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Teufelsblick / Re: Podcasts die Wissen zu den Schreibgrundlagen vermitteln
« Letzter Beitrag von Lartaigh am 10 December 2025, 23:24:46 »
Noch ein gefundener Podcast:
Schreiben mit Stil von Lektorat mit Stil

Ein paar kurze Folgen zu ein paar Basics, die ich bis jetzt ganz interessant und sehr angenehm zum Hören fand.
LG
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von merin am 24 July 2025, 10:16:40 »
Bei mir ist das kein bewusstes "so will ich das haben", sondern ein "nur so kann ich schreiben". Ich wäre auch gern effektiver, muss aber damit leben, dass ich es nicht bin.
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von June am 21 July 2025, 18:03:30 »
Sehr interessant. Mir würde das viel zu lange dauern. Bei mir muss schreiben effektiv sein  :rotwerd:
Daher möglichst in der Rohfassung schon mit wenig Wegstreichballast. Ich werde zu schnell ungeduldig ...
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Die Werke der Federteufel / Re: Veröffentlichungen in Printform
« Letzter Beitrag von June am 12 July 2025, 17:57:26 »
Gratulation!  :whee:
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Mir ging es anfangs ähnlich, bis ich mich hingesetzt und überlegt habe was ich für meine geschichte brauche damit sie funktioniert.
Einem Bösewicht der XY Motivation hat und deswegen mit dem Protagonisten Clashed z.B.
Um tiefer zu graben hat mir erstmal immer die Frage warum? Geholfen.
Warum hat der Charakter diese Motivation, warum geht er an der stelle nach links statt nach rechts etc.
Das geht für eine weile gut aber kommt auch an seine Grenzen.
Dann habe ich mit den Charakteren das worldbuilding verfeinert was nochmal mehr Feagen beantwortet und aufgestellt hat. Z.B. wenn man einen Familienstammbaum für ein Adelshaus erstellt und bemerkt dass ein oder 2 Charaktere gut reinpassen würden.
Bei den wichtigsten Figuren hat mir sehr geholfen über die 3 Ebenen, äußerliches Auftreten, bewusste gedankengänge, unbewusste Überzeugungen, die wir alle haben nachzudenken. Hierbei habe ich weniger Sachen erfunden als Sachen entdeckt die auch weiterhin in die Fragen gepasst haben. (Wichtig beinden 3 Ebenen nicht vor Widersprüchen zurückschrecken. Es gibt genügend rauchende Lungenärzte, Pelztragende Tierschützer und aufbrausende Pazifisten auf der Welt. Nur um die extremsten Beispiele zu nennen.)
Vieles habe ich dann zusammengefasst in jeweils 3 Seitige Essays über die 4 wichtigsten Figuren.

Meine Figuren waren anfangs auch eher Archetypen und Self Inserts die ihre Bestimmungen erfüllt haben.
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Bei mir ist mindestens eine Figur einfach da. Zumindest bei Romanprojekten. Und dann schreibe ich einige Szenen, um die Figur kennenzulernen. Bei Etomi waren die dann im Roman selbst nicht mehr enthalten. Bislang kamen dann immer noch Nebenfiguren hinzu, die auch eine Perspektive wollten, und dann lerne ich auch die kennen und fange an, ein bisschen zu plotten. Meine Figuren haben immer Dinge, die sie mir nicht verraten, aber ich weiß ziemlich viel über sie.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von merin am 06 July 2025, 17:06:08 »
Da bin ich auch gespannt. Und das Jane Austen Buch klingt super.

Von El Arbi hatte ich ja "empfindungsfähig" gelesen, das war aber auch nicht meins. Viel Gemetzel und viel Waffenliebe.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von Viskey am 06 July 2025, 16:15:14 »
Hach ja, dieser Thread ...

Ich hab auch mal wieder was gelesen.

Happy Spirits von Amy E. Reichert.
Ein lockerer Liebesroman zwischen Sabrina, die Geistersehen kann und ganz klar neurodivers ist, und Ray, der sich nach einem Leben sehnt, in dem nicht nur Geld wichtig ist.
Die Figuren sind alle sehr liebevoll gezeichnet, die Neurodiversität mMn extrem gut dargestellt. Es ist ein Hindernis in so vielen Bereichen des Lebens, aber man kann trotzdem ein Leben haben, und in manchen Dingen sogar brillieren, nicht trotz, sondern wegen der Diversität, mit der man sich herumschlägt. Der Plot ist jetzt nicht schwer anspruchsvoll, man weiß irgendwie nach einem Viertel des Buches, was kommen wird, aber ich fand das nicht störend. Und wie gesagt, die Figuren sind es wert.

Asimovs Kindergarten von Reda El Arbi
Eine dystopische SciFi-Geschichte, die in einer ziemlich zerfallenen Welt spielt. Amerika ist durch Freizonen und die Christliche Nation ersetzt, die Schweiz ist etwas besser dran, aber auch nicht mit dem zu vergleichen, was sie heute ist. Mir ist es teilweise zu blutig, es gibt 3 weibliche Figuren, die ich nicht wirklich auseinanderhalten kann ... Aber die Überlegungen, wie die derzeitigen politischen Vorgänge sich in hundert Jahren auswirken können, halten mich (noch) bei der Stange.
Ich lese noch dran, aber glühende Empfehlung wird das wohl eher nicht mehr.

Jane AUsten at Home von Lucy Worsley
Das hab ich hauptsächlich gekauft, weil ich Lucy Worsley von diversen Dokus kenne und ihre Arbeit schätze. Und, wie erwartet, liest es sich sehr gut, man merkt, dass Lucy Worsley sich auskennt und genau weiß, wovon sie schreibt. Aber sie kann dieses Wissen halt auch wirklich gut präsentieren, sodass man sich nicht erschlagen fühlt. Vielmehr erwacht die Zeit um 1800 herum zum Leben und wird begreifbar. ´
Wer Jane Austen mag, liegt mit diesem Buch nicht falsch. Allerdings scheint es (noch) keine deutsche Übesretzung zu geben.

@merin
Das Ministerium der Zukunft hab ich noch vor mir. Jetzt bin ich gespannt, wie mir das gefallen wird ....
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Schöne Frage.

Ich selber habe eine sehr ineffektive Art, meine Figuren zu entwickeln, nämlich erst beim Schreiben.

Ich plane sehr grob vor, was ich an Personal brauche, und was das Personal leisten können muss. Also zB brauche ich einen Alchimisten, eine wundertätige Nonne und einen Inquisitor, um meine Geschichte von vereitelter Hexenvervolgung schreiben zu können. Mehr als generisches Alcimist, Nonne und Inquisitor investiere ich an der Stelle nicht, weil erfahrungsgemäß eh keine Planung dem Schreibprozess standhält.

Ja, und dann fang ich einfach an. Und während ich schreibe, entwickeln die Figuren ihre kleinen Eigenheiten, ihr eigenes Vokabular, ihre Art zu sprechen, ihren eigenen Fokus und irgendwie jede ihr eigenes Gefühl, das sich in mir ausbreitet, wenn ich sie schreibe. Und diese Gefühle sind absolut unverwechselbar für mich. Manche sind leichter zu fassen als andere, manche machen mehr Spaß zu schreiben als andere.

Das bedeutet natürlich, dass die Figuren am Anfang der Geschichte anders sind als am Ende. Manchmal kann das hilfreich sein, wenn man zB eine Entwicklung der Figuren braucht. Manchmal ist es störend. Aber ich hab aufgehört, mich da umgewöhnen zu wollen, nicht nur, weil es eh nicht geht. Aber ich muss ja eh überarbeiten, wenn die Rohfassung fertig ist, da kann ich die Figuren genauso gut mitüberarbeiten wie den Plot, die Szenenaufteilung und die Sprache.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von merin am 06 July 2025, 14:55:23 »
Lyneham liegt hier auch auf meinem Stapel.

Ich habe gerade Shanghai Story von Juli Min angefangen und abgebrochen. Die Figuren sind alle enorm unsympathisch und es hat mich genervt, immer wieder Bewertungen des Äußeren von Frauen zu lesen.

Dann habe ich Manhunt von Gretchen Felker-Martin begonnen und abgebrochen, hui, das ist harter Tobak. Da muss mensch blutige Schilderungen sehr lieben. Was ich nicht tue.

Davor hatte ich Das Ministerium für die Zukunft von Kim Stanley Robinson, da bin ich über 400 Seiten weit gekommen, fand es aber dann so zäh und langweilig und arg redundant, dass ich auch abgebrochen habe. Mich ärgert es auch, dass das Buch so gut recherchiert tut, aber inhaltlich doch einigen Unsinn verzapft.

Nun lese ich gerade Flight von Sherman Alexy, was ja ein Klassiker ist, aber ich glaube, das mag ich. Es ist auch harter Tobak, aber ich liebe die Erzählstimme und die Art der Surrealität.
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