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- #91 von merin am 24 March 2024, 11:40:22
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Vielen Dank, ihr lieben. Es ist auch beim dritten Mal noch sehr aufregend!
- #92 von June am 24 March 2024, 11:23:45
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Von mir auch!
- #93 von diffusSchall am 22 March 2024, 21:54:57
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Herzlichen Glückwunsch!
- #94 von merin am 22 March 2024, 20:52:51
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So, nun, endlich, ist auch Band 2 da und die Dilogie somit abgeschlossen: https://shop.autorenwelt.de/products/etomi-aufbruch-von-jol-rosenberg.Pünktlich zur Buchmesse! Wie immer gibt es das gute Stück auch als e-book.
- #95 von Oflinitrium am 18 March 2024, 11:13:44
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Vielen Dank Viskey und jcl für euer Feedback. Es erleichtert mich schonmal zu hören, dass ich nicht vollständig ins Klo gegriffen habe. An den Dialogen und Beschreibungen werde ich dann wohl nochmal arbeiten müssen. Persönlich bin ich selbst sehr unzufrieden mit der Mini Ansprache von Jorik. Ich könnte sie cutten, aber ich brauche solcherlei Reden leider sowieso im Verlaufnder Geschichte, da sich Jorik als Anführer etablieren muss.
- #96 von jcl am 14 March 2024, 10:34:47
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Das ist ein guter Einstieg in die Geschichte. Man gewinnt vom Protagonisten den Eindruck von Kompetenz. Die Vorbereitungen des Gefechts scheinen mir realistisch und nachvollziehbar. Nicht klar ist die politische Situation. Wieso will der Kronrat, dass Jorik stirbt? Wieso wird erst jetzt ein Trupp gegen die Banditen geschickt? Das sollte besser erklärt oder anfangs weggelassen werden. Stattdessen könntest du die Spannung erhöhen, indem von Anfang an klar ist, dass die Banditen trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit unerklärlich kampfkräftig sind. Gegen sie ausgesandte Trupps kehrten nie zurück, etwas in der Art. Die Dialoge gefallen mir nicht immer, klingen teilweise geschraubt. Auch die Perspektive stimmt nicht immer ("das widerliche knacken brechender Knochen konnten einem das Blut in den Adern gefrieren lassen"). Trotz dieser Schwächen lässt sich die Geschichte gut an. Unbedingt weiterschreiben.
- #97 von Viskey am 11 March 2024, 19:30:24
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Ho Ofli!Schön, dass du wieder schreibst, und ich hoffe, du hörst so bald nicht wieder auf ... Ich mochte den Ausschnitt nämlich sehr.Actionszenen - Und Kampfszenen sind ja Action - stehen und fallen mit ihrer Bildlichkeit und Organisation. Ich finde mich in der Szene zurecht. Ich weiß, was passiert, wer wo ist und was tut (jedenfalls genug, um mich nicht desorientiert zu fühlen) und warum. Und ich denke, Jorik hat genau die richtige Distanz. Im Kampf darf man sich nicht zu viele Emotionen leisten, die würden nur ablenken. Alles, was nicht unmittelbar dem Kampf dient, wird erst einmal ausgeblendet. Wenn nicht, ist es gut möglich, dass man keinen weiteren Kampf erleben wird. Es geht ums Tun, um Aktion. Und die finde ich hier ziemlich klar gesetzt.Und es hilft natürlich, dass du stilistisch hier ziemlich genau auf meiner Linie liegst. ZitatIhre Pferde pflügten mit schmatzenden Hufen durch Schlamm, der noch vor wenigen Stunden eine staubige Straße gewesen war.Das ist für mich ja schon mal ein großartiger Einstieg. Ich liebe Sätze wie diesen. Kaum Beschreibung, und trotzdem hat man sofort ein Bild vor Augen.Zitat'Aufmüpfig und dreist'... vorgestern hatte er diese aufmüpfige Dreistigkeit gesehen.Hihihih ....ZitatBesser, ihn gezielt gegen die Banditen zu richten, als dem Rat einen Gefallen zu tun und zu sterben. Oha? Das verspricht einen interessanten Konflikt.ZitatDer Geruch von Blut vermischte sich mit dem von Rauch und die Schreie von Sterbenden ...Da würde ich die beiden Sätze durch einen Beistrich trennen. Dass mit "und die Schreie" ein neuer Satz anfängt, habe ich erst im dritten Anlauf verstanden.Zitat... sowie das widerliche knacken brechender Knochen konnten einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Jorik nahm nichts davon wahr.Hier wäre zu der POV zu prüfen. Ich bin nicht sicher, aus welcher Perspektive du schreibst, ich lese immer alles erst einmal aus der Personalen Perspektive, die ich auch selber schreibe. Aber das muss deswegen ja nicht stimmen, nur weil ich das so lese.LG Viskey
- #98 von Paul am 08 March 2024, 12:25:52
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Hallo OfliIch bin im Moment beruflich ziemlich gestresst, von daher fehlt mir leider die Zeit, deinen Text ausführlich zu rösten. Trotzdem möchte ich dir ein paar Leseeindrücke zurückgeben:Der Eingang der Geschichte:Ich hatte den Eindruck, ich befinde mich mit ein paar Männern auf der Jagd nach einem Eber oder nach einem Hirschbock, während der Protagonist über seine Probleme in der Grenzregion nachdenkt. Erst nach und nach wurde mir klar, dass der Protagonist eine ganze Armee bei sich führt und auf sich auf einer Jagd nach Plünderern und Banditen befindet. Tipp: Ein Eingangsteil noch einmal genauer ansehen: mehr Umgebung schildern, mehr Schilderungen von Ort und Zeit und den handelnden Personen, so dass die Leser am Anfang nicht auf eine falsche Fährte gelockt werden.Der weitere Verlauf:Viel, viel Kampf, viele, zum Teil herrliche Namen, ... trotzdem fehlte mir der emotionale Bezug. Die Schilderungen selbst waren dabei soweit in Ordnung, ich wusste, wo wer was machte, aber es packte mich nicht. Von daher mein Tipp: Schaffe im Eingangsteil einen größeren emotionalen Zugang zu deinem Protagonisten und lass im Kampf stärker aufblitzen, um das es hier auch emotional geht.Die finstere Gestalt:Sie brachte für mich zum ersten Mal etwas Neues in die Geschichte. Wer ist die Gestalt? Was macht sie dort? Es war gut, dass du diese Fragen nicht beantwortest, so entsteht Spannung.Fazit:Ich tat mir mit der Geschichte in den ersten beiden Teilen schwer. Der Eingang lockte mich auf eine falsche Färhte, im Mittelteil fehlte mir der emotionale Bezug. Zum Ende hin aber fing ich doch etwas Feuer. Ich hoffe, die Eindrücke helfen dir, die Geschichte zu überarbeiten.Dir alles Gute Paul
- #99 von merin am 29 February 2024, 12:57:49
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Na, sei mal nicht so streng mit dir. Das ist jetzt meine individuelle Meinung. Naleesha, wenn sie Zeit zum Rösten hätte, hätte wahrscheinlich eine ganz andere Meinung dazu. Also warten wir mal noch, wer hier noch so kommt und was die Teufel meinen.Was die umständlichen Formulierungen angeht: Bei anderen sehe ich sie einwandfrei. Bei eigenen Texten? Vergiss es. Da hänge ich auch oft ewig dran.
- #100 von Oflinitrium am 27 February 2024, 22:24:17
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ZitatKlimpern macht bei mir so ein leises, kuscheliges Bild. Und dann setzt du ein "pflügten" daneben, was rasant klingt. Ich bin verwirrt.Die Wortwahl anfangs ist tatsächlich bewusst gesetzt um Konflikt zwischen Natur und der menschlichen Intension zu verbinden. Ich finde Wassertropfen auf Metall machen einen sehr eigenen Laut der nicht zu plätschern oder etwas ähnlichem passt. Und ja er genießt es tatsächlich durch den Regen zu reiten. Denn durch den Regen reiten ist besser als kämpfen zu müssen. Er genießt es am Leben zu sein und ich finde eine Wiese mit Wildkräutern darin hat bei einem regnerischen Sommertag einen sehr intensiven und beruhigenden Geruch. Ich bin zwar noch nie hoch zu Pferd an einer vorbei gekommen aber ich denke, wenn man den Pferdegeruf vom Tagelangen im Sattel sitzen gewohnt ist, kann man auch andere Gerüche wertschätzen. Ich habe versucht mit diesen Bildern Charakterisierung mit einfließen zu lassen ohne den Erklärbär tanzen zu lassen. Ich zeige was der Charakter wahrnimmt und worauf er sich konzentriert. Vielleicht mache ich das klarer in dem ich einen Nebensatz wie "er ignorierte den Geruch von Pferd und Soldaten und konzentrierte sich auf den Geruchbder Wiesen" einfließen lasse. Aber das kam mir too much vor. (Ich lasse mich dahingehend gerne korrigieren)ZitatStolpern tu ich aber vor allem über Königs-Thing. Denn Monarchie und Thing-Regierung sind für mich widersprüchliche Dinge.]Ja Monarchie und Stammesregierung haben sich in der Realität aneinander aufgerieben. Tatsächlich ist es Teil der Historie meiner Welt: Ich versuche Feudalsystem und Stammesregierung miteinander zu kombinieren, da es keinen Religiösen Anlass gab eines von beiden auszumerzen. Sprachlich ist das sehr schwierig, weil die Nordmänner verflucht Einfallslos waren was Namen anging. Sjaelland z.B. bin ich drüber gestolpert, dass es das tatsächlich in Dänemark gibt und einfach nur "Seeland" heißt... (Gut daran sieht man auch wie einfallslos ich bin Namen auszusuchen....)ZitatTrotzdem ist es dir gelungen, eine Stimmung zu beschreiben, und das sehe ich als Pluspunkt. Ebenso wie, dass ich nun wissen will, wieso der Rat ihn losschickt, aber will, dass er scheitertSchön zu hören, dass mir zumindest ein Teil des Foreshadowings gelungen scheint. "ZitatLeider nein, Herr. Alle drei Straßen ins Dorf sind von Feldern umgeben. Keine nennenswerte Deckung. Es sei denn wir nutzen den Wald auf der NordseiteDafür hasse ich mein Hirn. Mirnfallen die direkten Wege nie ein. Und ich weiß nicht warum, oder wie ich mir das antrainieren kann Dankenfür den Hinweis, ich versuche zukünftig darauf zu achten auf dem Niveau der Charaktere zu sprechen.Zitat. Und: Er ist ja nicht hinter der Gestalt, sondern auf ihr. Ich denke mal, das kannst du ohne Informationsverlust um die Hälfte kürzen. Stattdessen kannst du uns zeigen, wie groß das Vieh ist und wie es denn nun aussieht.Das finde ich faszinierend. Die Gestalt ist praktisch eine Art gefallener Engel, wenn du so willst. Ich habe das Problem, dass ich die Figur so wenig wie möglich beschreiben wollte, da sie später auf der Seiten der Guten wichtig wird. Covern wollte ich das durch das Chaos der Situation. Daher kann ich die Verwirrung nachvollziehen. Dass Jorik aber auf einmal auf ihr landet finde ich fast schon lustig, weil er soll tatsächlich hinter ihr sein. Gut da hab ich scheinbar alles falsch gemalt was man falsch malen kann anscheind. Allerdings habe ich dich bereits vorher so gelangweilt, dass du begonnen hast zu überfliegen. Deswegen bin ich gerade unsicher ob ich das Bild so falsch gepinselt habe oder zu wenig Informationen gegeben habe und du die Lücken gefüllt hast. Ich habe seit jeher Schwierigkeiten meinen kopf aufs Papier zu bringen, egal in welcher kreativen Form. Ich werde versuchen deine Ratschläge zu Pacing und Ambiente umzusetzen. Was den fehlenden Hook angeht: Jorik glaubt er wäre als jüngerer Königssohn dem Rat so lästig und unbequem, dass sie ihn lieber unauffällig irgendwo verlieren wollen und wenn das nicht gelingt, dann zumindest ihre Ruhe haben, solange er weg ist. Diese Information wollte ich zu einem späteren Zeitpunkt einbauen.Mein Problem ist: Es fällt mir leicht eine Welt und einen Plot zu kreieren. Aber ich hatte schon immer Schwierigkeiten die richtigen Wörter zu finden. Das "er hörte... etc" weg zu lassen habe ich schon x mal gelesen und gehört aber es umzusetzen fällt mir schwer. Meine Texte sind nicht generisch, weil eine einfallslose Welt dahinter steckt, sondern weil mir das Training fehlt die richtigen Worte zu nutzen, da mein Hirn blind wird beim Lesen eigener Texte.
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