16 January 2022, 11:36:28

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Hier ist eine gute Seite, die sich mit anti-asiatischen Rassismen auseinandersetzt und wie man diese in Beschreibungen nicht repliziert. Fand ich enorm lehrreich: https://writingwithcolor.tumblr.com/post/101967940901/describing-asian-eyes
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Uschtrin Newsletter
« Letzter Beitrag von LaHallia am 14 January 2022, 23:49:27 »
Liebe Autorinnen und Autoren,

Sie haben sich für unseren kostenlosen E-Mail-Benachrichtigungsservice angemeldet und erhalten daher heute am 10. Januar 2022 Hinweise auf Literaturwettbewerbe und -stipendien.

Die hier genannten sowie weitere Ausschreibungen sind auf der »Autorenwelt« zu sehen, und zwar unter » Förderungen «.

Folgenden Wettbewerbe (4), die neu ausgeschrieben worden sind, und folgendes Stipendium (1), finden Sie unter:
 
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Wettbewerbe (4)

(1)
Literaturwettbewerb "Die Kunst der Einfachheit"
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/literaturwettbewerb-die-kunst-der-einfachheit
Bei diesem Literaturwettbewerb dreht sich alles um Literatur in Einfacher Sprache. Thema für 2022: »Die vier Jahreszeiten«. »Das können Geschichten über Weihnachten, Ostern, den Sommer den Winter oder das ganze Jahr sein. Schreiben Sie eine Geschichte, ein Gedicht oder zeichnen Sie einen Comic in Einfacher Sprache. Ihr Text darf höchstens 15.000 Zeichen mit Leerzeichen haben. Ihr Comic darf höchstens 7 Seiten haben.« Dotierung: 1. Preis: 500, 2. Preis: 300, 3. Preis: 200, Publikumspreis: 200 Euro. Einsenden bis zum 23. Januar 2022.
Aus der Ausschreibung: »Das ist für die Einfache Sprache besonders wichtig:
– kurze, einfache Sätze
– keine schwierigen Wörter
– viele Verben
– keine Sprachbilder oder diese erläutern«

(2)
Der Große Dinggang 2022 mit »Zimtfragment«-Sonderpreis der Arno Schmidt Stiftung für das beste lustige Lebensmittelgedicht
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/der-grosse-dinggang-2022
Gesucht wird unveröffentlichte komische Lyrik von Autor:innen mit Buchveröffentlichungen oder Veröffentlichungen in Zeitschriften/Zeitungen. Dotierung: Jurypreis (Der Große Dinggang) in Höhe von 1.000 Euro, Publikumspreis (der kleine dinggang) in Höhe von 500 Euro und »Zimtfragment«-Sonderpreis der Arno Schmidt Stiftung für das beste lustige Lebensmittelgedicht in Höhe von 300 Euro. Einsenden bis zum 28. Februar 2022.

(3)
Junger Literaturpreis Schleswig-Holstein
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/junger-literaturpreis-schleswig-holstein-1
Teilnehmen dürfen »junge Menschen [Jugendliche und junge Erwachsene] aus Schleswig-Holstein, die zu einem frei gewählten Thema unveröffentlichte Prosatexte bis maximal sechs Seiten verfassen«. Dotierung: 500 Euro. Einsenden bis zum 28. Februar 2022.

(4)
Retzhofer Dramapreis 2023
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/retzhofer-dramapreis-2023
Der Retzhofer Dramapreis ist ein Nachwuchspreis für szenisches Schreiben. Besonders daran ist, »dass die Bewerber:innen in der Arbeit an ihrem Wettbewerbsbeitrag von Expert:innen für Drama und Film (Regisseur:innen, Dramaturg:innen, Schauspieler:innen und Autor:nnen) kostenlos beraten und unterstützt werden«. »Teilnahmeberechtigt für den Dramapreis sind Autor:innen, die nicht älter als 40 Jahre sind; für die Kategorien „für Kinder/Jugendliche“ gibt es keine Altersbeschränkung.« Es gibt drei Wettbewerbskategorien: »für Erwachsene, aber auch für junges Publikum (für Kinder zwischen 4-8 Jahren sowie für Jugendliche von 9-13 Jahren). Im Bereich junges Publikum wollen wir sowohl junge als auch erfahrene AutorInnen dazu anregen für diese Publikumsgruppe zu schreiben und sie dabei unterstützen.« Bewerben u.a. mit einem Stückentwurf und zwei ausgeschriebenen Szenen dieses Stücks. Dotierung: je Kategorie 5.000 Euro. Einsenden bis zum 28. Februar 2022.
 
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Stipendium (1)

(1)
ArtNature/NatureArt
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/artnaturenatureart
Aufenthaltsstipendium der Crespo Foundation für Kunstkollektive unterschiedlicher Disziplinen: Der Aufenthalt in Glenkeen Garden an der Südküste Irlands in West Cork im Rahmen des Residency-Programms dient der Arbeit an einem künstlerischen Projekt zum Thema Natur. »Das Programm richtet sich an bildende Künstler:innen (Malerei, Zeichnung, Installation, Video, Fotografie), Komponist:innen/Sound-Künstler:innen und Schriftsteller:innen. Inter- und transdisziplinäre Arbeit ist ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen sind ausschließlich als Gruppe von mindestens zwei, höchstens fünf Personen möglich. Die Ausschreibung richtet sich an Künstler:innen aus Europa und Russland. Aufenthalte werden nur an Personen vergeben, die zwischen 30 und 45 Jahre sind. Bewerben können sich Künstler:innengruppen, die bereits in nennenswerter Weise mit Werken oder Publikationen an die Öffentlichkeit getreten sind.« Dauer: mindestens zwei und maximal drei Monate. Dotierung: monatliches Honorar von 2.500 Euro pro Person. Zusätzlich werden die Reisekosten für die An- und Abreise nach Glenkeen Garden einmalig übernommen. Bewerben bis zum 30. Januar 2022.
Aus der Ausschreibung: »Wir befinden uns in einer Phase, in der das Verhältnis des Menschen zur Natur neu erfahren und definiert wird. Bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema kommt der Kunst, wie auch der Wissenschaft, die Rolle zu, neue Wege zu beschreiten, neue Ideen zu erzeugen, neue Sichtweisen aufzeigen. Bilder und Töne, Installationen und Environments können innovative Perspektiven auf und in die Natur eröffnen. Glenkeen Garden soll eine Plattform werden, auf der Künstler:innen im Dialog mit Wissenschaftler:innen Projekte unter dem Überthema „ArtNature/NatureArt“ entwickeln.«
 
Wir wünschen Ihnen Gesundheit und alles Gute im neuen Jahr!
Sandra Uschtrin vom Autorenwelt-Team
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Theorie / Re: Welche Schreibsoftware?
« Letzter Beitrag von merin am 05 January 2022, 18:08:56 »
Danke, damit kann ich was anfangen.
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Theorie / Re: Welche Schreibsoftware?
« Letzter Beitrag von June am 05 January 2022, 17:05:13 »
Okay, also ich brechs mal auf alles außer Sortieren herunter, weil das können alle:

Papyrus ist eine mögliche Alternative, wenn du ein Programm haben möchtest, das dich nicht nur beim Schreiben aka Sortieren unterstützt, sondern auch bei der Planung und Überarbeitung deines Buches. Überarbeitung = Stilanalyse und die gibt es von "seicht" bis "knackig".

Großer Vorteil bei DQ ist die Möglichkeit, die Story nicht nur zu planen sondern auch visuell darzustellen. Das sind die Arcs, die ich vorhin meinte. Es gibt eine ganze Reihe an solchen visuellen Tools wie: der Übergang zwischen verschiedenen Entwicklungsstufen der Geschichte, das separate Arbeiten mit Storylines und Wendepunkten, die Strukturierungs-Optionen, die Analysetools, die Storytelling-Guidance ... ich kann das aber echt schwer beschreiben, am besten du nimmst dir eine kostenfreie Testversion und probierst bisschen rum. Idealerweise mit Text, der schon existiert, falls er nach Testphase weg ist, wie bei Maks.
Man kann mit der ProLizenz Figuren, Orte, Ideen etc. anlegen und in Handlungsstränge einfügen. Das Programm erkennt automatisch die Namen und Aliase der angelegten Figuren.
Ich nutze auch gern die Notizfunktion um mir sich ergebende Fragen zu notieren. Man kann hinterher schnell wieder zur jeweiligen Stelle zurückzuspringen. (eine alte Kommentier-Macke von Word :D)

Noch eine kleine Schlussbemerkung, das kann Papyrus glaube nicht so in der Form:
Mit DQ kann man in Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch schreiben (Wörterbücher sind gleich mit dabei), und hat von der Idee bis zum fertigem Buch alles übersichtlich.

Soweit mein Senf für heute ... ich geh jetzt illustrieren  :devgrin:
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Theorie / Re: Welche Schreibsoftware?
« Letzter Beitrag von merin am 05 January 2022, 16:38:58 »
Ich würde gern wissen, wie es funktioniert. Also so grob. Was ist denn das Tolle, das so anders ist als Scrivener und mir für das viele Geld geboten wird? Schreibt das meinen Text und ich muss nur dran denken? Was macht diese Stilanalyse bzw. wie nutzt du sie? Und was heißt "kann auch Drama"?

Scrivener ist ja letztlich eine Sortierhilfe. Das Programm hilft mir, meinen Text zu organisieren, alles recht leicht parat zu haben. Daneben gibt es die Compilierfunktion zur Ausgabe und noch jede Menge Gimmicks. Vorlagen gibt es für Dramen, Romane und auch wissenschaftliche Arbeiten.
Verstehen sich Papyrus und DQ als etwas anderes als Organisierhilfen?
 
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Theorie / Re: Welche Schreibsoftware?
« Letzter Beitrag von June am 05 January 2022, 16:11:18 »
Was genau möchtest du denn über DQ wissen? Weil letztendlich ist es Papyrus ähnlich, in gewisser Weise. Nur eben ohne Stilanalyse, wobei ich das Upgrade trotz Weihnachtsrabatt nicht gekauft habe, ist mir einfach zu krass, finanziell.
Also ich habe eine veraltete Vollversion sozusagen. Läuft aber :)
DQ kann neben Novels eben auch Scripts, also Drehbücher und ja, man kann Trelby - kostenfrei - nutzen für Drehbuch, aber DQ ist noch einen Ticken cooler. :D Sollte man da Ambitonen haben.

LG,  June
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Theorie / Re: Texttypen: Roman, Kurzroman, Erzählung, Novelle
« Letzter Beitrag von merin am 05 January 2022, 09:38:22 »
Mir gefällt an dem Begriff Novelle gerade der Verweis auf die "hohe Literatur".

Wenn ich was darüber lernen will, finde ich trotz meiner recht ausgiebigen Netzrecherchen dazu Wikipedia immer noch die beste Quelle. Dort steht:

Novelle
- mittlere Länge (ließe sich noch am Stück lesen)
- zentral ist ein unerhörtes Ereignis, oft mit großer Zufallskomponente oder es gibt ein Grundmotiv, auf das sich die Handlung konzentriert
- oft großer Fokus auf innerer Entwicklung des Protagonisten
- straffe, lineare Handlungsführung, wobei geraffte und ausgeführte Abschnitte abwechseln
- das Ende (die Zukunft der Figuren) wird oft nur angedeutet
- oft gibt es ein Ding-Symbol, also ein symbolisches Objekt, das für den Wendepunkt steht

Nicht bei Wikipedia, sondern auf anderen Seiten, wird ein überschaubares Figurenensemble erwähnt.

Erzählung
- ist laut Wikipedia der Oberbegriff über alle epischen Gattungen und gleichzeitig ein eigenes literarisches Genre
- Eine Handlung wird aus einer Perspektive und großenteils chronologisch erzählt

Roman
- der Wikipedia-Artikel dazu ist so lang, dass eine Zusammenfassung hier kaum möglich ist, zumal er keine Definition enthält. Offenbar hat sich, was ein Roman ist, im Laufe der Zeit stark verändert
- andere Seiten sagen, ein Roman erzählt die Veränderung einer Person oder Gruppe und hat meist verschiedene Stränge, ist also komplex

Joa. Mein Text ist eindeutig eine Novelle: er ist linear erzählt, es gibt Raffungen und Ausführungen, die sich abwechseln, das Grundereignis ist arg zufällig und das Ende relativ offen.
Er ist auch eine Erzählung. Aber er ist kein Roman. Wieder was gelernt.

Ob es allerdings schlau ist, das als Novelle oder Erzählung zu vermarkten, ist nochmal eine andere Frage. Wahrscheinlich hängt das auch davon ab, was bei der Überarbeitung dabei rauskommt. Aktuell ist das nicht gerade ein hochsprachlicher Text, sondern einer, der von einer sehr flapsigen Erzählstimme lebt.
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Theorie / Re: Texttypen: Roman, Kurzroman, Erzählung, Novelle
« Letzter Beitrag von Paul am 04 January 2022, 22:42:35 »
Ich kann dir keine Antwort im Sinne der Literaturwissenschaft geben - da kenne ich mich viel zu wenig aus - aber ich kann dir meine Einschätzung geben:

Novelle - ist ein altertümlicher Begriff, der für mich zur Literatur des 19. Jhds. passt und schon im 20. Jhd. ausläuft.

Erzählung - gefällt mir als Oberbegriff. Eine Erzählung ist länger als eine Kurzgeschichte und mit knapp über 100 Seiten zwar etwas lang, aber für mich gerade noch im Rahmen des Möglichen.

Kurz-Roman - fände ich eine passende Alternative. Wobei hier knapp über 100 Seiten eher die Untergrenze bildet.

Was also tun, wenn eine Geschichte genau auf der Grenze liegt?

Da wäre für mich die Art der Geschichte entscheidend. Ist es eher eine Geschichte mit einer einfacheren Erzählstruktur, wenig bis gar keinen Zeitsprüngen, wenigen zentralen Personen, ... würde ich sie als Erzählung vermarkten. Ist die Geschichte dagegen eher komplex, hat viel "Personal" an Bord, einen komplizierten Plot, der auch einen Roman füllen könnte, ... dann würde ich sie auch als Roman - bzw. wegen der Länge - als Kurz-Roman vermarkten. Letztlich eine subjektive Entscheidung - wie so vieles im Leben, was auf der Grenze liegt.

Paul  ;)
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Theorie / Re: Welche Schreibsoftware?
« Letzter Beitrag von merin am 04 January 2022, 13:50:28 »
June, wenn du DQ kennst, magst du mal ein bissel berichten? Und mich würde ja total interessieren, welche Analyse Papyrus bei meinen Texten ausspuckt. Aber es dafür kaufen? Dafür ist es mir zu teuer.
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Theorie / Re: Texttypen: Roman, Kurzroman, Erzählung, Novelle
« Letzter Beitrag von merin am 04 January 2022, 13:49:13 »
Das mit dem Dingsymbol scheint so ein Ding zu sein: Das gibt es wohl auch nicht immer. Bei mir jedenfalls gibt es das nicht.
Rückblenden und Zeitsprünge gibt es bei mir, allerdings immer nur ganz kurz (also da wird mal ein Monat übersprungen und drei Sätze was von Gestern erzählt).

Und ich finde auch, Novelle klingt altbacken und/oder hochliterarisch. Das ist eher nicht das, was Ottonormalmensch mit SciFi in Verbindung bringt. Aber gerade deshalb wäre es vielleicht auch ganz witzig.

Seitenmäßig verfehlt mein Text genau deine Kategorien.  :biggrin:
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