24 July 2026, 01:23:08

Autor Thema: Gonzos Seelenreise - Überarbeitet  (Gelesen 79 mal)

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The_Reptilian

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Gonzos Seelenreise - Überarbeitet
« am: 22 February 2025, 10:54:25 »
Hi. dies ist die Überarbeitung meiner vorherigen Geschichte.

- Ich versuche, gezielt die Wandlung des Hauptcharakters zu zeigen, also dass er den Hass auf die Elfen, die ihm anfangs durch seine Lebensgeschichte widerfahren war hatte, überwinden will, aber dann scheitert. Ist mir das gelungen?
- Ist euch der Hauptcharakter sympathisch?
- Hat der Text jetzt mehr mit LGBTQ* zu tun?
- Was fällt euch noch so auf?


Professor Gonzo Spejbl, der Goblin, trug einen weißen Kittel und er war fieberhaft über die vielen Notizen auf seinem Schreibtisch gebeugt, die im fahlen Glühbirnenlicht des Bunkers gerade noch entzifferbar waren. Seine grüne Haut war verblasst und die Augen hatten dunkle Lider, seine weißen Haarsträhnen verdeckten halb die eingefallenen Wangen. Der Raum wurde von einer fernen Explosion leicht zum Beben gebracht, die Luft roch nach Schwefel, doch Gonzo machte unbeirrt weiter, er zündete sich sogar noch eine Pfeife an, die einen aromatischeren Duft verströmte.
Während er eine Notiz in seine Pranke nahm, schielte er nach links, zu den Soldaten, die auf beiden Seiten der Tür Position bezogen hatten, um die Gefangene zu bewachen. Dann sah er nach rechts, zu seinem krummbuckligen Assistenten Squig. Sie sahen sich seit mindestens einem Jahr einer neuen Gefahr aus dem All gegenüber: Arroganten Elfen. Seit vor zwei Wochen Goblins eine Elfe gefangen genommen hatten, gab es Krieg.
«Sind die Elektroden bereit?», knarrte der Professor Squig an.
Der Angesprochene nickte und machte eine Handbewegung in den Raum. Gonzo drehte sich mit dem Bürostuhl auf die andere Seite und blickte der gefesselten Elfe geradewegs in ihr blasses Gesicht, auf deren Kopf die Elektroden befestigt waren. Gonzo war bislang immer ein objektives Wesen, ein Doktor der Neurologie, aber wenn er ihr in die blauen Augen sah, war er verzweifelt. Er kramte gedanklich in seinem Elfisch-Wortschatz. «Junge Frau, ich kenne immer noch nicht Ihren Namen. Ich weiß aber, dass Sie vor zwei Wochen mit Ihrem Raumschiff in einen Markt stürzten, weswegen wir fünf Opfer unser Eigen nennen müssen. Warum taten Sie das?»
«Ich hatte ein Problem mit der Steuerung. Ich musste notlanden.»
«Lügt sie dir was vor?», fragte Squig.
Die Elfe sah Gonzo an: «Was meinte er?»
Der Professor übersetzte. «Er meint, dass Sie lügen, Frau Elfe.“
«Aber, ich lüg´ doch gar nicht!» Ihr kam eine Träne.
Squig deutete mit seiner Zeigeklaue auf sie. «Für euch sind wir doch nur rückständige und hässliche Trottel. Gib´s doch zu!»
Gonzo wusste, dass für andere Rassen Morde an Goblins auch immer nur ein Versehen war. Die Berge an radioaktivem Weltraumschrott auf der Planetenoberfläche sprachen Bände. Er nickte Squig zustimmend zu. Sie machte den Mund auf, doch Gonzo kam ihr zuvor. «Ich will nix mehr hören!»
Wieder gab es eine Erschütterung. Gonzo schmunzelte. «Und glaub´ bloß nicht, dass deine Leute dich hier rausholen können. Da müssten sie den ganzen Berg wegsprengen!»

Sein Blick folgte den Kabeln an ihren Elektroden, die an der Decke aufgehangen waren und hinter ihrem Stuhlblech weiter in einem schrankgroßen Kasten führten. Durch das Fenster im Kasten schimmerte ein eiförmiger Kristall in Regenbogenfarben. Daran angeschlossen war eine andere Elektronenhaube, die auf einem weiteren Stuhl ausgebreitet lag.
Squig räusperte sich: «Herr Professor, sind sie sich wirklich sicher, dass es funktioniert?» 
Er blickte zu seinen Notizen zurück. «Es müsste funktionieren. Es ist ein Kristall, den ich aus ihrem Raumschiff geborgen habe. Ich habe die Bedienungsanleitung gelesen.»
«Können Sie Elfisch, Herr Professor?»
«Ich habe mir Elfisch selbst beigebracht. Daher weiß ich, dass dieser Stein bei langen Weltraumreisen für Abkürzungen über das sogenannte Immaterium gedacht ist. Das Immaterium aber ist nicht nur dafür gut ...» Gonzo paffte an seiner Pfeife besonders oft, wonach viel Rauch verströmte. « ... Das Immaterium ist das spirituelle Reich, wo sich die Seelen aufhalten, wo Himmel und Hölle existieren sollen. Jedes Wesen, das eine Seele hat, soll auch zu Lebzeiten mit dem Immaterium verbunden sein und dieser Stein stellt diese Verbindung zum Immaterium her.»
«Hm», meinte Squig, «Da sind Sie ja Spezialist auf diesem Gebiet!»
«Genau!» Der Professor setzte die andere Elektronenhaube auf und er brachte unter dem Kristallkasten eine Apparatur zum Vorschein, wo er an einem Knopf drehte. Er betrachtete die Ausschläge von Graphen mit Genauigkeit. «Wenn ich also mit einem leichten Strom die Schwingungsfrequenz ihres Gehirns und meines Gehirns ermitteln kann und danach einen gesteuerten Impuls von 400 Volt losschicke, könnte meine Seele und somit auch mein Bewusstsein in ihren Kopf wandern. Ich nutze das Immaterium also als Seelenpfad.»
Squig war erschrocken und er ergriff das Wort: «Ich schätze eher, dass Sie und Ihre Probandin bei dieser Spannung geradewegs ins Totenreich wandern!»
«Mir egal, ob ich sterbe, ich bin schon alt. Dass ich weiterleben könnte, verbuche ich als optional.» Er sah sie an. Sie war so hübsch anzusehen, mit ihren roten Zöpfen und der Wespentaille, welche von ihrer weißen Rüstung betont wurde. Er betrachtete ihre breiten Hüften, ihre zarten Hände. Eine schöne Frau vernebelt den Männern den Verstand, schwärmte er. Allein der Gedanke daran, sie zu sein, und kein hässlicher Goblin, war so geil. Er lief mit wackelndem Po durch das Labor. «Bewege ich mich wie eine Frau? », fragte er. Squig nickte. Gonzo kicherte.
«Was passiert eigentlich mit der Seele der Frau?», fragte Squig.
«Die Seele …», Gonzo grübelte. «Die Seele wird entweder sterben, oder mit mir verschmelzen … »

Weiter kam er nicht, weil es eine erschütternde Explosion gab. Sogar die Schreibtischlampe fiel auf den Boden. Das Licht flackerte. Jeder war in Panik, selbst die Soldaten, die sich sonst in militärischer Disziplin mühten. Gonzo schwante es: Der Feind kam immer näher – für Tests war keine Zeit mehr. Gonzo setzte sich in den Stuhl und deutete auf Squig.
«Da! Der Schalter an der Wand! Leg´ ihn um!»
«Aber Herr Professor, als Elfe werden Sie unter uns Goblins nicht glücklich.»
«Ich opfer´ mich für euch auf! Ich werde diese ganze Elfenbande von unserem Planeten weglocken. Dann haben wir endlich wieder Ruhe!»
Obwohl noch nichts passiert war, fing die Frau an zu schreien.
Der Professor schrie dagegen an: «Squig! Jetzt mach´ schon!»
«Sie sind ein guter Kampfkünstler, Professor», sagte Squig und legte den Schalter um.
Ein heller Lichtbogen erschien vor seinen Augen, das wusste Gonzo noch, danach aber war alles dunkel. War er tot? Kurz darauf ging der Strom wieder an. Nanu? Gonzo sah den Raum plötzlich aus einer anderen Perspektive, obwohl er sich nicht bewegt hatte. Er wollte aufstehen, doch er war schockiert. „Seid´ ihr denn völlig bescheuert? Bindet mich los! Was ist … was ist … mit meiner Stimme ???»
Squig sah ihm ins Gesicht. «Du schauspielerst doch nur, du dumme Fotze!»
«Fotze? Mich nennst du eine Fotze, du Missgeburten-Gartenzwerg? Komm her! Ich beiß dir die Nase ab!»
Hinter Gonzo flog ein schuhkartonartiges Gerät auf Squig zu, das ihn am Kopf traf. Der Goblin fiel blutend zu Boden.
Gonzo wollte sich umdrehen, doch die Stricke erlaubten es nicht. Eine Wache deutete in die Richtung, aus der das Geschoss kam und meinte: «Scheiße, wenn Gonzo das macht, ist die Elfe in seinem Körper.»
Oje. Anschließend krachte es derart laut, dass es in Gonzos Ohren wehtat und er spürte, wie er auf den Boden aufschlug. Etwas fiel auf ihn drauf und er stieß einen schrillen Schrei aus. Es war wieder dunkel. Er wollte die Arme heben, aber es lag etwas auf ihn drauf. Er hatte Schmerzen in den Armen. Sein Herz pochte ihm bis zum Hals. Was war passiert?
Da! Aus einem hochkantigen Rechteck in der Finsternis flackerte Licht auf. Es war hinter der Türöffnung. Stimmen ertönten. Er hoffte, wieder ausgegraben zu werden.
Jemand betrat den Raum und leuchtete ihm mit der Taschenlampe ins Gesicht. Er blinzelte. Die Person schwenkte die Leuchtquelle auf das eigene Antlitz um. Nein! Das konnte doch nicht wahr sein! Ein Elf! Er hatte lange, dunkle Haare.
Dann hörte Gonzo seine eigene Stimme hinter sich rufen. «Eledoan, mein Retter!»
Was? Wer?
Der Elf schoss auf den Rufer und es war zu hören, wie etwas Großes auf den Boden fiel. Dann stand der Elf rechts direkt neben Gonzo, er spürte am rechten Arm einen Stoß, dann schwirrte es ihm vor Augen. Es wurde um ihn dunkel.

Gonzo blinzelte. Er nahm grünes Licht wahr, aber er war erschöpft, weswegen er die Augen wieder schloss. Er lag in einem warmen Bett. Er kuschelte sich ein und könnte ewig drin schlummern. Nach den schlaflosen Nächten im Labor war es genau das, was er verdient hatte. Es war so schön. Dazu kam dieser undefinierbare, aber angenehme Duft. Er hatte keine Schmerzen mehr; ein Zeichen, dass es nur ein Traum war. Er fühlte am rechten Arm eine angenehme Berührung, wie, als würde ihn nach einer Sportverletzung seine Mutter dort anfassen und sagen, dass alles wieder gut sei. Es war ein Gefühl von Liebe und Geborgenheit, wie er es schon lange nicht mehr in seinem Leben hatte. Aber, wo war er? Er schaute auf eine grüne Zimmerdecke, die von einer grün beleuchteten Wand umgrenzt war … der ganze Raum war rund. Aus einer ovalen Öffnung, der einzigen in diesem Raum, kam grünes Licht rein. Er richtete seinen Oberkörper auf und fasste sich an seine Brust. Ooo … oha, er hatte nicht geträumt. Wahnsinn! Er hatte auch ein Spitzen-Nachthemd an. Sein Herz pochte ihm bis zum Hals und er atmete tief ein und aus, um sich zu beruhigen. Sein Wunsch, sie zu sein, war bislang eine Fantasie. Nun war es real. Er konnte seine Gefühle nicht näher beschreiben. Er mühte sich, seine Gedanken zu ordnen. In einem war er sich aber sicher, dass er kein Goblin mehr war, sondern eine schöne Frau, worauf ihn eine positive Erregung beschlich. Wie er langfristig mit diesem Leben klarkommen würde, wusste er nicht. Er sah in den Raum. Wer war das? Auf der Bettkante saß der männliche Elf, Eledoan hieß er, glaubte Gonzo. Eledoan wollte über seinen rechten Arm streicheln.
Gonzo erschrak und er zog seinen ganzen Körper weg. Der Elf aber hob seine Augenbrauen. «Mit dir stimmt was nicht! Vielleicht hat dieser Gonzo irgendwas angestellt. Wir müssen zum Hohepriester, deine Seele überprüfen!»
Da gab es keine Diskussion mehr. Der Professor stand auf und packte dem Elf am Hals. Es brauchte viel Kraft, um ihn zu erwürgen. Dann zerrte er den Mann ins Bett und deckte ihn zu - er schlief, so sollte es aussehen. Geschafft! Aber, was nun? Das Labor und die Bergfestung waren nun weit, weit weg, da war sich Gonzo sicher; aber wie mochte es seinen übrigen Goblins ergehen? Er machte sich Sorgen ... war hier irgendwo eine Zeitung?
Ein schwarzes Viereck lag rechts neben Gonzo auf dem Nachttisch. Es wirkte wie ein Tablett … lag da was drunter? Als er es anhob, erleuchtete das Viereck und es war Geschriebenes drauf zu lesen. Seltsames Elfenwerk, dachte sich Gonzo, aber von dem Ding wurden die Informationen angezeigt, die er brauchte.
«Während der Erkundung des Goblinplaneten Gobol geriet Fliegerpilotin Baeramaela in die Fänge des berüchtigten Goblin-Professors Gonzo Spejbl, die rechte Hand von Machthaber Rotzi Ohnesorg. Nun wurde der Reißwolf-Professor tot aufgefunden. Die zivilisierte Welt hofft nun auf eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen … »
Und wieder Goblins tot … und nun zurück zur Normalität? Gonzo hatte diese Heuchelei so satt! Es rollte ihm eine Träne über die rechte Wange. Jetzt bloß nicht zu emotional werden – vielleicht konnte er doch noch irgendwas bewirken. Eine Frauenstimme ertönte aus der Küche. «Herr Eledoan Sect, die Konferenz über die Zukunft von Gobol beginnt jetzt.»
Gonzos Elfenohren stellten sich auf. Diese Konferenz … die Zukunft über Gobol … und das alles ohne die Goblins? Wie anmaßend. Eine blonde Elfe trat in das Zimmer. «Herr Sect? Geht´s ihm nicht gut?»
Gonzo grübelte und er sagte dann. «Ich werde ihn vertreten.»
Er fand die Kleiderschränke auf Anhieb und schlüpfte in ein elegantes Damengewand. Er und die Bedienstete liefen zur Konferenz. Gonzo trat wortlos in dem runden Saal ein, in den Kreis von mehreren hundert Versammelten, an Eledoans Pult. Alle Augen waren auf Gonzo gerichtet, es ging ein Raunen durch die Menge.
«Meine Damen und Herren. Ich muss Ihnen leider … äh … verkünden, dass Herr Eledoan Sect  verhindert ist. Er hat sich … äh, … ein unbekanntes Virus eingefangen. Es wäre also besser, Gobol dem Rücken zu kehren und die Goblins nicht mehr belästigen.»
Da meinte ein älterer Elf aus dem Publikum: «Aber, wir belästigen die Goblins doch gar nicht. Wir wollen ihnen helfen, den Planeten zu dekontaminieren.»
Dekontaminieren? Warum hatte die Elfe ihm das nicht gleich gesagt? Hm … da wollten die Elfen also was Gutes für die Goblins tun. Er ärgerte sich. Irgendwie bekam Squig, aber auch Gonzo selbst, Dinge sehr schnell in den falschen Hals. Er erkannte, dass er aufgrund seiner schlechten Erfahrungen mit anderen Rassen überreagiert hatte. Scheiße! Hoffentlich kam es nicht zum Krieg!
 


Ende
« Letzte Änderung: 25 February 2025, 21:07:45 von The_Reptilian »

Mimesis

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Re: Gonzos Seelenreise - Überarbeitet
« Antwort #1 am: 26 February 2025, 17:19:13 »
Hallo The_Reptilian!

Wir hatten noch nicht das Vergnügen und ich habe die ursprüngliche Version deiner Geschichte knapp verpasst. Ich stürze mich also vollkommen unbedarft auf deinen Text, was bei einer Überarbeitung sicher hilfreich ist.

- Ich versuche, gezielt die Wandlung des Hauptcharakters zu zeigen, also dass er den Hass auf die Elfen, die ihm anfangs durch seine Lebensgeschichte widerfahren war hatte, überwinden will, aber dann scheitert. Ist mir das gelungen?
Nein, finde ich nicht.

Zitat
- Ist euch der Hauptcharakter sympathisch?
Nein. Sympathie hat viel mit Identifikation und Mitleiden zu tun: das heißt, kann ich mich in den Konflikt der Figur einfühlen, werden mir ihre Gefühle und Motivationen glaubhaft verkauft und kann ich darin Parallelen zu meinem eigenen Erleben entdecken?
Professor Gonzo bleibt mir als Leserin an vielen Stellen fern. Ich bekomme eher eine analytische Sicht auf ihn. Das kann Interesse wecken, wenn es packend geschrieben ist, aber Sympathie kommt auf diese Weise weniger auf.

Zitat
- Hat der Text jetzt mehr mit LGBTQ* zu tun?
Der Text greift durch den Körperwechsel eine LGBTQ*-verwandte-Thematik auf, aber Gonzo durchläuft eigentlich keinen Konflikt mit seiner Geschlechtsidentität. Was für LGBTQ* die Grundvoraussetzung wäre.

Zitat
- Was fällt euch noch so auf?
Du hast ein interessantes Setting und interessante Grundideen. Aber die Umsetzung hapert gewaltig.

Was folgt, sind mehr analytische Gedanken als Kritik. Vielleicht helfen dir diese, deinen Text mit anderen (meinen) Augen zu sehen.

Zitat
Professor Gonzo Spejbl, der Goblin, trug einen weißen Kittel und er war fieberhaft über die vielen Notizen auf seinem Schreibtisch gebeugt, die im fahlen Glühbirnenlicht des Bunkers gerade noch entzifferbar waren. Seine grüne Haut war verblasst und die Augen hatten dunkle Lider, seine weißen Haarsträhnen verdeckten halb die eingefallenen Wangen. Der Raum wurde von einer fernen Explosion leicht zum Beben gebracht, die Luft roch nach Schwefel, doch Gonzo machte unbeirrt weiter, er zündete sich sogar noch eine Pfeife an, die einen aromatischeren Duft verströmte.
Ich begegne der Haupt- und Perspektivfigur. Was ich erfahre: männlich, Goblin, Arzt, arbeitet offenbar hart, schlechte Austattung der Umgebung (die Glühbirne), Militärbezug. Also ein Militärarzt in einem Fantasy-SciFi-Setting. Er wird mir als alt beschrieben. Die Umgebung ist nicht sicher, aber seine Mission ist Gonzo so wichtig, dass er trotz Gefahr weitermacht und damit gelassen umgeht.
Persönliche Meinung: Zu wenig gradlinig, teils verwirrend/widersprüchlich erzählt - fieberhaftes Durchsehen der Notizen (wie "starrt" man fieberhaft?) vs. Gelassenheit. Die Pfeife wirkt hier nicht als Versuch der Selbstberuhigung durch die Formulierung: "zündete sich sogar noch" - das vermittelt eine gegensätzliche Haltung zum eigentlich nervenaufreibenden Kontext (Explosion).
Stilistisch beginnt das Ganze wie ein Bericht, dabei allerdings nicht fokussiert, und bricht dann zu einem atmosphärischen, teilweise sinnlichen Erzählstil. Der Text schweift in Nebensächlichkeiten ab, verwendet ungeschickte, teils paradoxe Formulierungen. Beide Stile könnten ihren Reiz haben: Bericht betont das Militärische, ermöglicht eine nüchterne Außensicht auf die Figur und die Situation, während ein erzählerischer Stil mehr ins Geschehen eintaucht. Du hast hier aber keine klare Entscheidung getroffen.
Die Erzählhaltung wirkt auktorial. Wir blicken von außen auf die Hauptfigur, statt sie von innen heraus zu erleben.

Zitat
Während er eine Notiz in seine Pranke nahm, schielte er nach links, zu den Soldaten, die auf beiden Seiten der Tür Position bezogen hatten, um die Gefangene zu bewachen. Dann sah er nach rechts, zu seinem krummbuckligen Assistenten Squig. Sie sahen sich seit mindestens einem Jahr einer neuen Gefahr aus dem All gegenüber: Arroganten Elfen. Seit vor zwei Wochen Goblins eine Elfe gefangen genommen hatten, gab es Krieg.
«Sind die Elektroden bereit?», knarrte der Professor Squig an.
Hier erfolgt für mich der erste verwirrende Bruch. Das Setting wurde bislang als Bunker bezeichnet. Damit verbinde ich einen Schutzraum, keine Militärstation an sich oder gar ein Kriegs-/Gefangenenlager. Entsprechend der Beschreibung im ersten Absatz hatte ich angenommen, der Professor befände sich allein im Raum und würde hochkonzentriert arbeiten. Wo spielt der Text wirklich?
Inhaltlich drückt dieser Absatz aus: Der Professor betrachtet seine Umgebung - ist also abgelenkt von den Notizen und arbeitet wohl doch nicht so fieberhaft - und nimmt dabei Personen wahr, die ihn umgeben und ihm eigentlich bereits vertraut sein dürften. Anschließend erfahre ich etwas über seine Haltung gegenüber Elfen im Allgemeinen (arrogant), sie vertreten hier offenbar die gegnerische Seite. Wir befinden uns im Krieg, ausgelöst durch die Gefangennahme einer Elfe. Das mutet auf mich seltsam an: wurde sie im Zuge von Kriegshandlungen gefangen genommen? Danach klingt es, wenn sie einfach nur als "Elfe" bezeichnet wird. Oder gab es einen anderen Grund, ist sie z. B. eine höhergestellte Persönlichkeit? Das würde den Krieg erklären. Dass die Elfen allein wegen irgendeiner gefangengenommenen Elfe gleich einen ganzen Krieg ausbrechen lassen, erscheint mir unrealistisch.

Zitat
Der Angesprochene nickte und machte eine Handbewegung in den Raum. Gonzo drehte sich mit dem Bürostuhl auf die andere Seite und blickte der gefesselten Elfe geradewegs in ihr blasses Gesicht, auf deren Kopf die Elektroden befestigt waren. Gonzo war bislang immer ein objektives Wesen, ein Doktor der Neurologie, aber wenn er ihr in die blauen Augen sah, war er verzweifelt. Er kramte gedanklich in seinem Elfisch-Wortschatz. «Junge Frau, ich kenne immer noch nicht Ihren Namen. Ich weiß aber, dass Sie vor zwei Wochen mit Ihrem Raumschiff in einen Markt stürzten, weswegen wir fünf Opfer unser Eigen nennen müssen. Warum taten Sie das?»
Die Elektroden sind ein spannendes Element. Ich frage mich sofort, was sie bedeuten. Sollen ihre Gehirnströme analysiert werden? Geht es um ein Experiment? Warum Gonzo beim Anblick der Elfin verzweifelt wird, erschließt sich mir nicht. Hat er Mitgefühl mit ihr? Das widerspricht der gesamten Konstellation. Der Professor spricht anscheinend Elfisch, aber nicht sehr gut, sonst müsste er nicht "in seinem Wortschatz kramen". Hier erfahre ich übrigens, dass die Goblins nicht mal wissen, wen sie gefangen genommen haben. Das macht das Kriegsszenario noch unglaubhafter. Die Goblins hingegen scheinen viel mehr Grund zu haben, einen Krieg zu erklären, womöglich sehen sie sich als Opfer eines Terroranschlags?
(Anmerkung: Ich habe noch mal nachgelesen. Da steht nicht explizit, dass die Elfen den Krieg erklärt hätten. Impizit wirkt es durch die Formulierung aber so.)

Zitat
«Ich hatte ein Problem mit der Steuerung. Ich musste notlanden.»
«Lügt sie dir was vor?», fragte Squig.
Die Elfe sah Gonzo an: «Was meinte er?»
Der Professor übersetzte. «Er meint, dass Sie lügen, Frau Elfe.“
«Aber, ich lüg´ doch gar nicht!» Ihr kam eine Träne.
Squig deutete mit seiner Zeigeklaue auf sie. «Für euch sind wir doch nur rückständige und hässliche Trottel. Gib´s doch zu!»
Dieser Dialog erschließt sich mir nur halb. Inhaltlich verstehe ich ihn: Die Elfe erklärt ihre Unschuld, sie habe nur notlanden wollen. Squig glaubt ihre nicht. Es gibt zudem ein Verständnisproblem - die Elfe versteht Squigs Sprache nicht. Der Professor agiert passiv als Dolmetscher. Warum führt Squig das Gespräch, wo er doch der Assistent des Professors ist, und nicht der Professor selbst, der doch immerhin gerade noch aktiv in seinem Wortschatz gegraben hatte? Zumal Squig offensichtlich kein Elfisch kann.

Zitat
Gonzo wusste, dass für andere Rassen Morde an Goblins auch immer nur ein Versehen war. Die Berge an radioaktivem Weltraumschrott auf der Planetenoberfläche sprachen Bände. Er nickte Squig zustimmend zu. Sie machte den Mund auf, doch Gonzo kam ihr zuvor. «Ich will nix mehr hören!»
Gonzo ist misstrauisch gegenüber der Elfe, weil Goblins von anderen "Rassen" als nicht gleichwertig, sondern als "Kollateralschaden" angesehen werden. Inhaltlich wird hier der Hass der Goblins auf die anderen "Rassen" (beispielsweise Elfen) thematisiert, auch der Vorwurf der Arroganz an Elfen klärt sich jetzt. Der Professor agiert zunächst zurückhaltend, vermittelt seinem Assistenten Zustimmung - als wüsste dieser noch nicht, dass sein Chef so denkt. Dann brechen seine Gefühle aus ihm hervor und er herrscht die Elfe an.

Zitat
Wieder gab es eine Erschütterung. Gonzo schmunzelte. «Und glaub´ bloß nicht, dass deine Leute dich hier rausholen können. Da müssten sie den ganzen Berg wegsprengen!»
Hier frage ich mich, woher die Erschütterungen kommen bzw. was sie bedeuten? Wer oder was löst sie aus? Scheinen ja keine Angriffe von außen zu sein, sonst würde Gonzo nicht schmunzeln. Er fühlt sich der Elfe überlegen. Ich erhalte außerdem einen weiteren Hinweis auf das Setting: Wir scheinen uns unter dem Schrotthaufen zu befinden, den andere "Rassen" auf dem Planeten hinterlassen haben während fortwährender "versehentlicher" Angriffe auf Goblins.

Zitat
Sein Blick folgte den Kabeln an ihren Elektroden, die an der Decke aufgehangen waren und hinter ihrem Stuhlblech weiter in einem schrankgroßen Kasten führten. Durch das Fenster im Kasten schimmerte ein eiförmiger Kristall in Regenbogenfarben. Daran angeschlossen war eine andere Elektronenhaube, die auf einem weiteren Stuhl ausgebreitet lag.
Squig räusperte sich: «Herr Professor, sind sie sich wirklich sicher, dass es funktioniert?» 
Er blickte zu seinen Notizen zurück. «Es müsste funktionieren. Es ist ein Kristall, den ich aus ihrem Raumschiff geborgen habe. Ich habe die Bedienungsanleitung gelesen.»
«Können Sie Elfisch, Herr Professor?»
«Ich habe mir Elfisch selbst beigebracht. Daher weiß ich, dass dieser Stein bei langen Weltraumreisen für Abkürzungen über das sogenannte Immaterium gedacht ist. Das Immaterium aber ist nicht nur dafür gut ...» Gonzo paffte an seiner Pfeife besonders oft, wonach viel Rauch verströmte. « ... Das Immaterium ist das spirituelle Reich, wo sich die Seelen aufhalten, wo Himmel und Hölle existieren sollen. Jedes Wesen, das eine Seele hat, soll auch zu Lebzeiten mit dem Immaterium verbunden sein und dieser Stein stellt diese Verbindung zum Immaterium her.»
Persönliche Meinung: Die Idee mit dem Regenbogenkristall, den Elektroden und dem Immaterium finde ich sehr interessant. Für mich ist das bislang die einzige fesselnde Komponente am Text: Es wirkt eigenwillig und kreativ, das macht mich neugierig. Auch das Set-up mit der zweiten Elektrodenhaube auf dem Stuhl wirkt spannend. Worum geht es hier? Im Blick auf den gesamten Text wird hier der "Körpertausch" vorbereitet.
Inhaltlich ist der Text wieder verwirrend strukturiert: Die Beschreibung des Kristalls wirkt sehr flüssig, zieht rein. Beim Gespräch verstehe ich nicht, weshalb Squig nicht weiß, dass der Professor Elfisch kann - er hat es doch soeben demonstriert? Es wirkt, als wären die beiden nicht durch mehrmonatige oder -jährige Arbeit miteinander verbunden. Was in sich einen Logikbruch darstellt.
Dass der Professor sich auf ein solch waghalsiges Experiment einlässt, bloß weil er eine Bedienungsanleitung gelesen hat, wirkt undurchdacht und wenig glaubhaft. Implizit bereitest du hier durchaus vor, dass es dem Professor um etwas ganz Persönliches geht (er will eigentlich im Körper einer jungen Frau/Elfe leben), die Emotionalität bereitet das vor. Andererseits würde sein Team das doch hinterfragen?! Der Professor selbst gibt sich mit seinem Paffen der Pfeife wieder betont gelassen. Das steht im Widerspruch zu der Aufregung, die er angesichts seines Vorhabens empfinden müsste. Wieder: Es wirkt stilistisch durch den Kontext nicht wie eine Selbstberuhigung!

Ich beende meine Analyse an dieser Stelle, weil ich denke, dass sie die Grundprobleme des Textes bereits zutage bringt.
Aus meiner Sicht ist der Text nicht sinnhaft strukturiert. Weder in seinem dramaturgischen Aufbau noch in der Art, wie er Informationen vermittelt. Die Sprache ist semantisch fehlerhaft (Beispiel: "Opfer zu Eigen nennen" - Opfer "gehören" niemandem; man verzeichnet sie, insbesondere in einem militärischen Kontext). Das Setting ist an sich spannend, aber lückenhaft umgesetzt. Die Figuren wirken undurchdacht und ihre Interaktion schwer nachvollziehbar bis unglaubwürdig, teilweise plakativ (die Elfe).

Profitieren könnte die Geschichte von einem emotionalen Einstieg, der den Konflikt des Professors in den Mittelpunkt stellt. Mach sein Ziel und seine Wünsche von Anfang an klar und bleib konsequent in seiner Perspektive. Wenn du nur mit Andeutungen arbeiten würdest, statt dem Leser sofort alles vorzukauen, könntest du auch auf persönlicher Ebene Spannung und Empathie und letztlich sogar Sympathie wecken.

Ich hoffe, das hilft dir weiter.
Wenn du Fragen hast, stell sie gerne. :)

Liebe Grüße,
Mimesis

Haru

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Re: Gonzos Seelenreise - Überarbeitet
« Antwort #2 am: 28 February 2025, 13:00:13 »
Hi,

ich finde, dass du einige der Kritikpunkte aus der ersten Fassung sehr ernst genommen und daran gearbeitet hast. Besonders die Szene mit dem Körpertausch wirkt jetzt strukturierter und nachvollziehbarer. Die Übergänge sind flüssiger, und die Idee mit dem Immaterium ist nach wie vor spannend. Der Kristall als Medium für die Seelenübertragung bleibt ein starkes Bild, und durch die technischen Details bekommt das Ganze einen Hauch von Pseudowissenschaft, das passt ganz gut in die Atmosphäre.

Besonders gut gefallen hat mir die Szene nach Gonzos Erwachen, wenn er sich erstmals bewusst wird, dass er nun im Körper der Elfe steckt. Sein Zögern, seine Faszination für seinen neuen Körper – das kommt jetzt viel besser rüber als in der ersten Version. Diese Zeile zum Beispiel:

Zitat
Er richtete seinen Oberkörper auf und fasste sich an seine Brust. Ooo … oha, er hatte nicht geträumt. Wahnsinn! Sein Herz pochte ihm bis zum Hals und er atmete tief ein und aus, um sich zu beruhigen.

Hier merkt man seine innere Unruhe, aber auch eine unterschwellige Faszination. Das ist ein großer Fortschritt gegenüber der alten Version, in der er das Ganze eher beiläufig abgehakt hat.

Was mir noch nicht ganz schlüssig erscheint, ist Gonzos Wandlung. Du hast in der Überarbeitung klargemacht, dass er seinen Hass auf die Elfen zu überwinden versucht, aber letztlich scheitert, das ist eine interessante Entwicklung. Allerdings passiert das sehr schnell. Anfangs ist er noch davon überzeugt, als Spion zu agieren und für seine Leute zu kämpfen, dann fühlt er sich plötzlich in seinem neuen Körper wohl, und dann tötet er am Ende Eledoan, um seinen Plan weiterzuführen. Das ist ein guter Twist, aber es wäre noch stärker, wenn man diesen inneren Konflikt ausführlicher spüren könnte. Ein Moment, in dem er wirklich mit sich ringt, verstärkt das vielleicht.

Ein Beispiel, wo du das vielleicht noch stärker machen könntest:

Zitat
Wie er langfristig mit diesem Leben klarkommen würde, wusste er nicht. Er sah in den Raum. Wer war das? Auf der Bettkante saß der männliche Elf, der über seinen rechten Arm streicheln wollte.

Hier könntest du mehr von Gonzos innerer Zerrissenheit zeigen: Ist er noch der alte Gonzo? Will er überhaupt wieder zurück, oder gefällt ihm sein neues Dasein mehr, als er sich eingestehen will? Sein erster Instinkt ist, zurückzuzucken, aber dann bleibt er doch. Das könnte noch mehr Raum bekommen.

Die Szene mit der Konferenz ist ebenfalls eine spannende Entwicklung. Besonders die Art, wie Gonzo versucht, sich in die Elfenwelt einzufügen, ist ein interessanter Aspekt. Der letzte Satz, dass Gobol „vorerst“ gerettet ist, hinterlässt eine gewisse Ambivalenz – was als Nächstes passiert, bleibt offen, und das ist eine gute Entscheidung für das Ende.

Insgesamt ist die Überarbeitung auf jeden Fall eine Verbesserung. Die Geschichte hat jetzt mehr Struktur, Gonzos Motive sind klarer, und die Körpertausch-Thematik ist nachvollziehbarer umgesetzt. Wenn du noch ein bisschen mehr Fokus auf seinen inneren Konflikt legst, könnte das Ganze noch packender werden.

« Letzte Änderung: 28 February 2025, 13:04:17 von Haru »

The_Reptilian

  • Gast
Re: Gonzos Seelenreise - Überarbeitet
« Antwort #3 am: 10 March 2025, 15:24:22 »
Hi Mimesis und Haru,

ich hatte vergessen, den Haken auf "automatisch benachrichtigen" zu setzen, weswegen ich glaubte, dass niemand aus diesem Forum auf den Text reagiert. Nun ist es mir doch noch aufgefallen.

Wow, ihr habt ja echt viel geröstet, besonders Mimesis und ich muss gestehen, dass diese Überarbeitung etwas schnell gepostet wurde. Ich bin schon länger in diesem Forum und hätte vieles auch wissen müssen, sorry dafür. Allerdings ist Mimesis´Röstung sehr ausführlich und ich habe Fragen:
- Der nüchterne Stil wird als das Betrachten auf die Figur, also auktorial, wahrgenommen. Hm. Ich habe den ersten Absatz jetzt im erzählerischen Stil umgeschrieben, bzw. in das, was ich dafür halte, und habe weitere Elemente eingefügt:

"Professor Gonzo Spejbl, der Goblin, trug einen weißen Kittel und er war über die Notizen auf seinem Schreibtisch gebeugt, die im fahlen Glühbirnenlicht der Stollenanlage gerade noch entzifferbar waren. Er wusste, dass er lange kein Sonnenlicht mehr gesehen hatte und sah in der Reflektion der schwarzen Schreibtischlampe, das seine grüne Haut verblasst war. Die Augen hatten dunkle Lider, seine weißen Haarsträhnen verdeckten halb die eingefallenen Wangen. Während er eine Notiz in seiner Pranke hielt, konnte er die Träne nicht unterdrücken, die von seiner linken Wange rollte. Er hatte im Krieg gegen die Elfen all seine Freunde verloren. Das wussten auch die Soldaten, die auf beiden Seiten der Tür Position bezogen hatten, um die Gefangene zu bewachen, aber auch sein Assistent Squig. Sie waren alle vereint, um diesen Krieg mit der neuen Wunderwaffe zu beenden. Der Raum wurde von der feindlichen Artillerie zum Beben gebracht, in der Luft hing ein Schwefelgeruch, doch Gonzo machte weiter. Er beruhigte sich mit einer Pfeife, die Lavendelduft verströmte.
«Sind die Elektroden bereit?», knarrte der Professor Squig an. ... "

Werden in der Szene die Emotionen der Goblins gut gezeigt, ist es erzählerisch? Kann aber sein, dass es hier wieder Infodump gibt. Ich bin auch wieder in die Version zurückgesprungen, wo die Goblins sich gegen die (später erwähnte) Versklavung durch die Elfen wehren (was zu den Krieg führt). Im Untergrund hatte dann Gonzo die Zeit, unterstützt von neutralen Wesen, um an der Seelenmaschine zu forschen.

Auch zum folgenden Absatz hat Mimesis noch was geschrieben, aber, ich denke, es gibt mit diesem ersten Absatz genug zu tun.

Sonst bin ich in einer überarbeiteten Geschichte auf weitere Punkte und Harus Röstung eingegangen, die aber erst gepostet wird, wenn der erste Absatz stimmt. Ich will mir auch mehr Zeit lassen, um dieses Forum nicht unnötig zu fordern.

- Was wäre so eine Andeutung, die dem Leser nicht alles vorkaut?


Liebe Grüße, Max
 
« Letzte Änderung: 10 March 2025, 15:34:07 von The_Reptilian »