26 Februar 2020, 08:43:40

Autor Thema: Writing playlists – Yay oder nay  (Gelesen 553 mal)

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Federhexe

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Writing playlists – Yay oder nay
« am: 20 Juni 2019, 08:11:29 »
Musik ist toll. Musik ist wichtig! Man kann abschalten, wenn man einen stressigen Tag hatte. Und die Menschen um einem herum sehen, dass man nicht gestört werden möchte, wenn man einen fetten Kopfhörer auf dem Kopf hat. Aber ist das so ’ne gute Idee beim Schreiben?
Ich weiß, dass viele Autoren es nutzen. Es kreiert eine Atmosphäre während des Schreibens. Beziehungsweise es macht es leichter diese zu erschaffen. Was ist eure Meinung dazu? Writing-Playlist – Yay oder Nay?! Und warum?

Naleesha

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Re: Writing playlists – Yay oder nay
« Antwort #1 am: 20 Juni 2019, 11:08:36 »
Für mich persönlich kommt es dabei immer situationsabhängig auf die Schreibstimmung an.
Manchmal läuft Musik leise im Hintergrund, manchmal stört sie beim Schreiben eher, dann mach ich sie wieder aus.
Wenn, dann ist es aber immer instrumentale Musik. ob jetzt epic, klassisch, oder auch Videospiel-OST, das kommt ganz auf meine Stimmung an. Bei Musik mit Lyrics könnte ich mich dann nicht mehr auf meine Lyrics, äh meinen Text konzentrieren. ^^

feste Playlisten hab ich dabei aber nicht. das wird spontan kurz vorm Schreiben entschieden.  :cheer:
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Re: Writing playlists – Yay oder nay
« Antwort #2 am: 20 Juni 2019, 13:58:11 »
Bei mir eindeutig: Nein. Ich brauche Ruhe. So viel wie möglich.
Ich röste zunächst immer, ohne andere Röstungen zur Kenntnis zu nehmen. Dabei ist mein Ansatz der, eine qualifizierte Lesermeinung abzugeben, Euch also zu verraten, wie der Text auf mich wirkt und wie es mir beim Lesen geht.

Oflinitrium

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Re: Writing playlists – Yay oder nay
« Antwort #3 am: 20 Juni 2019, 16:34:10 »
Kommt immer auf meine Stimmung an und welche stimmung ich im Text erzielen will.
Am aktivsten bin ich tatsächlich draußen mit den Hintergrundgeräuschen des Alltags. Sei es im Garten bei Vogelgezwitscher und rauschenden Bäumen. Auf einer Bank in der Fußgängerzone. Sei es im Zug oder Bus mit dem Brummen des Motors. Sei es am Bahnhof beim Warten auf den nächsten Bus. Wohlgemerkt rede ich hier von Dorfbahnhöfen mit vielleicht 2-5 Gleisen. Nicht vom Frankfurter Hauptbahnhof. Wobei ich auch dort mich schon aufne Bank gesetzt und geschrieben habe.
Für Kampfszenen oder einfach wenn ich in der richtigen Stimmung bin nutze ich epic-music ohne Gesang. Worte lenken mich zu sehr ab. Ich hab da in Youtube Collectionen die 1-5 Stunden lang die einem Thema folgen.

Beispiel:
https://m.youtube.com/watch?v=ORtsnpCSEJ0&list=PLU3lOnNjVehNxtxP4H87KqO_Xj49mUcWP&index=11&t=330s

https://m.youtube.com/watch?v=iZy8L-CnSGQ&list=PLU3lOnNjVehNxtxP4H87KqO_Xj49mUcWP&index=5&t=714s
Die Werke die ich am meisten liebe, sind gleichzeitig die, die ich am meisten kritisiere. Im Grunde ist es so, dass eine ausführliche Kritik meinerseits auch eine Anerkennung und ein Glückwunsch ist, denn wenn es einfach nur schlecht wäre, würde ich mir gar keine Gedanken darüber machen.

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Re: Writing playlists – Yay oder nay
« Antwort #4 am: 20 Juni 2019, 22:55:26 »
Mit Musik schreibe ich selten. Die lenkt mich zu sehr ab. Jedenfalls, was das literarische Schreiben angeht. Protokolle, da tue ich oft Musik drauf, hilft mir dann, mich im Büro zu fokussieren. Aber daheim? Manchmal brauche ich Ruhe, manchmal Hintergrundplätschern vom TV. Wo sich witzigerweise am besten Musikshows eignen: Voice, American Idol, Grammy oder Emmy. Aber nicht Tonys. Die sind dann wieder zu gut und ich will lieber die tollen Bühnenshows schauen.
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Re: Writing playlists – Yay oder nay
« Antwort #5 am: 21 Juni 2019, 18:22:05 »
Hab ich phasenweise. Aber nix, wo man sich auf den Text konzentrieren kann/muss/sollte.
Manchmal klappt es ganz gut mit mittelalterlicher Musik, Stundenbuch oder so.
Ich bin zu alt für das alles.