der Text auf mich wirkt und wie es mir beim Lesen geht.

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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #20 am: 16 Dezember 2016, 13:30:57 »
so... weiter gehts.

älter als Menschen werden können.

ja, das wird später im Buch auch wieder aufgegriffen

Autos und Armbanduhren nicht vorstellbar - finde ich zwar schön als Beschreibung, aber das könnte ja theoretisch noch vor Christus Geburt oder auch kurz vor dem ersten Weltkrieg sein. Wahrscheinlich meinst du so etwas wie 17 Jahrhundert?

eher 15.-16. jh. könnte theoretisch aber auch im 17. jh sein, oder 2000bc, hast schon Recht... aber vom Setting her wird später auch nochmal deutlicher (es gibt eine Zeitungsdruckerei), dass es nicht vor Christi Geburt ist. ^^

darüber hinaus, lasse ich die Zeitangabe vage, damit der Leser nicht an zu vielen, zu genauen Details aufgehängt wird. ich selbst z.B. erwische mich ganz gerne mal, wenn ich ein Buch lese, das viele Details genau beschreibt, (z.B. London, 1845), dass ich die Hintergründe und Details selbst nochmal nachschaue um zu überprüfen, ob das, was der/die Autor/in mir da erzählen will auch stimmt.

wenn dagegen alles Zeit-Ort-spezifische ein wenig vage gehalten wird, dann unterbreche ich die Geschichte nicht um einen Fakt zu überprüfen, sondern lasse mich mit dem Strom der Geschichte mittreiben.

habe ich das Bild von Adeligen die eher Zuhause mit Privatlehrern unterrichtet

viele Kinder von Adligen wurden aber auch auf ein (oft weit entferntes) Internat geschicht, wo sie dann erzogen wurden und richtiges Verhalten lernten... in diesem Falle ist das Internat zu Fuß erreichbar und Nick und die anderen dürfen weiter bei ihren Eltern wohnen.

Zitat
Aber in dieser Nacht, änderte sich Alles…

In welcher Nacht. Du schreibst zwar dieser... aber ich es hat die gleiche Bedeutung wie eines Nachts für mich...

ok... das kann hier keiner wissen, aber es ist die Überleitung zum ersten Kapitel. das fängt nämlich mit dem Satz an:
"eigentlich war es eine Nacht wie jede andere". und dann erzählt er was für eine Nacht das war, in der er seinen Wolf kennen gelernt hat.


Es geht um einen Schuljungen der ein Werwolf wird.


naja, nicht ganz... aber das wird später noch deutlicher.
grob umrissen:

es gibt Männer, (aus der direkten Abstammungslinie von Remus, dem von Romulus und Remus) die ihre Seele mit der Seele eines Wolfes verbinden können. dieser Begleiter ist von nun an ein Leben lang an ihrer Seite. durch die Verbindung, die an sich schon magischer Natur ist, erhalten die Wolfsbrüder je nach Wissen, Kraft und Natur (letzteres ist schwer zu erklären. es geht irgendwie um die Natur des Charakters) verschiedene Fähigkeiten. die mächtigsten unter ihnen können sich auch in einen Wolf verwandeln. daraus haben die Menschen im Laufe der Zeit Werwölfe gemacht. zumindest erkläre/beschreibe ich es in meiner Welt so.

Hoffe du kannst mit meinem Anmerkungen etwas anfangen...

aber sicher doch. danke. :)
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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #21 am: 16 Dezember 2016, 13:57:08 »
hallo merin,

erst mal danke fürs Lesen, jetzt komm ich auch mal dazu auf deine Antwort einzugehen.

auf mich wirkt dieser Einstieg märchenhaft. Auf eine positive Art und Weise. Er weckt auch durchaus mein Interesse.

oh, wow, was für eine Freude das bei mir auslöst... bin begeistert, dass dir die Einleitung insgesamt so gut gefällt  :whee:

Trotzdem funzt es im Detail für mich nicht:

ok, vielleicht kann ich an ein paar Details noch was drehen...

Ich würde gern wissen: Wieso hat er nicht geglaubt, wenn die Dinge so normal waren.

weil es eben nur Erzählungen waren... Legenden. (keineswegs normalität). Glaubst du an Einhörner, oder an Geister? davon gibt es in unserer Welt auch genug angebliche Sichtungen und/oder Legenden.

Bei Nick ist das genauso. er hatte keine Beweise, dass diese fantastischen Dinge wirklich existieren. er musste erst seine eigene Geschichte erleben bevor er die anderen glauben konnte.

Und: Du deutest an, jeder solle selbst wissen, was er glaubt. Aber du setzt es nicht in Verbidnung zur erzählten Geschichte.

das versteh ich nicht so ganz... wo fehlt die Verbindung? wie stell ich die her? bzw wie würdest du sie (mit deinem Vorwissen über die story) herstellen?

Wenn Magie nicht zum Aberglauben gehörte, dann war sie Realität und nicht Glaube, oder? Also muss er daran glauben, weil er weiß.

naja, in einer Geschichte, in der es um Magie geht, muss sie ja existieren. ich hatte bei dem Satz den früheren mittelalterlichen Glauben an echte Hexen im Kopf. heute zählt das aber zum Aberglauben. mit der Prämisse hab ich nicht berücksichtigt, dass man infrage stellen könnte, warum Nick nicht daran glaubt...

hmm... wie löse ich das jetzt intelligent? es muss schon drin bleiben, dass Magie ein reeller Faktor in der Geschichte ist. und es muss auch drin bleiben, dass Nick den Geschichten gegenüber skeptisch ist bis er seine eigene erlebt.
ohje...  :gnah: :confused:

Eine über die Vorfahren der Werwölfe. Aber ist das nicht ein bissel wenig?
ist es DIR denn zu wenig?
Andererseits: ich würde die nächsten Seiten wohl noch lesen und schauen, was mich erwartet.
reicht das nicht aus? der Rest der Geschichte kann dich dann ja unerwarteterweise, oder erhoffterweise, in den Bann ziehen. ^^


freut mich, dass es dir sonst gefallen hat. du hast mir ja schon ein paar mal sehr geholfen. und du bist mir auf Anhieb sympathisch :) daher bewegt mich das, was du schreibst sehr :)



und natürlich bin ich auch dankbar für die Kommentare aller anderen. ihr helft mir natürlich auch sehr. möchte damit niemenden geringer machen, sondern nur ein paar netten Worten Ausdruck verleihen. :)
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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #22 am: 16 Dezember 2016, 17:53:56 »
Naja, die berechtigte Frage, die ja auch einige andere schon gestellt haben, ist: Was ist die Funktion dieser Einleitung? Und welche Informationen sollen gegeben werden? Für mich wäre wichtig, den Erzähler vorzustellen, zeit und Ort und warum er erzählt. Vielleicht ist es für dich anders?

Werwölfe sind für mich in der gleichen Liga wie Magie und Elfen. Das heißt: Wenn du sagst, in Deiner Welt war Magie mal real, dann ist es für mich nicht logisch, dass es Elfen und Werwölfe nicht sind. Daher scheint die Einleitung für mich einen Logikfehler zu haben.

Und hab ich Sympathiepunkte bekommen, weil ich den Text an sich mag? :gruebel:
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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #23 am: 16 Dezember 2016, 23:04:39 »
Werwölfe sind für mich in der gleichen Liga wie Magie und Elfen. Das heißt: Wenn du sagst, in Deiner Welt war Magie mal real, dann ist es für mich nicht logisch, dass es Elfen und Werwölfe nicht sind. Daher scheint die Einleitung für mich einen Logikfehler zu haben.

das ist das erste Mal, dass ich höre, dass jemand Werwölfe und Elfen in einen Topf wirft...^^
für mich gleiche Liga wie Vampire und Hexen.

das Ding ist ja, er hat auch nicht an Werwölfe geglaubt bis er selbst einer wurde.
Die Wesen sind real, aber verborgen. das ist, als würde ich heute jemendem verklickern wollen, dass s Vampire wirklich gibt. keiner würde mir glauben, bis er ausgesaugt oder verwandelt würde...


ob ich die Einleitung wirklich brauche? - für mich ja, sie gehört einfach auch zu meinem Schreibstil.

welche Funktion hat die Einleitung in dieser Geschichte? - sie stellt den Erzähler vor. sie soll die Überleitun vom Jetzt in die Geschichte von damals sein. wenn ich die Einleitung wegließe, oder... nein, mal anders.

stellen wir uns vor, ich wäre nicht der Autor dieses Buches und die Einleitung wurde nie geschrieben.
das erste Kapitel fängt an mit den Sätzen "eigentlich war es eine Nacht wie jede andere", ..." bin ein Einzelgänger, höre Geräusche, gehe in den Wald, finde Wolf etc..."

mir würde so etwas wichtiges fehlen. der Bezug zum Charakter. insofern, dass ich mir die Fragen stelle: wer ist das und warum erzählt er mir das jetzt? mit der Einleitung möchte ich die Info geben, wer erzählt und warum, außerdem möchte ich das Bild erschaffen, dass auch Viskey beim Lesen hier schon hatte (zumindest hatte sie ein ähnliches Bild): ein alter Mann, der mit ner Decke überm Schoß in einem Raum sitzt (der vielleicht auch schummrig ist und nur von Kaminfeuer erhellt wird) und einer Schar von Zuhörern, die sich um ihn versammelt haben, eine der vielen Legendengeschichten erzählt. und er erzählt seine eigene Geschichte.

Und hab ich Sympathiepunkte bekommen, weil ich den Text an sich mag? :gruebel:

nein, du hast Sympathiepunkte bekommen, weil deine Posts (bei der Ein-Satz-Röstung und bei der infodump-Frage) häufig total ins Schwarze getroffen haben und mir super weitergeholfen haben.

die Tatsache, dass du mir so sympathisch bist, steigert nur meine Freude darüber, dass du den Text magst.
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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #24 am: 17 Dezember 2016, 00:02:12 »
Ich find's schön, dass du so zu deinem Stil stehst. Ist mal was ganz anderes. Ich bin froh um die kleine Horizonterweiterung, die ich hier durch dich bekomme.

Auch wenn ich's mit Werwölfen so überhaupt nicht hab ... Aber das ist ja ein anderes Teetässchen. :devgrin:
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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #25 am: 17 Dezember 2016, 00:08:14 »
Auch wenn ich's mit Werwölfen so überhaupt nicht hab ... Aber das ist ja ein anderes Teetässchen. :devgrin:

ganz ehrlich? bevor ich mit diesem Buch anfing, hab ich mit Werwölfen auch nciht viel anfangen können. war schon immer eher der Vampir-Typ.

aber ein gutes Vampirbuch zu schreiben finde ich da nochmal um einiges schwieriger.

irgendwann hab ich dann mal ein Buch gelesen, das nannte sich "die Chroniken von Amarid" und handelte von Magiern, die sich mit Falken und Eulen verbinden.
(ja, die Parallele ist offensichtlich)

allerdings fand ich das Potential das in der Geschichte steckte ziemlich verschenkt. irgendwann kam ich auf die Idee, dieses eine Element aus dem Buch zu nehmen und was ganz eigenes draus zu spinnen.
so sind die Wolfsbrüder entstanden. ^^
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Zauberfeder

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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #26 am: 17 Dezember 2016, 07:47:24 »
Huhu Nalee,

hattest du eigentlich meine letzte Antwort übersehen? Zumindest hattest du dazu nichts mehr geschrieben.

Zunächst einmal finde ich es ja gut, dass du deinen Stil scheinbar gefunden hast und auch zu ihm stehst. Diese Sicherheit muss man auch erst gewinnen. Beziehungsweise war die bei mir mal da, bevor ich mich mehr mit dem Schreibhandwerk auseinandergesetzt hatte. Seitdem fehlt die auch xD Von daher finde ich das ja schon mal gut.

Nur glaube ich, dass das nicht wirklich funktioniert. Du brauchst die Einleitung für dich, damit du einen Bezug zum Charakter hast. Mir z.B. geht es da anders. Ich baue in dieser kurzen Einleitung überhaupt keinen Bezug zum Charakter auf. Da ist für mich irgendwer, der heißt Nick, der hatte Jungen- oder Jugendsorgen und irgendwann wurde alles anders. Ich kenne den Charakter noch nicht. Das passiert erst im Laufe des Buches. Und gerade weil ich den Charakter noch nicht kenne, ist seine Rückblende für mich nicht interessant. Du als Autor kennst den Charakter schon. Du hast einen ganz anderen Bezug dazu.
In erster Linie sollte man für sich schreiben. Das ist ganz wertvoll. Nur sagtest du ja auch, du willst veröffentlichen und da wird es immer Lektoren geben, die dir sagen, dass du das und das tilgen musst, damit der Roman funktioniert. Ich will jetzt nicht sagen, schmeiß den Anfang raus. Wenn du damit zufrieden bist, dann lass ihn drin. Ich will dir nur sagen, dass so etwas, falls du es bis zu einem Verlag schaffst, öfters vorkommen wird und da wird es den Lektor nicht interessieren, wenn du sagst, aber ich brauche das für mich.
Ich frage mich gerade nur auch, was du dir erhoffst. Du fragst uns, ob der Anfang für uns funktioniert. Die Mehrheit (glaube ich, korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege) sagt, dass die Einleitung für sie nicht als solche funktioniert. Trotzdem willst du sie so drin lassen. Das ist dein gutes Recht. Es ist dein Text. Nur verstehe ich eben gerade nicht, warum du dir Feedback holst, wenn du es letztlich ja doch so lassen willst. Für mich ist unklar, wie dir unser Feedback dann wirklich hilft, wenn du sowieso schon weißt, dass du alles so lassen willst. Ich meine, du findest deinen Text gut, so wie er ist, andere sagen, es funktioniert für sie nicht. Ich glaube, das hat für dich, wenn du ihn nicht ändern willst, einen negativen Beigeschmack, weil du den Text magst und er für andere aber nicht funktioniert. Ich glaube, das frustriert doch ganz schön.

lg
Zauberfeder

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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #27 am: 17 Dezember 2016, 11:00:18 »
hallo Zauberfeder,

Ja, ich hatte deinen letzten Kommentar noch gelesen, bin aber noch nicht dazu gekommen, mich mit den verschiedenen Erzählperspektiven auseinanderzusetzen.

zu deinen Anmerkungen:

ich sagte, ich würde ungern noch groß was daran verändern oder umschreiben. sprich die Struktur der Einleitung und der Aufbau bleiben gleich. aber über eure Eindrücke (die sich übrigens recht die Waage halten) kann ich entscheiden, ob gewisse Kleinigkeiten hinzugefüht oder weggelassen werden müssen um das erwünschte Ergebnis zu erzielen.

d.h. vielleicht lasse ich seinen Namen in der Einleitung auch weg. in der Nacht, in der er seinen Wolf trifft, ruft seine Mutter nach ihm.  vielleicht reicht das ja.

das mit der Schule und den Jugendsorgen muss ich nochmal ein wenig umformulieren. sowas wie, ich führte bis dahin ein ganz normales Leben...


am schwierigsten ist es für mich, dass bei kaum jemanden, vielleicht auch bei keinem diese leicht düstere Vorahnung aufgekommen ist, mit der ich die Leser in das erste Kapitel schicken wollte. aber hey, ist mein erstes Werk und da kann ich auch nicht groß erwarten, dass das gleich beim ersten Mal klappt.

allerdings muss ich sagen, dass ich das Buch ja auch Bekannten (z.B. Arbeitskollegen) zum Lesen gegeben habe, also Testleser meiner Zielgruppe. eure Eindrücke addiere ich denen hinzu und da funktioniert die Einleitung weitgehend schon.

Zitat
Nur verstehe ich eben gerade nicht, warum du dir Feedback holst, wenn du es letztlich ja doch so lassen willst.

durch das Feedback fällt meine Entscheidung bezüglich der Details. das große gesamte des Textes wird nicht mehr verändert. aber eben die Details.

z.B. interessierte sich hier keum einer in der Einleitung wie der Erzähler heißt. ok, sein Aussehen wird erst spät beschrieben, da dachte ich, ich packe den Namen in die Einleitung, damit man überhaupt irgendwas über den Erzähler da rausziehen kann. aber wenns keinen interessiert, nenne ich ihn da auch nicht. genauso mit der Schule.

ich meine, man findet ja raus, dass er noch zur schule geht, wenn er mit Jamie das erste Mal dorthin unterwegs ist, also muss es auch nicht unbedingt in die Einleitung.


ihr könnt mir ja mal noch schreiben, welche Formulierungen bei euch schon in der Einleitung eine düstere Vorahnung hervorrufen könnten. (also sprich das Gefühl, dass die nächsten Kapitel ein recht düsteres Setting bekommen könnten).

LG, Nalee
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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #28 am: 17 Dezember 2016, 12:00:17 »
Ich bin ja immer noch gegen diese Art von Einleitungen, aber diese finde ich annehmbar, weil sie zum größten Teil keinen Einleitungscharakter mehr besitzt und mehr und mehr einer Rahmenhandlung ähnelt. So etwas kann man machen. Und es gibt auch Leser, die genau das mögen.

Einziger kleiner Kritikpunkt: "in eine andere Richtng driften" geht nicht. Streiche das driften und ersetze es durch treiben, denn Anglizismen haben in alten Mythen nicht zu suchen. Und sollte die Geschichte jemals ins Englsiche übersetzt werden, würde der Übersetzer driften mit drift übersetzen, was treiben heißt.  :biggrin:

Schön gemacht
findet Trippelschritt
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Re: AT Wolfsbrüder - ein-seitige Einleitung
« Antwort #29 am: 17 Dezember 2016, 12:03:32 »
MOD-NOTIZ:

Die neue Version wurde in einen eigenen Thread verschoben, der gemäß der 7-Tage-Regel, vorerst noch geschlossen ist. In fünf Tagen ist der wieder auf.
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