31 Mai 2020, 21:07:19

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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Uschtrin Newsletter
« Letzter Beitrag von LaHallia am 30 Mai 2020, 19:17:30 »
Liebe Autorinnen und Autoren,

Sie haben sich für unseren kostenlosen E-Mail-Benachrichtigungsservice angemeldet und erhalten daher heute am 28. Mai 2020 Hinweise auf Literaturwettbewerbe und -stipendien.

Die hier genannten sowie weitere Ausschreibungen sind auf der »Autorenwelt« zu sehen, und zwar unter »Förderungen«: www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen

Folgende Wettbewerbe (4), die neu ausgeschrieben worden sind, und folgendes Stipendium (1) finden Sie unter:
Anzeige

12. Literarische Sommerakademie Schrobenhausen 27. Juli – 1. August 2020
Unter dem Motto »soziale Distanz – poetische Nähe« hat sich die Stadt Schrobenhausen entschlossen, ihre erfolgreiche Schreibwerkstatt für Anfänger und Fortgeschrittene auch in diesem Jahr stattfinden zu lassen. Folgende Kurse werden angeboten: Kerstin Hensel: Der Autor in Welten der Anderen. Konkreter Blick und soziale Sprache in erzählender Prosa. | Thomas Kastura: Starker Plot – Treibende Mitte – Faszinierender Schluss. Zur Spannung in Prosatexten. | Judith Kuckart: Stimme der Dinge. Perspektivwechsel und neue Erzähltöne. | Senthuran Varatharajah: Wie man sein Leben erzählt. Über autobiographische und autofiktionale Praxen. | Norbert Niemann: Ich und Du. Über den Umgang und Austausch zwischen literarischen Figuren. | Frank Heinig: Poesie in Bewegung. Vom Gedicht zum Kurzfilm (Wochenendkurs, »Poesie-Kurzfilm-Projekt«).
Nähere Informationen über die einzelnen Kurse, die Dozenten, das Rahmenprogramm sowie Anmeldungen finden Sie hier
Hier finden sich auch Hinweise, wie die Auflagen bezüglich Corona eingehalten werden und das Rahmenprogramm – in diesem Jahr anders – gestaltet wird. Die Akademie findet wie bisher vor Ort in Schrobenhausen statt. Sollte sich die Corona-Situation deutlich verschlechtern, soll die Akademie online durchgeführt werden.
> www.schrobenhausen.de/de/Kultur-Tourismus/Literarische-Sommerakademie
 
In eigener Sache

Die Autorenwelt wird transparenter!
Hier geht es zu unseren ersten 3 Artikeln:
1. Transparenz: www.autorenwelt.de/blog/autorenwelt-news/transparenz
2. Rückblick und Standortbestimmung: www.autorenwelt.de/blog/autorenwelt-news/rueckblick-und-standortbestimmung
3. Aktuelle Shop-Zahlen (Stand: 19.5.2020): www.autorenwelt.de/blog/autorenwelt-news/aktuelle-shop-zahlen-19-mai-2020
 
Wettbewerbe (4)

(1)
Minidramen-Wettbewerb des Theaterhauses Stuttgart
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/minidramen-wettbewerb-des-theaterhauses-stuttgart
Gesucht werden kurze dramatische Texte von jungen Autor*innen im Alter von bis zu 18 Jahren zum Thema »Phantastische Welten«. Dotierung: »Die interessantesten und am schönsten kommentierten Minidramen werden im Theaterhaus Stuttgart uraufgeführt und von Schauspielern des Ensembles zum Leben erweckt. Die Uraufführung der Texte ist für den 21. Juli 2020 geplant. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden zur feierlichen Premiere nach Stuttgart eingeladen.« Hochladen bis zum 2. Juli 2020.
Aus der Ausschreibung: »Bereits zum vierten Mal wird der landesweite Minidramen-Wettbewerb vom Theaterhaus Stuttgart ausgeschrieben. Auf der eigenes dafür eingerichteten Plattform www.minidrama.de können Kinder und Jugendliche nicht nur ihre Minidramen hochladen, sondern auch die Texte anderer junger Autorinnen und Autoren bewerten und kommentieren. Im Jahr 2020 steht der Wettbewerb unter dem Motto „Phantastische Welten“.«
 
(2)
Peter-Härtling-Preis 2021
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/peter-haertling-preis-2021
Gesucht werden unveröffentlichte Manuskripte für ein Kinder- oder Jugendbuch in deutscher Sprache, die sich an Leser oder Leserinnen im Alter von 10 bis 15 Jahren richten. Das Manuskript soll sich »erzählend, unterhaltend, poetisch und phantasievoll an der Wirklichkeit von Kindern und Jugendlichen orientieren«. Ausschließlich realistische Prosatexte! KEINE Bilderbücher, Gedichte und ähnliche Kurztexte, auch KEINE Märchen, Biografien oder Genre-Texte! Dotierung: 3.000 Euro. Einsenden bis zum 9. Juli 2020.

(3)
Moerser Literaturpreis
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/moerser-literaturpreis
Gesucht werden Geschichten zum Thema »Im Rückblick«. Teilnehmen können Autor*innen (20–50 Jahre alt) mit Wohnsitz im Kulturraum Niederrhein. Dotierung: 1. Preis 1.500 Euro, 2. Preis 1.000 Euro, 3. Preis 750 Euro. Einsenden bis zum 12. Juli 2020.

(4)
28. open mike - Wettbewerb für junge Literatur
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/28-open-mike-wettbewerb-fuer-junge-literatur
»Der open mike fördert den literarischen Nachwuchs und bietet jungen Autorinnen und Autoren [nicht älter als 35 Jahre] eine Bühne, bringt sie in Kontakt mit der literarischen Öffentlichkeit und dient der Netzwerkbildung. Der open mike unterstützt junge Talente nachhaltig und hilft ihnen, eine eigene literarische Stimme zu entwickeln.« »Eingereicht werden kann entweder Prosa (z.B. Kurzprosa, Erzählung oder ein in sich geschlossener Romanauszug) oder Lyrik, deutschsprachig oder übersetzt.« Dotierung: 7.500 Euro (Gesamtsumme). Einsenden bis zum 13. Juli 2020.
 
Anzeigen (4)

(1)
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(2)
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Federwelt, Heft 141, April 2020

FEDERWELT – Fachzeitschrift für Autorinnen und Autoren
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der selfpublisher, Heft 17, März 2020

der selfpublisher  – Deutschlands 1. Selfpublishing-Magazin
Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe, Heft 17, März 2020:
Als Aussteller*in auf Messen
Buchmessen und Conventions 2020
Klappentext versus Pitch
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https://www.autorenwelt.de/magazin/der-selfpublisher/archiv/der-selfpublisher-12020
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Stipendium (1)

(1)
Stipendium Stadtschreiber Magdeburg 2021
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/stipendium-stadtschreiber-magdeburg-2021
Der/Die Stadtschreiber*in wird sieben Monate (vom 1. März bis 30. September 2021) in Magdeburg leben und arbeiten. Monatlich 1.200 Euro und mietkostenfreies Wohnen in einer Magdeburger Gästewohnung. Bewerben können sich deutschsprachige Autor*innen unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit bis zum 15. Juni 2020.
 
Herzliche Grüße und frohe Pfingsttage!
Sandra Uschtrin vom Autorenwelt-Team
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von Oldlady am 27 Mai 2020, 15:03:18 »
Ich habe den Text eine Weile durchgehalten, aber es dann aufgegeben. Laaangweilig! Eine Kürzung täte wirklich gut, denn die Frau hat, so habe ich den Eindruck, schon etwas zu sagen. Nur übersteigt das meine Geduld bei weitem.
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von Paradieseule am 25 Mai 2020, 20:27:18 »
Zitat
Paradieseule magst du "deinen" Text auch verlinken?

Ich glaube nicht, dass ich sie wiederfinde. Ich bin durch einen Link auf sie geraten. (Tagesspiegel oder so etwas … )
Zum Inhalt:
Mann fühlt sich krank. Er denkt, er hat Heuschnupfen. Dann wird ein Test gemacht und es stellt sich raus, das er Corona hat. Da er viel husten muss, kommt er – obwohl er es eigentlich nicht möchte – ins Krankenhaus: zur Beobachtung. Er glaubt, dass dies übertrieben ist.
Doch dann wird es schlimmer und er kommt auf die Intensiv – Beatmung. Schlimme Sache mit dem Atmen, den Geräten und den Menschen in ihren Schutzanzügen um ihn herum. Endlose Tage, in denen er nur mit dem Atmen beschäftigt ist. Es ist nicht nur äußerst unangenehm, er steht auch auf der Schippe des Todes. Der gute Mann hat einen spritituellen/religösen Touch.  Seine Familie/Freunde helfen ihm zu atmen. Zuhause – sie atmen und denken an ihm. Er fühlt, dass es ihm guttut. Dann ist er über den Berg. Jetzt ist er wieder gesund. Er weiß sein Leben, seine Freunde zu schätzen und was wirklich wichtig im Leben ist.

Ich finde, da steckt - wie bei einem guten Roman - alles drinnen.

LG Paradieseule
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von merin am 25 Mai 2020, 17:34:00 »
Das finde ich wirklich auch traurig. Mir wird auch erst jetzt, wo ich selbst ein Kind habe, klar, was es heißt, ein Kind mit sechs Wochen in die Krippe zu geben und es dort dann 9 bis 10 Stunden wochentags verbringen zu lassen. Wie wenig dann vom Tag noch übrig ist. Ich frage mich dann, ob meine Eltern mich eigentlich gekannt haben (und ich sie) - und das ist ja ein in meiner Generation in der DDR weit verbreitetes Phänomen. Das war normal und meine Eltern sagen heute noch "es ging ja nicht anders" (was möglicherweise auch stimmt). Ich war und bin in der sehr luxuriösen Situation, es anders gestalten zu können. Dafür werde ich nie in solchem Wohlstand leben, wie meine Eltern normal finden. Man zahlt eben immer einen Preis.
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von Zauberfeder am 25 Mai 2020, 17:18:39 »
Zitat
Es gibt Eltern, die machen ihren Urlaub ohne Kinder. Meine eine Kollegin erzählte mir auch, dass ein Elternteil sagte, dass es doch kein Urlaub wäre, wenn der Kleine dabei wäre
Erste Reaktion war: krass.
Zweite Reaktion: wenn die Eltern als Paar zB 1x im Jahr ein verlängertes Wochenende alleine weg fahren, halte ich das für durchaus gesund. Man ist auch noch Paar und nicht nur Eltern.

Aber seine Kinder NIE mit auf Urlaub zu nehmen und sie so dermaßen als Belastung zu empfinden, dass es kein Urlaub ist wenn man ihn mit den Kindern verbringen muss, ist schon traurig.
Wenn sie als Paar am WE wegfahren, kriegst du das als Erzieherin auch nicht mit. Dann kommt das Kind zu Großeltern und gut ist. Absolut in Ordnung. Natürlich brauchen Eltern auch irgendwann mal eine Pause und Freiraum und alles. Und ich würde sicher auch nix sagen, wenn sie mal paar Tage für sich brauchen, das Kind in den Kindergarten bringen und es dann auch wieder nach dem Mittagessen abholen oder meinetwegen auch am frühen Nachmittag. Aber wenn du mitkriegst, dass ein Kind im Frühdienst ist und im Spätdienst, länger da ist als du, wenn du dort arbeitest, und du hörst, dass die Eltern Urlaub haben. Dann frag ich mich halt immer und immer wieder, wieso sich manche Leute welche angeschafft haben.
Und wenn du Kinder hast, die mit Glück 1 Woche Urlaub im Jahr haben, dann läuft was falsch, denn kein Elternteil hat nur 5 - 7 Tage Urlaub im Jahr. Und wir wissen ja, wann die Kinder Urlaub haben, denn das sagen uns die Eltern ja, weil wir ja das Essen abmelden müssen für das Kind, was eben nicht kommt bzw. es eben zum Essen nicht melden. Und du kriegst es eben auch mit, wenn sie gelassen zusammen kommen und gelassen zusammen das Kind wieder abholen.
Traurig. Gibt's meiner Meinung nach leider doch zu häufig, aber es gibt natürlich auch andere Fälle. Zum Glück.

Der andere Text würde mich aber auch mal interessieren.
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von merin am 25 Mai 2020, 17:07:45 »
Ich liebe mein Kind. Sehr. Aber ich war total froh, dass ich wegen Systemrelevanz die ganze Zeit in die Praxis durfte. Aus der Wohnung raus. Juhu! Tochter und Vater haben sich hier nach einigen Tagen nur aufeinander schon enorm angenervt. Und meine Tochter durfte Freunde nur mit Abstand treffen, worauf sich nur eine Freundin eingelassen hat. Und ehrlich: Grundschülerinnen, die auf Abstand spielen? Das kann man vergessen.
Klar gehe ich mit meinem Kind nicht den ganzen Tag raus, das mache ich nur am Wochenende, weil das unter der Woche die Kita bzw. Schule macht. Aber wenn wir frei haben, dann haben wir das schon oft so gestaltet. Ich finde es auch einen riesigen Unterschied, ob wir sagen "hey, diese Ferien gestalten wir hier alle zu Hause schön" und dann hat man eine gewisse Zeitspanne und verplant die, oder ob man auf unbestimmte Zeit mit eingeschränkten Möglichkeiten aufeinander hockt. Und: Die Bedürfnisse von Kindern und von Erwachsenen sind schon sehr verschieden. Da ist es schwer, allen gerecht zu werden. Ich kann gut zurückstecken, wenn ich weiß, dass ich meine Zeit habe, wo meine Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Aber wenn das nicht geht, weil meine Hobbies alle gestrichen sind - dann wird es echt schwer. Ich bin froh, dass das jetzt zumindest teilweise wieder anders ist.

Zum Text: Für mich ist das ein Text über Frauenbilder, über Inszenierungen und Authentizität, über die Ideen und Realitäten von Familie. Über die Frage, was einen eigentlich aufrecht hält, wenn die Tagesstruktur wegbricht. Auch über den Sinn von Leben und von Familie. Über den Umgang mit den eigenen Emotionen. Und obwohl ich mich als der Ich-Erzählerin als gar nicht ähnlich erlebe, kein Homeoffice und keine zwei Kinder in diesem Alter habe und keine Fotos in irgendwelchen Social Media poste, fand ich ihn ansprechend und literarisch gelungen.

Wenn der Text auf dem Rost läge, würde ich wohl an einigen Stellen zur Straffung raten.

Paradieseule magst du "deinen" Text auch verlinken?
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von LaHallia am 25 Mai 2020, 16:24:34 »
Zitat
Es gibt Eltern, die machen ihren Urlaub ohne Kinder. Meine eine Kollegin erzählte mir auch, dass ein Elternteil sagte, dass es doch kein Urlaub wäre, wenn der Kleine dabei wäre
Erste Reaktion war: krass.
Zweite Reaktion: wenn die Eltern als Paar zB 1x im Jahr ein verlängertes Wochenende alleine weg fahren, halte ich das für durchaus gesund. Man ist auch noch Paar und nicht nur Eltern.

Aber seine Kinder NIE mit auf Urlaub zu nehmen und sie so dermaßen als Belastung zu empfinden, dass es kein Urlaub ist wenn man ihn mit den Kindern verbringen muss, ist schon traurig.
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von Paradieseule am 25 Mai 2020, 09:35:09 »
Ich habe den Text auch gelesen. - Aber nicht zu Ende. Das hat aber den Grund, da ich mich dabei nicht wiederfinde.
Kinder - Homeoffice - das betrifft mich nicht direkt. Auch die anderen Corona bedingten "Probleme."
Gott, sei Dank, sage ich und bin kurz davor mir einen Gebetsteppich anzuschaffen, um ihn dankbar nach Süden auszurollen ...

Den Text finde ich nett. Einige Sätze finde ich weniger gelungen ...

Ich habe übrigens einen anderen Text (Bericht) gelesen, von einem genesenen Corona-Infizierten.
Der war gut, so gut sogar, dass ihn schon "manipulativ" finde.

LG Paradieseule
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von Zauberfeder am 25 Mai 2020, 08:08:24 »
Ich muss sagen, ich hab die Geschichte nicht bis zum Ende gelesen. Eher das Wenigste davon. Schon alleine der Anfang hat mich nicht  gereizt. Die Art des Schreibens auch nicht. Dazu kann ich also nicht viel sagen, einfach weil ich sie nicht interessant genug fand. Selbst beim Scrollen und dann kurz Sätze mittendrin lesen, hat es nicht wirklich besser gemacht.

Müsste das nicht super sein jetzt? Die Kinder endlich mal den ganzen Tag sehen, und ein richtiges Familienleben haben?
Ich möchte ehrlich gesagt auch kein HomeOffice machen, wenn Kinder dabei sind. Also klar, ältere spielen besser, noch größere gehen raus. Aber wenn die im Haus sind, hat man, selbst bei Grundschulkindern wohl nicht die Ruhe, um sich wirklich drauf konzentrieren zu können. Bei Kindergartenkindern noch ein völlig anderes Thema. Das halte ich nahezu für unmöglich.

Zu der Frage aber. Leider, leider sehen das viele Eltern nicht so. Es gibt Eltern, die machen ihren Urlaub ohne Kinder. Meine eine Kollegin erzählte mir auch, dass ein Elternteil sagte, dass es doch kein Urlaub wäre, wenn der Kleine dabei wäre, als sie halt gesagt hatten, sie hätten Urlaub und sie sich nach dem Kleinen erkundigt hat. Andere kommen nach einer bis 1 1/2 Wochen Schließzeit zwischen Weihnachten und Neujahr (und wir haben nur die eine, wir haben keine Schließzeit im Sommer) zu uns und sagen Dinge wie 'Schön, dass ihr wieder auf habt'.

Ich will damit nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt natürlich auch Eltern, die genießen das Zusammensein mit ihren Kindern, die lassen das Kind auch zu Hause, wenn sie frei haben und natürlich machen sie auch Urlaub mit ihrem Kind, aber es gibt eben leider, leider auch die Fälle, wo ich mich oft genug frage, wieso zum Henker hast du dir dann bitte ein Kind angeschafft, wenn es a) im Urlaub nervt, b) durchweg von früh bis spät nachmittags im Kindergarten ist, wenn du mit dem zweiten Kind den ganzen Tag, das ganze Jahr über zu Hause bist. Die tun mir einfach immer nur leid.
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Teufelsblick / Re: Corona-Kurzgeschichte
« Letzter Beitrag von LaHallia am 24 Mai 2020, 22:41:10 »
Aber wenn man im Büro arbeitet wird man ja auch nicht ständig in Museen oder auf den Sportplatz gehen, weil man da ebenfalls keine Zeit hat.

Wenn die Kinder sehr klein sind und ständig in Meetings reinlabern ok, ist wohl ziemlich nervig. Aber wenn sie etwas größer sind? Und Geschwister haben? Man war/ist ja nicht in der Wohnung eingesperrt und durfte immer raus, mit Maske und Abstand auch jeden treffen den man wollte. (Kann nur von Österreich sprechen, ob das bei euch strenger war weiß ich nicht).
Die meisten Kollegen mit Kindern fanden die Zeit eigentlich ganz gut. Auch wenn die Kinder klein waren und Geschwister hatten haben die Kollegen gemeint würde es ganz gut funktionieren. Bei den ganz kleinen ist die Frau im Regelfall eh noch Karenz.
Vielleicht ist Kindergarten ein blödes Alter. In der Schule können sie sich ja meist schon ganz gut selbst beschäftigen.

Ich fand es eher echt übel, dass man dem getrennt lebenden Elternteil  - also dem nicht obsorgeberechtigten - das Besuchsrecht zwischenzeitlich gestrichen hat und dass Väter nicht bei den Geburten ihrer Kinder dabei sein durften. Das war ja echt das Allerletzte.
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