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virtueller Schreibratgeber / Re: Charakterentwicklung oder wie geht ihr ins Gespräch?
« Letzter Beitrag von Viskey am 06 Juli 2025, 15:26:29 »Schöne Frage.
Ich selber habe eine sehr ineffektive Art, meine Figuren zu entwickeln, nämlich erst beim Schreiben.
Ich plane sehr grob vor, was ich an Personal brauche, und was das Personal leisten können muss. Also zB brauche ich einen Alchimisten, eine wundertätige Nonne und einen Inquisitor, um meine Geschichte von vereitelter Hexenvervolgung schreiben zu können. Mehr als generisches Alcimist, Nonne und Inquisitor investiere ich an der Stelle nicht, weil erfahrungsgemäß eh keine Planung dem Schreibprozess standhält.
Ja, und dann fang ich einfach an. Und während ich schreibe, entwickeln die Figuren ihre kleinen Eigenheiten, ihr eigenes Vokabular, ihre Art zu sprechen, ihren eigenen Fokus und irgendwie jede ihr eigenes Gefühl, das sich in mir ausbreitet, wenn ich sie schreibe. Und diese Gefühle sind absolut unverwechselbar für mich. Manche sind leichter zu fassen als andere, manche machen mehr Spaß zu schreiben als andere.
Das bedeutet natürlich, dass die Figuren am Anfang der Geschichte anders sind als am Ende. Manchmal kann das hilfreich sein, wenn man zB eine Entwicklung der Figuren braucht. Manchmal ist es störend. Aber ich hab aufgehört, mich da umgewöhnen zu wollen, nicht nur, weil es eh nicht geht. Aber ich muss ja eh überarbeiten, wenn die Rohfassung fertig ist, da kann ich die Figuren genauso gut mitüberarbeiten wie den Plot, die Szenenaufteilung und die Sprache.
Ich selber habe eine sehr ineffektive Art, meine Figuren zu entwickeln, nämlich erst beim Schreiben.
Ich plane sehr grob vor, was ich an Personal brauche, und was das Personal leisten können muss. Also zB brauche ich einen Alchimisten, eine wundertätige Nonne und einen Inquisitor, um meine Geschichte von vereitelter Hexenvervolgung schreiben zu können. Mehr als generisches Alcimist, Nonne und Inquisitor investiere ich an der Stelle nicht, weil erfahrungsgemäß eh keine Planung dem Schreibprozess standhält.
Ja, und dann fang ich einfach an. Und während ich schreibe, entwickeln die Figuren ihre kleinen Eigenheiten, ihr eigenes Vokabular, ihre Art zu sprechen, ihren eigenen Fokus und irgendwie jede ihr eigenes Gefühl, das sich in mir ausbreitet, wenn ich sie schreibe. Und diese Gefühle sind absolut unverwechselbar für mich. Manche sind leichter zu fassen als andere, manche machen mehr Spaß zu schreiben als andere.
Das bedeutet natürlich, dass die Figuren am Anfang der Geschichte anders sind als am Ende. Manchmal kann das hilfreich sein, wenn man zB eine Entwicklung der Figuren braucht. Manchmal ist es störend. Aber ich hab aufgehört, mich da umgewöhnen zu wollen, nicht nur, weil es eh nicht geht. Aber ich muss ja eh überarbeiten, wenn die Rohfassung fertig ist, da kann ich die Figuren genauso gut mitüberarbeiten wie den Plot, die Szenenaufteilung und die Sprache.
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