91
Höllenfenster / Re: AT: Medvingar - Die Wege des Windes. Erstes Kapitel / Prolog
« Letzter Beitrag von Paul am 08 March 2024, 12:25:52 »Hallo Ofli
Ich bin im Moment beruflich ziemlich gestresst, von daher fehlt mir leider die Zeit, deinen Text ausführlich zu rösten. Trotzdem möchte ich dir ein paar Leseeindrücke zurückgeben:
Der Eingang der Geschichte:
Ich hatte den Eindruck, ich befinde mich mit ein paar Männern auf der Jagd nach einem Eber oder nach einem Hirschbock, während der Protagonist über seine Probleme in der Grenzregion nachdenkt. Erst nach und nach wurde mir klar, dass der Protagonist eine ganze Armee bei sich führt und auf sich auf einer Jagd nach Plünderern und Banditen befindet.
Tipp: Ein Eingangsteil noch einmal genauer ansehen: mehr Umgebung schildern, mehr Schilderungen von Ort und Zeit und den handelnden Personen, so dass die Leser am Anfang nicht auf eine falsche Fährte gelockt werden.
Der weitere Verlauf:
Viel, viel Kampf, viele, zum Teil herrliche Namen, ... trotzdem fehlte mir der emotionale Bezug. Die Schilderungen selbst waren dabei soweit in Ordnung, ich wusste, wo wer was machte, aber es packte mich nicht. Von daher mein Tipp: Schaffe im Eingangsteil einen größeren emotionalen Zugang zu deinem Protagonisten und lass im Kampf stärker aufblitzen, um das es hier auch emotional geht.
Die finstere Gestalt:
Sie brachte für mich zum ersten Mal etwas Neues in die Geschichte. Wer ist die Gestalt? Was macht sie dort? Es war gut, dass du diese Fragen nicht beantwortest, so entsteht Spannung.
Fazit:
Ich tat mir mit der Geschichte in den ersten beiden Teilen schwer. Der Eingang lockte mich auf eine falsche Färhte, im Mittelteil fehlte mir der emotionale Bezug. Zum Ende hin aber fing ich doch etwas Feuer.
Ich hoffe, die Eindrücke helfen dir, die Geschichte zu überarbeiten.
Dir alles Gute
Paul
Ich bin im Moment beruflich ziemlich gestresst, von daher fehlt mir leider die Zeit, deinen Text ausführlich zu rösten. Trotzdem möchte ich dir ein paar Leseeindrücke zurückgeben:
Der Eingang der Geschichte:
Ich hatte den Eindruck, ich befinde mich mit ein paar Männern auf der Jagd nach einem Eber oder nach einem Hirschbock, während der Protagonist über seine Probleme in der Grenzregion nachdenkt. Erst nach und nach wurde mir klar, dass der Protagonist eine ganze Armee bei sich führt und auf sich auf einer Jagd nach Plünderern und Banditen befindet.
Tipp: Ein Eingangsteil noch einmal genauer ansehen: mehr Umgebung schildern, mehr Schilderungen von Ort und Zeit und den handelnden Personen, so dass die Leser am Anfang nicht auf eine falsche Fährte gelockt werden.
Der weitere Verlauf:
Viel, viel Kampf, viele, zum Teil herrliche Namen, ... trotzdem fehlte mir der emotionale Bezug. Die Schilderungen selbst waren dabei soweit in Ordnung, ich wusste, wo wer was machte, aber es packte mich nicht. Von daher mein Tipp: Schaffe im Eingangsteil einen größeren emotionalen Zugang zu deinem Protagonisten und lass im Kampf stärker aufblitzen, um das es hier auch emotional geht.
Die finstere Gestalt:
Sie brachte für mich zum ersten Mal etwas Neues in die Geschichte. Wer ist die Gestalt? Was macht sie dort? Es war gut, dass du diese Fragen nicht beantwortest, so entsteht Spannung.
Fazit:
Ich tat mir mit der Geschichte in den ersten beiden Teilen schwer. Der Eingang lockte mich auf eine falsche Färhte, im Mittelteil fehlte mir der emotionale Bezug. Zum Ende hin aber fing ich doch etwas Feuer.
Ich hoffe, die Eindrücke helfen dir, die Geschichte zu überarbeiten.
Dir alles Gute
Paul
Neueste Beiträge
Der Erzähler (wenn wir mal eine fiktive männliche Figur annehmen) ist mE eine fiktive Figur. Eine Kunstfigur, die für jeden Text eine etwas andere ist. Und diese wird von mir geschaffen, um eine Geschichte zu erzählen. Sie ist weder identisch mit mir noch mit der Perspektive, auch wenn es da Überschneidungen gibt.