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Selfpublishing / Einstieg ins Selfpublishing
« Letzter Beitrag von merin am 01 Mai 2025, 17:10:31 »
Ihr Lieben,

nach der Ablehnung meines fertigen Manuskripts habe ich mich nun entschieden, den Weg ins Selfpublishing zu gehen. Leider habe ich so gut wie keine Ahnung, aber einige hier sind alte Hasen oder haben bereits Bücher selbst veröffentlicht. Und vielleicht interessiert das Thema ja nicht nur mich. Daher hier ein Frage- und Sammelthread zum Thema.

Ich habe ein Manuskript und eine Lektorin.
Brauche also noch jemand für's Korrektorat.
Und ein Cover. Wie viel kostet das? Und wer macht sowas? Kann ich mit einem Bild meiner Wahl zu einer Person gehen und sagen: Mach mir bitte daraus ein Cover?

Wie sieht es mit Buchsatz aus? Wer macht das? Wie? Kann ich das selbst lernen?

Und schließlich Druck und Vertrieb. In meinem Kopf schwirrt das Wort "Distributor" herum, aber was genau ist das? Und welche Anbieter gibt es? Wie bringe ich e-book und print unter die Leute?

Wie werden die Preise kalkuliert?

Wie lange dauert das Ganze? Also was ist ein realistischer Zeitplan?

Zum Marketing hab ich auch einige Fragen, aber da hab ich immerhin schon Ideen.

Danke schonmal für euren Input!
merin
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Die Werke der Federteufel / Re: Veröffentlichungen in Printform
« Letzter Beitrag von merin am 07 April 2025, 16:11:31 »
Da das hier öffentlich lesbar ist, lass uns das doch besser in der Bar besprechen.  :)
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Die Werke der Federteufel / Re: Veröffentlichungen in Printform
« Letzter Beitrag von jcl am 07 April 2025, 08:33:56 »
Danke! Wie man sieht, hat sich der Verlag bei der Titelfindung durchgesetzt. ::)
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Die Werke der Federteufel / Re: Veröffentlichungen in Printform
« Letzter Beitrag von merin am 06 April 2025, 19:45:12 »
Oh cool, ich gratuliere!  :victory:
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Die Werke der Federteufel / Re: Veröffentlichungen in Printform
« Letzter Beitrag von jcl am 06 April 2025, 14:28:41 »
Das Buch 'Im Bann der Freibeuter', vormals 'Arcadia', kann nun vorbestellt werden: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1074892069. Und die Story 'Eva', die auch hier auf dem Rost lag, ist gerade im Exodus: https://exodusmagazin.de/exodus-ausgaben/exodus-49.html. Danke an alle Röster, die mir geholfen haben, die Texte unterzubringen!
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von merin am 26 März 2025, 18:36:07 »
Ach, ich habe den Folgeroman "Die Parabel der Talente" begonnen, es aber dann abgebrochen. Ich wurde mit den Figuren einfach nicht warm und fand die Beziehung der Hauptfigur zu ihrem Mann einfach nur schrecklich (sie hören einander für meinen Geschmack nicht wirklich zu und handeln nie etwas wirklich aus).

Was ich genial fand, war die Idee der Empathen, die durch starke Gefühle bei anderen außer Gefecht gesetzt werden. Das ähnelt ja schon ein wenig meinen Surai und Kalok im Geflecht. Aber Butler hat etwas ganz anderes daraus gemacht.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von Paul am 25 März 2025, 22:41:53 »
Octavia Butler - Die Parabel vom Sämann

Ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen (ich sehe in den Buchhandlungen immer wieder die Neuerscheinungen im SF Bereich durch und lese dabei ein, zwei Seiten an), habe aber bis jetzt erst die erste Hälfte des Buches gelesen.
 Ich mag den Tagebuchstil, der ohne eine komplizierte Sprache auskommt. Ich mag ihren "Realismus". Den Figuren werden weder falschen happy ends geschenkt, noch wird ihnen etwas willkürlich weggenommen, nur um die Handlung voranzutreiben. Und ich mag ihre philosophich-theologischen Gedanken vor ihren Kapiteln, in denen sie den Grundkonflitk, den sie im Buch beschreibt, noch einmal auf eine andere Weise bearbeitet.
 Ihre dystopische Welt, die von den Folgen des Klimawandels erzählt, handelt in unserer heutigen Jetztzeit (das Buch ist schon etwas älter), was einen auf der einen Seite hoffnungsfroh macht (so schlimm sieht unsere Welt im Moment noch nicht aus), auf der anderen Seite aber auch beklemmend ist, weil die von ihr beschriebene Zukunft uns an manchen Stellen erschreckend nahe rückt.

Paul
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von diffusSchall am 25 März 2025, 14:42:58 »
Ich finde, dass es beim Lesen oft zu merken ist, ob die Welt im Kopf der schreibenden Person aus mehr bestand als aus dem, was dort steht. Das gibt dem Ganzen oft eine schöne Tiefe.

Das gilt ja auch für die Figurenzeichnung: Eine Figur, die ich als Autor komplett verstanden und verinnerlicht habe, läuft mir doch ganz anders, viel konsistenter, von der Feder, als eine, von der ich nur ein Plakat im Kopf habe.
Es gibt ja einige Autoren, die erschaffen grundsätzlich komplette Vitae und Psychogramme ihrer Hauptfiguren. Die Krimiautorin Elizabeth George fällt mir dazu ein.
Sich die Mühe zu machen, ist sicherlich nicht die dümmste Herangehensweise, an alle Aspekte des Weltenbaus.

LieGrü - diffusSchall
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von diffusSchall am 25 März 2025, 14:27:23 »
Edwin A. Abbott - Flächenland

Ein Gruß aus der Zweidimensionalität, alles andere als eindimensional erzählt.
Das Buch ist Ende des 19. Jahrhunderts entstanden und zählt zu den frühen Werken der Science Fiction. Ein Quadrat bringt uns die Welt der 2. Dimension und deren Lebensformen und Gesellschaft nahe und berichtet von seinen Besuchen im Linien- und Raumland.
Sehr fantasiereich, auch lehrreich und tatsächlich unterhaltsam. Ich finde, mehr, als nur eine Kuriosität, aus der Sicht von uns Weltenbauern.
Der Text ist natürlich ein Kind seiner Zeit und muss so gelesen werden. Er spiegelt das Klassendenken und die Geschlechterrollen des viktorianischen Zeitalters, versteht sich genau da aber auch als zeitgenössische Satire.

Cheers - diffusSchall
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Höllenfenster / Re: Gonzos Seelenreise - Überarbeitet
« Letzter Beitrag von The_Reptilian am 10 März 2025, 15:24:22 »
Hi Mimesis und Haru,

ich hatte vergessen, den Haken auf "automatisch benachrichtigen" zu setzen, weswegen ich glaubte, dass niemand aus diesem Forum auf den Text reagiert. Nun ist es mir doch noch aufgefallen.

Wow, ihr habt ja echt viel geröstet, besonders Mimesis und ich muss gestehen, dass diese Überarbeitung etwas schnell gepostet wurde. Ich bin schon länger in diesem Forum und hätte vieles auch wissen müssen, sorry dafür. Allerdings ist Mimesis´Röstung sehr ausführlich und ich habe Fragen:
- Der nüchterne Stil wird als das Betrachten auf die Figur, also auktorial, wahrgenommen. Hm. Ich habe den ersten Absatz jetzt im erzählerischen Stil umgeschrieben, bzw. in das, was ich dafür halte, und habe weitere Elemente eingefügt:

"Professor Gonzo Spejbl, der Goblin, trug einen weißen Kittel und er war über die Notizen auf seinem Schreibtisch gebeugt, die im fahlen Glühbirnenlicht der Stollenanlage gerade noch entzifferbar waren. Er wusste, dass er lange kein Sonnenlicht mehr gesehen hatte und sah in der Reflektion der schwarzen Schreibtischlampe, das seine grüne Haut verblasst war. Die Augen hatten dunkle Lider, seine weißen Haarsträhnen verdeckten halb die eingefallenen Wangen. Während er eine Notiz in seiner Pranke hielt, konnte er die Träne nicht unterdrücken, die von seiner linken Wange rollte. Er hatte im Krieg gegen die Elfen all seine Freunde verloren. Das wussten auch die Soldaten, die auf beiden Seiten der Tür Position bezogen hatten, um die Gefangene zu bewachen, aber auch sein Assistent Squig. Sie waren alle vereint, um diesen Krieg mit der neuen Wunderwaffe zu beenden. Der Raum wurde von der feindlichen Artillerie zum Beben gebracht, in der Luft hing ein Schwefelgeruch, doch Gonzo machte weiter. Er beruhigte sich mit einer Pfeife, die Lavendelduft verströmte.
«Sind die Elektroden bereit?», knarrte der Professor Squig an. ... "

Werden in der Szene die Emotionen der Goblins gut gezeigt, ist es erzählerisch? Kann aber sein, dass es hier wieder Infodump gibt. Ich bin auch wieder in die Version zurückgesprungen, wo die Goblins sich gegen die (später erwähnte) Versklavung durch die Elfen wehren (was zu den Krieg führt). Im Untergrund hatte dann Gonzo die Zeit, unterstützt von neutralen Wesen, um an der Seelenmaschine zu forschen.

Auch zum folgenden Absatz hat Mimesis noch was geschrieben, aber, ich denke, es gibt mit diesem ersten Absatz genug zu tun.

Sonst bin ich in einer überarbeiteten Geschichte auf weitere Punkte und Harus Röstung eingegangen, die aber erst gepostet wird, wenn der erste Absatz stimmt. Ich will mir auch mehr Zeit lassen, um dieses Forum nicht unnötig zu fordern.

- Was wäre so eine Andeutung, die dem Leser nicht alles vorkaut?


Liebe Grüße, Max
 
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