20 November 2019, 22:46:40

Autor Thema: Sperling Verlag: Geister- und Märchenausschreibung  (Gelesen 29270 mal)

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Dani

  • Gast
Sperling Verlag: Geister- und Märchenausschreibung
« am: 22 Januar 2014, 19:40:33 »
Hallo!

Der Sperling Verlag sucht zum einen, Märchen in denen es hauptsächlich um Tiere geht, auf eine Märchenhafte Schreibweise wird wertgelegt!
Zum Anderen braucht der Verlag Geistergeschichten, für die Ausschreibung Geister.

Hab mal etwas recherchiert, also so spitze soll der Sperling Verlag ja nicht sein.  :schnief:
Schlechte Kommunikation und so weiter.
Allerdings ist er kein , Druckkostenzuschussverlag und eine Abnahme von Büchern ist auch nicht Pflicht.
Also abgezockt wird man dort nicht!  :)
Allerdings Winkt kein Honorar, aber ein Belegexemplar ist drin.
Allen schlechten Kritiken zum Trotz mach ich da mal mit, vielleicht Interessiert diese Ausschreibung ja noch jemanden.
Oder es hat hier schon Jemand mal beim Sperling veröffentlicht, und kann seine eigenen Erfahrungen kundtun, das wäre auch cool. :devgrin:

http://www.sperling-verlag.de/

Liebe Grüße!
« Letzte Änderung: 25 Januar 2014, 08:47:52 von Dani »

Pandora

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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #1 am: 23 Januar 2014, 05:07:43 »
.
« Letzte Änderung: 11 November 2014, 10:12:43 von Pandora »

tlt

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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #2 am: 23 Januar 2014, 10:45:49 »
Ich kenn den Verlag auch nicht, aber Märchen, da muss ich doch mitmachen. Danke für Einstellen.

Ich hoffe, die Bücher werden besser als die Internetseite von dem Verlag, die ist gräuslich.
Ich bin zu alt für das alles.

Sirius

  • Gast
Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #3 am: 23 Januar 2014, 11:15:10 »
ich habe die Internetseite des Verlages mal angeklickt.
Kann mir von euch jemand erklären, wo der Unterschied ist zwischen Tiermärchen und Tiergeschichten?
In beiden weisen Tiere menschliche Züge auf - sie erleben etwas, das Tieren sonst nicht auf diese Weise begegnet und in beiden können Tiere reden.

tlt

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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #4 am: 23 Januar 2014, 12:55:19 »
Allein, dass die Tiere "etwas" erleben und menschliche Züge aufweisen, macht die Geschichte noch nicht zu einem Märchen. Das Beispiel, was der Verlag hier mit dem Hund und der Katze angegeben hat, ist allerdings auch nicht besonders glücklich.
Allerdings ist Märchen auch nicht ganz so klar definiert. Hier wurde das mal versucht: http://www.volksmaerchen.de/maerchen.php
Ich bin zu alt für das alles.

Sirius

  • Gast
Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #5 am: 23 Januar 2014, 13:59:25 »
hallo tlt,

in dem link wurde versucht, eine Definition zu finden.
Beinahe ist das gelungen, aber ich vermute, so ganz klar ist das wohl niemandem.

Dani

  • Gast
Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #6 am: 23 Januar 2014, 14:03:55 »
Hallo!

Freut mich sehr, das es hier im Forum außer mir noch mehr Märchenfreunde gibt!  :hallo:

Und danke Pandora!
Ich bin froh das zu hören, und hoffe jetzt um so mehr, das ich es in die Geschichten Sammlung hinein schaffe.  :biggrin:
« Letzte Änderung: 23 Januar 2014, 14:06:37 von Dani »

tlt

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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #7 am: 23 Januar 2014, 14:11:37 »
#Dani,
ich drück dir auch die Daumen. Ich weiß noch nicht, ob ich es schaffe, ein Märchen zu schreiben. Ich nur ein Tiermärchen, aber da müsste ich noch mal drüber, und irgendwie fehlt mir gerade die Zeit. Mal sehen.
Ich bin zu alt für das alles.

Dani

  • Gast
Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #8 am: 23 Januar 2014, 14:37:01 »
Hallo Sirius,

Märchen und Tiergeschichten, ja, ja...
Das ist so eine Sache, ein Märchen das von Tieren handelt ist eine Tiergeschichte da hast du vollkommen Recht!
Aber eben im Märchenstil geschrieben, ich bin gewiss keine Märchenexpertin.
Aber ich kann dir sagen was für mich ein Märchen ausmacht.
Die besagten M... werden in der Erzählform geschrieben, außerdem schreibt man sie so als würde man gerade mit ein paar Leuten am Feuer sitzen und einfach erzählen.
Das heißt, nicht viel Erklärungen und Herleitungen, keine ewigen Dialoge, einfach eine Geschichte erzählen.
die Sprache orientiert sich eben an den alten Märchen die man zum Beispiel von  den Grimm Brüdern kennt.
Außerdem sollte eine Art Weisheit darin stecken, eine versteckte Botschaft, oder man erklärt sich damit etwas zum Beispiel warum  es Mond und Sterne gibt.
Dafür waren Märchen früher da, und dafür gibt es sie heute noch.
Auch Magische Elemente, und alte Fabelwesen können gerne darin vorkommen.

Liebe Grüße!
Dani

Sirius

  • Gast
Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #9 am: 23 Januar 2014, 15:30:21 »
Zitat

Die besagten M... werden in der Erzählform geschrieben, außerdem schreibt man sie so als würde man gerade mit ein paar Leuten am Feuer sitzen und einfach erzählen.
Das heißt, nicht viel Erklärungen und Herleitungen, keine ewigen Dialoge, einfach eine Geschichte erzählen.
die Sprache orientiert sich eben an den alten Märchen die man zum Beispiel von  den Grimm Brüdern kennt.
Außerdem sollte eine Art Weisheit darin stecken, eine versteckte Botschaft, oder man erklärt sich damit etwas zum Beispiel warum  es Mond und Sterne gibt.
Dafür waren Märchen früher da, und dafür gibt es sie heute noch.
Auch Magische Elemente, und alte Fabelwesen können gerne darin vorkommen.


hallo Dani,

dann bin ich wohl doch eine Märchen-Schreiberin und -Erzählerin.
Denn genau das, was du geschrieben hast, mache ich schon seit einigen Jahren.
Ich hatte ja auch die Ausschreibung des Verlages angeklickt und war irritiert durch die Unterscheidung zwischen Märchen und Tiergeschichte.

Vielen Dank
Gruß
Sirius

Viskey

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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #10 am: 23 Januar 2014, 17:09:34 »
@ Dani

Magst du im ersten Post nicht nur über den Verlag schreiben, sondern auch ein, zwei Worte zur Ausschreibung verlieren? Worum geht's dabei? - Wird zwar aus dem folgenden Thread heraus klar, trotzdem wär's schön, wenn das auch schon im ersten Post steht. ;)
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Eluin

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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #11 am: 23 Januar 2014, 19:18:38 »
Märchen  :flirty:

Die Ausschreibung klingt interessant und das Cover könnte auch niedlich werden (falls es dem Bild entspricht)... die Internetseite ist aber wirklich gruselig... aber das muss ja nichts heißen. Ich habe viel zu viele schlechte Seiten gesehen (unter anderem auch bei Ferienwohnungen und co)...

Aber ich muss merin zustimmen... ich finde es nicht einfach Tiererzählung und Märchen voneinander zu trennen... bzw. bin mir unsicher, ob die Märchen, die mir vorschweben (ich habe sogar zwei fertige, unveröffentlichte gefunden  :biggrin:) dazu passen würden...

Ich habe mir mal eine kleine Checkliste dazu aus tlt's Link gebastelt:



Märchen-Definition-Checkliste

Gattungsmerkmale
  • kurze Prosa-Erzählung
  • geradlinige Handlung
  • formelhafte Sprache [siehe unten]
  • im Präteritum erzählt

Handlung
  • eine Aufgabe (ein Handlungsstrang) muss bewältigt werden
  • keine Rückblenden, keine Ortswechsel
  • Held macht sich auf eine Reise (tatsächlich oder spirituell) [wie funktioniert das mit "keine Ortswechsel"???]
  • Held löst dabei seine Aufgabe und entwickelt sich

Figuren
  • allgemein gehalten und stereotyp
  • gut oder böse
  • in der Regel ohne Namen oder wenn zu der Zeit weit verbreitete Namen - bspw. Hans (Deutschland), Jack (England) oder Iwan (Russland)
  • oft "der Prinz", "die Fee", "der Soldat"

Achtergewicht
  • die Jüngste -> die Schönste
  • der Arme/Benachteiligte -> am Ende der Sieger

Formelhafte Sprache
  • "Es war einmal"
  • wiederkehrende Formulierungen
  • Sprache gibt Märchen Struktur

Magische Zahlen
  • 3, 7, 12
  • Zahlen strukturieren das Märchen: drei Aufgaben lösen, drei Versuche...

Magie
  • magische Gestalten
  • Fabelwesen
  • magische Artefakte mit magischen Wirkungen

Isolation
  • Befreiung aus Isolation Bestandteil von Heldenaufgabe
  • Helfer sind immer Außenseiterfiguren (bspw. Jäger, der allein unterwegs ist; Zwergen, die zivilisationsfern leben)

Gesellschaftsform
  • spielen implizit in einer weit zurückliegenden Vergangenheit - vor der Industrialisierung
  • monarchisch geprägte Agrargesellschaft
  • Ausnahme: moderne Märchen

Anmerkung: Selten erfüllen Märchen alle genannten Kriterien.



Gattungsmerkmale: Check. Ausgenommen "formelhafte Sprache", da bin ich mir nicht sicher  :schnief: Gut, ich fange nicht mit "es war einmal" an, aber das tun auch nicht alle von den Gebrüder Grimm.

hmm... ich könnte bei vielen der Punkte einen Haken hinter setzen, aber liege ich damit wirklich richtig?  :glotz: Und vor allem: entspricht das, was ich habe nun dem Tiermärchen und nicht der Tiererzählung?

Darf ich irgendjemandem von euch das Märchen zu lesen geben (ins Forum stell ich es nicht, darf ja nicht öffentlich sein)?
« Letzte Änderung: 23 Januar 2014, 19:21:15 von Eluin »
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Folge deinen Träumen, denn sie weisen den Weg in die Zukunft.

tlt

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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #12 am: 24 Januar 2014, 09:03:50 »
Hallo Eluin,
jep, das stehen wir etwa gleich ratlos. Ich hab zwar mit "Es waren einmal ..." begonnen, aber einige andere Punkte habe ich auch nicht erfüllt / erfüllen können. Ich hab zum Beispiel Gott mit drin - kommt der in Märchen vor? Oder muss es da nicht eher die gute Fee oder böse Hexe sein. Und Ortwechsel habe ich ebensowenig wie Aufgaben und magische Zahlen. Da ich aber eh noch mal umbasteln muss, überlege ich gerade, ob ich da noch was einbaue  :watchout:

Wir können uns ja die Märchen mal gegenseitig austauschen. Oder ist das doof, wenn wir, falls wir beide einschicken, im Konkurrenzkampf stehen?

lg
tlt
Ich bin zu alt für das alles.

Pandora

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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #13 am: 24 Januar 2014, 09:41:57 »
.
« Letzte Änderung: 11 November 2014, 10:12:50 von Pandora »

tlt

  • Schreibteufel
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Re: Sperling Verlag, Geister
« Antwort #14 am: 24 Januar 2014, 11:12:00 »
Hallo Pandora,

oh, eine Märchentante ... :diablo: sehr schön.

Jetzt, wo du es sagst, fallen mir tatsächlich ein paar Märchen ein, in denen ein Teufel durch die Geschichte geistert. Wie konnte ich die vergessen.

Das mit dem Ortswechseln hätte ich auch nicht so eng gesehen. Und eine Aufgabe wird sich auch finden lassen.

Darf ein Märchen eigentlich schlecht ausgehen? Im Moment ende ich damit: Und binnen Wochenfrist waren sie verhungert. Oder so ähnlich.
Ich bin zu alt für das alles.