11 April 2021, 05:37:35

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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von Paul am 10 April 2021, 11:34:56 »
Eine echte Neuentdeckung in der letzten Zeit waren für mich die Kurzgeschichten von Ted Chiang:

Schon vor längerer Zeit las ich seine Kurzgeschichtensammlungen "Arrival" und das "Das wahre Wesen der Dinge" (beide im Tor-Verlag). Nun bin ich auf die Sammlung "Die grosse Stille" gestoßen (Verlag Goldkonda). Die Geschichten in "Die grosse Stille" überschneiden sich leider zum Teil mit den beiden Büchern aus dem Tor Verlag, aber es sind auch einige neue Geschichten dort mit aufgenommen.

Die Geschichten  von Ted Chiang sind sprachlich elegant, ohne aber in der Sprache aufdringlich zu sein. Auch hat er hat immer wieder spannende, tiefgründige Plots, die Grundfragen des menschlichen Lebens aufnehmen (z.B. wie wir uns erinnern). Beides machen sie für mich zu echten "Juwelen" in ihrem Bereich.

Paul  ::)
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Uschtrin Newsletter
« Letzter Beitrag von LaHallia am 08 April 2021, 21:14:15 »
Liebe Autorinnen und Autoren,

Sie haben sich für unseren kostenlosen E-Mail-Benachrichtigungsservice angemeldet und erhalten daher heute am 8. April 2021 Hinweise auf Literaturwettbewerbe und -stipendien.

Die hier genannten sowie weitere Ausschreibungen sind auf der »Autorenwelt« zu sehen, und zwar unter » Förderungen «.

Folgende Wettbewerbe (3) und Stipendien (2), die neu ausgeschrieben worden sind, finden Sie unter:
 
In eigener Sache

»Bei uns verdienen Autor*innen doppelt.«
Auf unserer neuen Info-Seite erklären wir das Autorenprogramm und beantworten Fragen wie:
– Kann ich da mitmachen?
– Wie könnt ihr es euch leisten, 7 Prozent abzugeben?
– Habe ich das also richtig verstanden: Ihr verschenkt Geld?
Macht mit und meldet euch an!
 
Preise (3)

(1)
6. Weimarer Poetryfilm-Preis
Gesucht wird nach innovativen Poesiefilmen. Teilnehmen können Filmemacherinnen und -macher aller Länder und jeden Alters mit maximal drei Kurzfilmen, in denen Film und Lyrik auf innovative Weise aufeinander bezogen werden. Die eingereichten Filme sollen nicht länger sein als 10:00 Minuten und seit 2018 produziert worden sein. Dotierung: Beste Animation: 1.200 Euro, Bester Realfilm: 1.200 Euro, Publikumspreis: 250 Euro. Einsenden bis zum 31. Mai 2021.

(2)
Heinrich-Wolgast-Preis der GEW
Ausgezeichnet wird veröffentlichte Kinder- und Jugendliteratur in allen medialen Formen, die sich in beispielhafter Weise mit Erscheinungen und Problemen der Arbeitswelt befasst. Die Werke dürfen frühestens im Jahr der letzten Preisvergabe, das heißt ab April 2019, erschienen sein. Vorschlagsberechtigt für den Preis sind alle Mitglieder der GEW sowie Verlage, Autorinnen und Autoren. Dotierung: 2.000 Euro. Bewerben bis zum 31. Mai 2021.

(3)
Ralf Bender-Preis für Krimi-Kurzgeschichten
Die Krimi-Kurzgeschichten müssen an Originalschauplätzen im Bayerischen Wald spielen. Dazu zählen ausschließlich die Landkreise Freyung-Grafenau, Regen, Deggendorf, Passau, Straubing und Cham. Dotierung: 1. Platz: Wanderpokal und 1500 Euro; 3 Sonderpreise zu je 150 Euro u. a. Einsenden bis zum 31. Mai 2021 »bei Sonnenuntergang« [= in Passau 20:59 Uhr].
[Achtung: Preisverleihung in der Marktgemeinde Schönberg im Bayerischen Wald am 29. Oktober 2021 mit Anwesenheitspflicht].
 
Anzeigen (3)


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Stipendien (2)

(1)
Dorfresidenz 2021
»Mit den Dorfresidenzen werden Künstler*innen aller Gattungen (Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur, Film usw.) dazu eingeladen, in den Dörfern und Städten Uecker-Randows [im Osten Mecklenburg-Vorpommerns] zu leben und mit ihrer Arbeit in einen offenen Austausch mit den Bewohner*innen zu treten. Während des Arbeitsaufenthalts sollen zu den individuellen Themen und Anlässen der Orte künstlerische Werke, literarische Texte und/oder Aufführungen geschaffen werden. Leitidee der Dorfresidenz ist, mit dem künstlerischen Blick von außen die Auseinandersetzung mit der Innenperspektive der Bewohner*innen und dem regionalen Selbstverständnis anzuregen, um neue Impulse in das Dorfleben hineinzugeben.« Die Dauer des Arbeitsaufenthaltes/Aufenthaltsstipendiums sollte 2 bis 6 Monate betragen und kann aus mehreren Zeiträumen zusammengesetzt sein. Dotierung: 2.500 Euro je Person und Monat des Aufenthalts; kostenfreie Wohnung. Bewerben bis zum 16. Mai 2021.

(2)
Germersheimer Übersetzer-Stipendium
Das Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Edenkoben richtet sich an Übersetzer*innen mit der Zielsprache Deutsch. Die Aufenthaltsdauer umfasst zwei Monate zwischen Oktober und Dezember und setzt die Bereitschaft voraus, im Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim einige Veranstaltungen mit Studierenden durchzuführen. Dotierung: 1.200 Euro je Monat. Bewerben bis zum 31. Mai 2021.
 
Frohe Post-Ostern! :-)
Sandra Uschtrin vom Autorenwelt-Team
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von merin am 03 April 2021, 12:38:02 »
Ja, da muss ich nochmal ran. Danke fürs Erinnern.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von Golem am 03 April 2021, 02:42:31 »
Klitzekleine Kritik, der Kontrast auf der Site zwischen Schrift und grauem Hintergrund ist nicht sehr hoch. Das macht es nicht so schön zu lesen.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von merin am 02 April 2021, 23:04:40 »
Ich habe auch keine feste Meinung dazu. Ich probiere Dinge aus, dann verwerfe ich sie wieder oder auch nicht. Was sich als gut erweisen wird - wer weiß? In jedem Fall fand ich den Link interessant. Einen Denkanstoß.

Hier der Link zu meiner Pullman-Rezi: https://www.jol-rosenberg.de/index.php/de/rezensionen/30-philip-pullman-der-goldene-kompass-heyne

Es ist ein bissel komisch mit diesem Blog. Er füllt sich langsam aber ich bekomme fast nie irgendeine Rückmeldung dazu. Wenn ihr also eine habt: Immer her damit. :devgrin: Fühlt sich dann nicht so an, wie ins Leere schreiben.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von Golem am 02 April 2021, 20:51:18 »
Ich habe manchmal das Gefühl nicht genau zu wissen was für eine Meinung ich habe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nach einer einfachen Lösung suche. Sprache da anpassen, wo es Sinn macht. Andere nicht nach Merkmalen einteilen wie Herkunft, Geschlecht, Religion. Meinetwegen auch andere Pronomen und doch im sprachlichen Bereich eine einfache Sprache erhalten. Aber ich möchte hier kein Fass aufmachen. Danke für deine Meinung Merin, das lässt mich den Artikel in einem anderen Lichte betrachten.
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Ausschreibungen 2/2021
« Letzter Beitrag von Ryrke am 02 April 2021, 15:58:44 »
Denke ja. Aber die Funtastik ist etwas eigen. Ich hab da noch nie den Nerv getroffen.
Aber so ein Captain Lauch, der gegen die Buchstaben aus der Suppe kämpft, das hat schon was :D:D
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Ausschreibungen 2/2021
« Letzter Beitrag von merin am 02 April 2021, 15:07:41 »
Ja, ich finde es auch super, welche die nicht bei Autorenwelt stehen, hier zu posten. Und ich hau sie auch ständig durcheinander. Leider. Aber ich glaub, Eridanus ist Erstkontakt.

Die Suppenhelden hab ich auch entdeckt, aber damit kann ich wenig anfangen. Was ist gemeint? Eine humorvolle Auseinandersetzung mit Superhelden?
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von merin am 02 April 2021, 15:02:36 »
Der Artikel spricht ein wichtiges Thema an, allerdings auf für mich recht unangenehme, weil polemische Weise. Beispielsweise ist die Bemerkung, Menschen würden auf das Geschlecht reduziert, wenn es benannt wird, nicht haltbar, denn unsere deutsche Sprache benennt es ja immer. Es gibt keine deutsche Sprache ohne Geschlecht. Gendern ist eine Art, damit umzugehen - ob nun allerdings eine gute, das ist eine offene Frage. Interessanterweise benennt der Autor keine anderen Möglichkeiten, sondern plädiert dafür, es einfach wieder sein zu lassen - ohne darauf einzugehen, welche Schwierigkeiten dann damit einhergehen. Schließlich hatte es ja einen Grund, dass wir mit dem Gendern begonnen haben - und das war kein Diktat irgendwelcher Obrigkeiten (von denen er lustigerweise ja nicht verrät, welche das sein sollen).

Was ich ihm wirklich übelnehme ist diese Behauptung des Sprachdiktats. Wer diktiert denn da? Und wer muss gehorchen? Ich nehme kein Sprachdiktat wahr, nur Moden, denen man sich beugen kann oder nicht. Die gab es immer und die wird es wohl auch immer geben.

Zitat aus dem Artikel:
Zitat
Hauptsächlich aber wird es entschwinden, weil fortschrittliche Kräfte erkennen, dass mit diesem Sprachdiktat die Wirklichkeit nicht nur nicht verbessert wird, sondern die realen Ungerechtigkeiten verdeckt und in Ruhe gelassen werden. Die „geschlechtergerechte“ Sprache wird in Inhalt und Form ihren Namen und ihrem Anliegen nicht gerecht.

Die Frage, ob eine Änderung der Sprache letztlich eine rein kosmetische bleibt und Ungerechtigkeiten somit rein äußerlich und nicht an der Wurzel angepackt werden - die finde ich sehr sehr wichtig. Ich finde es auch enorm wichtig, genau hinzusehen, wo Sprache den Ausdruck bestimmter Dinge ermöglicht oder verhindert. Allerdings leistet der Artikel das meines Erachtens nicht im mindesten.
Die spannende Frage ist ja, was trans*Personen brauchen, was Menschen mit Behinderung, Kinder und alte Leute, Menschen mit Migrationshintergrund usw usf brauchen, um nicht marginalisiert zu sein. Braucht es andere Sprache? An welchen Stellen? Aber das wäre so umfangreich, das sprengt wahrscheinlich selbst den Umfang einer Doktorarbeit. Für mich ist es so, dass Gendern ein Anfang ist. Mehr aber auch nicht. Wenn wir bei diesem Anfang stehenbleiben, dann ist nicht viel erreicht. Wenn wir allerdings nichtmal anfangen ... tja. Wer nicht losgeht kommt wohl auch nicht ins Ziel. Es sei denn, they geht einen anderen Weg. Von diesem zu lesen, fände ich sehr spannend. Allerdings kenne ich keine derartigen Texte.
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Ausschreibungen 2/2021
« Letzter Beitrag von Ryrke am 02 April 2021, 13:43:08 »
Hah, ja, Eridanus ...  :biggrin: Waren das die mit dem "Erstkontakt"?
Ich habe so viele gelesen bei Autorenwelt, dass ich sie alle mixe.

Aber die hier war nicht von Autorenwelt, daher dachte ich ... mh.

Hauptsache Suppenhelden ;)
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