27 Januar 2021, 21:25:03

Autor Thema: AT Wolfsbrüder - Trainingskampf 1  (Gelesen 5912 mal)

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Naleesha

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Re: AT Wolfsbrüder - Trainingskampf 1
« Antwort #30 am: 21 März 2017, 22:02:14 »
(Puh... Training war heut mal wieder anstrengend... ^^)

Wasser schleppen ist ne gute Idee. Aber der Boden der Trainingshalle ist mit Sand ausgelegt. Den schrubben zu lassen ist da nicht so wirklich gut... sie können höchstens den Boden des Hauses schrubben, aber nicht den der Trainingshalle... oh! nein...! ich hab ne super Idee... sie schrubben den Boden der Schlafsäle, die in einem Nebenzweig des Höhlensystems untergebracht sind...

ok... jo, das mach ich. :)
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Re: AT Wolfsbrüder - Trainingskampf 1
« Antwort #31 am: 22 März 2017, 09:02:55 »
Ja, dazu noch Liegestütze und Situps oder was auch immer - ein paar Treppen zu laufen und fertig ist das Trainingsprogramm.
Ich röste zunächst immer, ohne andere Röstungen zur Kenntnis zu nehmen. Dabei ist mein Ansatz der, eine qualifizierte Lesermeinung abzugeben, Euch also zu verraten, wie der Text auf mich wirkt und wie es mir beim Lesen geht.

Mondstern

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Re: AT Wolfsbrüder - Trainingskampf 1
« Antwort #32 am: 29 März 2017, 02:09:32 »
Hi Naleesha

Zitat
Treppenlaufen ist gut für die Kondition, aber für die Kraft in den Armen leider nicht so effektiv.

Dazu eine kurze Anekdote von einem unserer Sportfeste. Zwei Bodybilder mit Armen wie andere Leute Oberschenkel schleppten und stemmten Zeltteile, dass einem schon vom Zusehen schummrig wurde. Als man sie später bat, beim aufhängen von Lampionketten zu helfen, knickten die Muskelberge ein. Hausfrauen erledigten dann diese Arbeit.
Die waren zwar unglaublich kräftig, aber Ausdauer lag nahe null. Alleine die Arme eine zeitlang hochzuheben, schafften sie nicht.

Ähnliches kannst du auch im Radsport beobachten. Die Sprinter sind extrem schnell, aber nur die kleinen zähen Bergziegen kommen die mörderischen Anstiege (in Wettkampftempo) hoch.
Also Kraft ist bei Leibe nicht alles.  ;)

Ich schätze mal meine Trainings-/Sparringskämpfe meiner aktiven Kampfsportzeit auf 300. Davon – mangels geeigneter Gegnerinnen – ca. 90% gegen Kerle. Die waren meist größer als ich, die waren schwerer als ich und stärker als ich.
Dagegen hilft nur eine hervorragende Kondition und eine ausgefeilte Technik. (Und ab und zu – vor einem Wettkampf – der strikte Befehl vom Trainer „Keiner verletzt Mondsternchen“)

Ich trainiere Kinder, ab und zu spring ich als Kranken- und/oder Urlaubsvertretung ein. Wenn ich die Schwarzgurte trainiere, freuen die sich immer ganz besonders auf mein lockeres Warmmachen. Bisschen in der Halle rumrennen, paar Sprints, 100 Liegestütze und 1000 Situps. Dann können wir beginnen …
Um mir etwas Respekt zu verschaffen, befolge ich den Rat meines ersten Trainers, und mache alle Übungen mit.

Du siehst also, zum Kämpfen bedarf es schon einer gewissen Grundvoraussetzung.

Ich habe irgendwo gelesen, du „hetzt“ förmlich durch die Handlung. Deswegen sollte deine Trainingsszene schon deinem Stil entsprechen. Ich weiß nicht welchen Zeitrahmen dein Roman hat (zum vergleich, Tolkiens Ringkrieg dauerte zwei Jahre)
Die Länge der Szenen sollten also dem Zeitrahmen (ebenso der Wichtigkeit des Fokus) angepasst sein.

Ich sage oft, erzähl einem Mann eine tolle Geschichte, und er macht einen Bericht draus. Deine Leser wollen aber einen Roman lesen, keinen Zeitungsbericht.
Du brauchst also Raum … Platz … Blätter … um dich entfalten zu können.

Ich schlag mal was vor.

Du schreibst nicht eine, sondern gleich drei Trainingstage. Nicht als Hauptteil, sondern als Teil eines Menüs.
Zuerst bekommt dein Held mal gezeigt, dass er Anfänger ist, rein gar nichts kann und ein paar Lektionen erteilt. Später (immer noch die gleiche Szene) kannst du Dialoge (beim Essen) reinbringen, die Infos bringen (und nicht als Infodump anzusehen sind)
Dann eine Szene wo er schon einiges gelernt hat, und eine, wo er schon richtig viel gelernt hat.

Beschreib den Trainingsplatz mit 2,3 Sätzen. „Nerv“ nicht mit – ich sag mal - den Granit aus dem Steinbruch von xxx, wenn das nichts zur Story tut, verzichte auf zu viele Details. Die merkt sich eh keiner. Ist der Platz rund, eckig? Boden mit Sand, tageslicht … das reicht meist schon.
Bei den anderen Trainingsszenen kannst du immer noch ein Detail mit reinbringen. (Vielleicht das es im Kerzenlicht dunkle Stellen gibt, die man ja nutzen kann – was weiß ich, um vielleicht ne handvoll Sand aufzuheben und der Ausbilderin in die Augen zu streuen)

Nicht die feine englische Art, aber du bist ja auch in Schottland  :devgrin:

Zitat
nachher: Sie steht in Kampfmontur vor den Jungs und strahlt absolute Wildheit aus. sie wirkt plötzlich komplett anders. die Jungs sind beeindruckt und vergleichen sie mit dem Bild einer Amazone.

ich würde diesen Effekt gerne hervorrufen, allerdings scheint das nicht gut zu funktionieren. vor Allem nicht, wenn man NUR diese Szene liest und die vorigen Absätze nicht kennt. hast du vielleicht eine Idee dazu?

Ich versteh was du meinst. Ich sag mal so, Jungs steh auf „Titten und Ärsche“. Und deshalb sehen Amazonen aus, wie Jungs sie gern haben.
Mal abgesehen davon, dass man nahezu nichts über sie weiß, stellt sich die Frage, wieso sie so gekämpft haben sollen?

Ich frage dich – zum drüber nachzudenken – wie willst du sie zeichnen? Als Beispiel. Ein knöchellanger Rock ist ja schön und gut, aber zum Kämpfen? Ein Mini … klar, gefällt den Männern, aber eine ernsthafte Kriegerin trägt den nicht. Es muss praktisch sein (muss damit ja auch nicht bieder sein)
Wie gesagt, überlege dir, wie sie auftreten soll.

Zitat
bin auch gerade dabei, die Moondale-Kapitel bei den Überarbeitungen abzuschließen und dann suche ich nach beta-Lesern für diesen Abschnitt. wenn du magst und sie dich interessiert, kann ich dir die Geschichte dann gerne auch zuschicken. :)

Sorry, muss ich leider ablehnen. Ich habe eine Story in der Mache, die Veröffentlicht werden soll (und zwar gestern) und zwei weitere eBooks, die die Monate noch überarbeitet werden sollen.

Soweit es meine Zeit aber zulässt, schreib ich gern hier im Forum was zu deinen Sachen.

LG Mondstern