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Höllenfenster / Re: Arcadia - Anfang
« Letzter Beitrag von Haru am 21 February 2025, 18:15:29 »
Danke für deine Antwort.

Das mit der emotionalen Distanz deines Protagonisten hat mich an die Serie Die Brücke erinnert, in der die Hauptfigur, eine autistische Kommissarin, auch extrem emotionslos wirkt – fast wie ein Roboter.

Trotzdem ist sie eine total faszinierende Figur, weil man im Verlauf der Serie merkt, dass da unter der Oberfläche viel mehr los ist.

Vielleicht ist es bei Kreutzner ja ähnlich? Falls seine Distanz bewusst als Charakterzug gewählt ist, wäre es spannend, das auf subtile Weise spürbar zu machen – also kleine Momente, in denen sich doch mal etwas rührt, selbst wenn er es sofort wieder unterdrückt. Das würde ihn greifbarer machen.

Ich finde es auf jeden Fall interessant, dass du im zweiten Band bewusst an diesem Punkt gearbeitet hast. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt!
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Höllenfenster / Re: Gonzos Seelenreise
« Letzter Beitrag von The_Reptilian am 21 February 2025, 14:26:52 »
Danke für die Röstung.

Gonzos Motiv ist auch nicht ganz klar. Mal will er Rache, dann geht’s um Spionage, dann hat er anscheinend ein Identitätsproblem und will kein Goblin mehr sein. Das ist an sich spannend, aber es wird nicht konsequent durchgezogen, sondern einfach alles reingeworfen. Da fehlt der Fokus.
Gonzo will als Elfe ja nur sabotieren. Vielleicht ist Spionage zu hoch gegriffen. Dann denkt er für die Zeit nach dem Krieg nach, wo er als Frau bessere Berufschancen hat. Ich hoffe, nun eine nachvollziehbare Gedankenkette gebildet zu haben.

Hier die umgeschriebene Stelle:
Gonzo knallte mit der Faust auf den Tisch. «Es muss funktionieren! Ich muss in ihren Körper und ihn kontrollieren können. Ich werde hinter den Reihen der Elfen die Artillerie sabotieren! Nur ich kann euch retten! »
Squig zuckte zusammen. Bedrückendes Schweigen. Wollte Gonzo zur Not wirklich sein Leben opfern, nur, um Sabotage durchzuführen? Er wollte mehr. Er nahm einen tiefen Zug aus seiner Pfeife, weil er innerlich so aufgewühlt war. Er wusste, dass die Goblins von den Elfen seit jeher als dumm und hässlich bezeichnet wurden. Sie wurden kleingehalten, um sie als Sklaven in den Minen ausbeuten zu können. Nach den Sabotageaktionen würde hoffentlich der Krieg zu Gunsten der Goblins ausgehen und sie werden als gleichberechtigte Partner akzeptiert, mit Arbeitnehmerrechten. Bestenfalls fände ein kultureller Austausch statt. Technologie und Architektur der Elfen sollten echt sehenswert sein. Bessere Berufschancen hätte er auch – in der Elfenwelt, als Frau. Wie mochte überhaupt eine Welt aussehen, in der er kein Goblin mehr wäre? Vielleicht könnte er das ganze Leid, dass er als Goblin ertragen hatte, einfach vergessen … er betrachtete ihre schlanken Hüften, ihre zarten Hände. Eine schöne Frau vernebelt den Männern den Verstand, schwärmte er, Allein der Gedanke daran, sie zu sein, war so geil. Er kicherte und rieb seine Hände. Es mochte derart unheimlich gewesen sein, dass Squig erneut zusammen zuckte.
«Was passiert eigentlich mit der Seele der Frau? », fragte Squig.
«Die Seele…», Gonzo grübelte. «Die Seele wird entweder sterben, oder mit mir verschmelzen…»

 

Die Szene, in der er realisiert, dass er in einem Elfenkörper steckt, könnte richtig stark sein, aber sie zieht sich. Viel Beschreibung, viel Verwirrung – das könnte man knackiger machen.
Da habe ich auch einige Sätze gestrichen und hinzugefügt. Ich warte noch hier auf ein paar Antworten ab, dann werde ich diese Geschichte überarbeitet in einem neuen Thema rein stellen.


Und dann dieser plötzliche Moment:

„Sein Aussehen gefiel Gonzo komischerweise und er wollte sogar weiter gestreichelt werden. Es war so geil!“

Ähm, okay? Das kommt irgendwie aus dem Nichts. Wenn du LGBTQ*-Themen reinbringen willst, dann war mir persönlich das jetzt etwas zu plump. Es wäre viel interessanter, wenn Gonzo sich langsam damit auseinandersetzen muss, statt dass er sich einfach in fünf Sekunden denkt: „Oh, eigentlich ist das ja voll geil.“
Ich habe über diese Stelle viel nachgedacht. Diese Stelle, wo Gonzo den Elfen mag, habe ich raus genommen. Ich habe den Fokus jetzt mehr auf Gonzos Innenleben gelenkt, wo er sich mit seiner neuen Identität als Frau auseinandersetzt, also dass er plötzlich einen Busen hat, und so.


Das Ende mit der Demokratie und Squig als Kanzler ist auch so ein Ding. Es passiert einfach zu schnell. Erst großes Drama, Krieg, Seelenwanderung – und dann auf einmal „Huch, die Goblins haben jetzt Demokratie!“. Das fühlt sich nicht verdient an, weil vorher nicht wirklich darauf hingearbeitet wurde.
Ich habe die Nachrichten geändert. Gonzo sieht nun im Körper der Elfe, dass die Bergfestung gefallen ist und die Kapitulation der Goblins unmittelbar bevor steht. Auf einer anschließenden Konferenz sollen ungleiche Verträge zu Lasten der Goblins ausgehandelt werden. Gonzo aber kann die Konferenz verhindern, womit Gonzo eine Etappe bestanden hat, um Gobol zu retten. Dann soll es auch schon zu Ende sein.
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Höllenfenster / Re: Gonzos Seelenreise
« Letzter Beitrag von Haru am 20 February 2025, 17:58:13 »
Die Grundidee mit der Seelenübertragung finde ich super. Auch dass Gonzo sich im Laufe der Story verändert, ist eine starke Idee. Die düstere Atmosphäre am Anfang ist gut eingefangen, man merkt direkt, dass es in einer Kriegssituation spielt. Der Moment, in dem Gonzo die Elfe verhört, hat Spannung, weil man nicht weiß, wie weit er gehen wird.

Aber ehrlich gesagt, du haust einen mit so vielen Infos zu Welt, Krieg, Goblins, Elfen und Politik zu, dass man gar nicht mehr weiß, worauf man sich konzentrieren soll. Da wäre weniger mehr. Die erste Szene hat eine gute Atmosphäre, aber du schreibst zu detailliert. Beispiel:

„Seine grüne Haut war verblasst und die tief in den Höhlen liegenden Augen hatten dunkle Lider, die Wangen waren eingefallen und das lange, weiße Haar verstärkte den abgemagerten Eindruck noch.“

Drei Beschreibungen hätten gereicht, anstatt die ganze Checkliste „Wie sehe ich aus, wenn ich halb verhungert bin“ abzuarbeiten. So zieht sich das unnötig in die Länge.

Dann dieser ganze Infodump über den Krieg und die Goblin-Bevölkerung:

„Sie gehörten den ca. zehntausend Goblins an, die im Hochgebirge ausharrten, wo sie dem Druck des Angreifers aus dem All standhielten. Was mit den Millionen Goblins passierte, die in den Tälern und der Hauptstadt Lenschingen des Planeten Gobol lebten, konnte man nur mutmaßen.“

Hier wäre mein Vorschlag: die Infos lieber beiläufig einzusträuen, statt sie in so einen dicken Brocken zu packen. Du hast ein Händchen für Weltenbau, aber der muss organischer in die Story eingebettet werden.

Gonzos Motiv ist auch nicht ganz klar. Mal will er Rache, dann geht’s um Spionage, dann hat er anscheinend ein Identitätsproblem und will kein Goblin mehr sein. Das ist an sich spannend, aber es wird nicht konsequent durchgezogen, sondern einfach alles reingeworfen. Da fehlt der Fokus.

Die Szene, in der er realisiert, dass er in einem Elfenkörper steckt, könnte richtig stark sein, aber sie zieht sich. Viel Beschreibung, viel Verwirrung – das könnte man knackiger machen. Und dann dieser plötzliche Moment:

„Sein Aussehen gefiel Gonzo komischerweise und er wollte sogar weiter gestreichelt werden. Es war so geil!“

Ähm, okay? Das kommt irgendwie aus dem Nichts. Wenn du LGBTQ*-Themen reinbringen willst, dann war mir persönlich das jetzt etwas zu plump. Es wäre viel interessanter, wenn Gonzo sich langsam damit auseinandersetzen muss, statt dass er sich einfach in fünf Sekunden denkt: „Oh, eigentlich ist das ja voll geil.“

Das Ende mit der Demokratie und Squig als Kanzler ist auch so ein Ding. Es passiert einfach zu schnell. Erst großes Drama, Krieg, Seelenwanderung – und dann auf einmal „Huch, die Goblins haben jetzt Demokratie!“. Das fühlt sich nicht verdient an, weil vorher nicht wirklich darauf hingearbeitet wurde.

Aber trotzdem: Die Idee ist originell, die Welt ist interessant, und es gibt ein paar spannende Szenen. Vor allem die Idee mit der Seelenwanderung fand ich klasse.
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Höllenfenster / Re: Gonzos Seelenreise
« Letzter Beitrag von The_Reptilian am 19 February 2025, 13:06:05 »
Zielgruppe? Ich würde sagen, dass dieser Text ein ziemliches LGBTQ* - Ding ist.
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Höllenfenster / Re: Gonzos Seelenreise
« Letzter Beitrag von Viskey am 19 February 2025, 12:59:58 »
Hi, Reptilian,

für welche Zielgruppe ist der Text gedacht?
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Höllenfenster / Re: Arcadia - Anfang
« Letzter Beitrag von jcl am 18 February 2025, 16:54:27 »
Danke für die professionelle Einschätzung! Man merkt, dass du mit Texten Erfahrung hast. Es freut mich natürlich, wenn dir das Kapitel gefallen hat, zumindest in großen Teilen. Du hast auch einen wunden Punkt angesprochen, der sich leider auch durch den Rest des Romans zieht. Richard erscheint ziemlich distanziert und zeigt wenig Emotionen. Mir fällt es schwer, Emotionen zu beschreiben. Ich habe im zweiten Roman der Serie versucht, das besser zu machen. Der erste Teil erscheint am 21. September.
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von merin am 16 February 2025, 19:53:01 »
Das ist gut zu wissen. Ich habe mich nämlich schon gefragt, ob das überhaupt für irgendwen interessant ist, was ich hier tue.
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Höllenfenster / Re: Arcadia - Anfang
« Letzter Beitrag von Haru am 16 February 2025, 19:01:32 »
Die erste Zeile ist ein Volltreffer – trocken, schwarzhumorig, macht sofort neugierig. Auch die Szene mit dem Henker ist großartig, dieser groteske Pragmatismus à la „Zwei Pennies für ein schnelles Ende“ ist makaber, aber auf eine coole Art. Man merkt sofort, dass der Erzähler sich einen gewissen Zynismus bewahrt hat. Bis hierhin also Daumen hoch.

Dann kommt der Dichter, und der ist… na ja. Klar, er hat eine Funktion: Er bringt diese gesellschaftskritische Ebene rein und gibt dem Protagonisten Gelegenheit, sich selbst einzuordnen. Aber sein Auftreten ist irgendwie weniger spannend als das des Henkers. Der Henker ist ein Original, der Dichter wirkt mehr wie eine Plotmaschine. Besonders die Stelle, wo er fast schon beiläufig sagt, dass die Öffentlichkeit aus diesem Fall lernen soll – das ist mir zu platt. Ein bisschen mehr Subtilität würde ihm guttun.

Die Beschreibung Londons finde ich super. Das Bild von der Stadt als düstere, neblige Festung voller Pfeiler und Türme – stark.

„Vor mir ragt London auf wie eine Festung. Ich sehe Wälle von Pfeilern, Säulen, Uhren und Glockentürmen, und darüber, weit entfernt und halb vom Dunst verschluckt, eine hohe kupferne Kuppel.“

Das gibt der Stadt etwas Monumentales, etwas Unausweichliches, fast wie ein Gefängnis, in dem alles und jeder gefangen ist.

Auch die Börse als Ort der wahren Piraterie – bissig, treffend. „Die neue Börse“, sagt der Dichter, der meinem Blick gefolgt ist.

„Verglichen mit den Piraten dort seid Ihr, Sir, mit Verlaub, nur ein kleiner Fisch.“

Das sitzt. Da wird die eigentliche Kriminalität nicht auf die Schiffe, sondern in die Handelszentren verlegt – ein cleverer Seitenhieb.

Dann die Stadtbevölkerung: eine Menge, die beobachtet, aber nichts sagt.

„Trotz der frühen Morgenstunde sind viele Menschen auf den Straßen. Von meiner erhöhten Position aus blicke ich auf weiße Hauben, schwarze Samthüte, Dreispitze, Topfmützen, Kapuzen, regennasse Perücken, grindige Haarschöpfe und Glatzen.“

Eine großartige Aufzählung, die die Masse als gesichtslose Kulisse zeigt – sie starren, dann gehen sie wieder. Keine Empörung, keine Rufe, nur eine schweigende Menge, die ihr Schauspiel sieht und dann zum Alltag zurückkehrt.

Zum Schluss noch eine Szene, die ich als besonders gelungen empfinde:

„Wir überqueren die Themse auf einer langen Brücke und rollen durch die Innenhöfe der Brückenhäuser, unter Wäscheleinen hindurch. Gassenjungen springen auf die Wagen. Sie lassen sich ein Stück mittragen, bis sie von den Soldaten verscheucht werden.“

Erst dieses winzige Aufblitzen von Leben, dann wieder die Ordnung, die es unterdrückt. London lässt einen kurz glauben, dass es noch Spielraum gibt – nur um einen dann sofort wieder daran zu erinnern, dass es in dieser Stadt keinen Platz für Freiheit gibt.

Der Schreibstil ist ohnehin durchgehend stark, mit tollen Formulierungen und einem guten Gespür für Atmosphäre. Die Stadt wird nicht einfach beschrieben, sondern spürbar gemacht – man riecht den Rauch, spürt das Kopfsteinpflaster, hört das Klappern der Karren. Sehr gut.

Was mir aber irgendwann fehlt, ist ein bisschen mehr Emotionalität von Kreutzner. Er ist sehr kontrolliert, sehr gefasst, beinahe unberührt davon, dass er gleich stirbt. Ein bisschen mehr Risse in dieser Fassade würden ihn glaubwürdiger machen.
Nicht, dass er plötzlich panisch werden soll, aber vielleicht eine Szene, in der ihm das Schicksal doch kurz zusetzt. Der Moment, in dem er Rum trinkt, geht in diese Richtung, aber das ist mehr eine symbolische Geste als ein wirklicher Gefühlsausbruch.

Dann kommt die große Enthüllung: Der Dichter ist Daniel Defoe. Netter Twist, funktioniert gut, weil es sich organisch in die Szene einfügt und nicht wie ein billiger „Aha“-Moment wirkt. Aber die Diskussion über Kidds Schatzinsel zieht sich ein bisschen. Ich verstehe, dass du hier mit dem Mythos spielst, aber es ist ein Tick zu viel Dialog. Die Pointe – dass Kreutzner selbst die Wahrheit kennt, sie aber niemandem mehr sagen wird – hätte ich mir kompakter gewünscht.

Unterm Strich: Richtig gelungener Einstieg mit toller Atmosphäre, bissigen Beobachtungen und einer Stadt, die man fast riechen kann. Der Erzähler hat Witz und Haltung, nur könnte er sich zwischendurch mal ein bisschen mehr anmerken lassen, dass er gleich stirbt. Der Dichter ist okay, aber halt kein Henker. Und die Schatzinsel-Debatte? Könnte knackiger sein. Aber insgesamt – bravo!!!
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von Lartaigh am 16 February 2025, 18:22:06 »
Hey merin,

kein inhaltlicher Beitrag, aber ich lese hier immer fleißig, wenn du zusammenfasst und freue mich drüber. Danke!

VG
Lartaigh
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von merin am 16 February 2025, 17:06:33 »
Heute habe ich Folge 18.43: Worldbuilding in Miniature gehört. Es geht um Weltenbau in Kurzgeschichten. Was ich mitgenommen habe:
- ein Weltenbauelement, das mehr als zwei Sätze Erklärung braucht, sollte wahrscheinlich verworfen werden
- nicht alle Figuren haben dasselbe Wissen über die Welt
- es gibt Weltenbau, der Verzierung ist, und Weltenbau, der zentral ist. Genaues Wissen brauche ich als Autorens nur über die zentralen Dinge. Wenn eine Verzierung mehr als einmal erwähnt wird, wird sie zentral und ich kreiere die Erwartung, dass damit etwas passiert
- eine Anfangsmöglichkeit für eine Geschichtenidee ist ein Satz "Was wäre wenn ..." und die Frage, wer dann leidet.

Hausaufgabe:
Nimm ein umfassendes Weltenbaukonzept und daraus ein oder zwei ikonische Elemente. Schreibe eine Szene, in der dieses Element eine Schlüsselrolle spielt.

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