10 Dezember 2019, 09:17:00

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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von merin am 07 Dezember 2019, 17:15:19 »
Herbert Heckmann "Die Trauer meines Großvaters"

Das Buch erzählt, eher assoziativ als chronologisch, von der Kindheit des Autors in den 1930er und 40er Jahren. Die Sprache ist lyrisch, atmosphärisch, schön, die Perspektive einerseits kindlich, dann aber doch zu weise, um kindlich zu sein. Spannend an diesem Buch ist für mich, dass das Bedrückende der Zeit sehr deutlich rüber kommt, die Leichtigkeit der Kindheit aber trotzdem ebenso da ist. Diese Naivität, die kleinen Freuden und Sorgen eines Jungen - all das ist da neben dem Sterben, der Angst vor Denunziation und der Not des Krieges. Daneben geht es immer wieder um Musik und darum, wie diese einen aufbauen kann - da habe ich mich sehr drin wiedergefunden. Ich mochte das Buch gern.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von Viskey am 02 Dezember 2019, 20:19:29 »
@merin
Hach, heut fliegen die Zaunpfähle aber wieder tief ... :hehe:
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von merin am 02 Dezember 2019, 19:46:10 »
Ich hab noch keins.  :cheese: :aetsch:
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von kass am 02 Dezember 2019, 11:01:13 »
Hach, Good Omens,

gehört zu den Büchern, die ich nicht haben kann. Bestimmt schon 30 Exemplare gekauft - immer weg. Aber vielleicht hört das mal auf mit den Leuten, denen ich es schenken muss, weil sie es noch nicht kennen. Höchste Zeit, mal wieder ein Exemplar zu erwerben.  :)
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Uschtrin Newsletter
« Letzter Beitrag von LaHallia am 01 Dezember 2019, 18:58:02 »
Liebe Autorinnen und Autoren,

Sie haben sich für unseren kostenlosen E-Mail-Benachrichtigungsservice angemeldet und erhalten daher heute am 29. November 2019 Hinweise auf Literaturwettbewerbe und -stipendien.

Die hier genannten sowie weitere Ausschreibungen sind auf der »Autorenwelt« zu sehen, und zwar unter »Förderungen«: www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen

Folgende Wettbewerbe (3) und Stipendien (2), die neu ausgeschrieben worden sind, finden Sie unter:
In eigener Sache

Autorenwelt auf Reisen
- Morgen, am 30.11. (Samstag, 14.00 Uhr) in Ingelheim bei den Mörderischen Schwestern;
- am 03.12. (Dienstag, 18.00 Uhr) in Karlsruhe bei der Literatenrunde.
Sandra Uschtrin stellt die Autorenwelt und das besonders autorenfreundliche Konzept der Autorenwelt-Onlinebuchhandlung vor und beantwortet gerne Ihre Fragen.
 
Wettbewerbe (3)

(1)
Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2020
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/preis-der-wuppertaler-literatur-biennale-2020
Eingeladen sind BewerberInnen (unabhängig von Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit), die bereits in Buchform oder in Zeitschriften veröffentlicht haben und zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses (15. Januar 2020) das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Einzureichen ist ein noch unveröffentlichter deutschsprachiger Erzähltext zum Thema »Berührungen – Tier | Mensch | Maschine«. Dotierung: 3.000 Euro Hauptpreis sowie zwei Förderpreise zu je 1.000 Euro. Einsenden bis zum 15. Januar 2020.

(2)
Kurt Marti Preis des Berner Schriftstellerinnen und Schriftsteller Vereins (BSV)
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/kurt-marti-preis-des-bsv
Teilnahmeberechtigt sind AutorInnen, die aus dem Kanton Bern stammen, dort wohnen oder sich literarisch damit befassen. Das Werk muss 2018/2019 erstmalig in deutscher Sprache/Mundart veröffentlicht worden sein. Keine Einschränkung bezüglich der literarischen Werkkategorie: Romane, Erzählungen, Gedichtbände, Hörbücher, Kurzgeschichtensammlungen, Kinder- und Jugendliteratur sind zulässig; Sachbücher, Biografien, Essays, Reportagen oder sonstige nicht literarische Texte sind nicht zugelassen. Dotierung: 10.000 CHF. Einsenden bis zum 31. Januar 2020.

(3)
Fränkischer Preis für junge Literatur - 32. Jahrgang
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/fraenkischer-preis-fuer-junge-literatur-32-jahrgang
Teilnehmen dürfen AutorInnen von 16 bis 30 Jahren (Stichtag 31. Januar 2020). Sie müssen zur Zeit des Wettbewerbs mit erstem Wohnsitz im Regierungsbezirk Mittelfranken gemeldet sein. Es ist kein Thema vorgeben. Zugelassen sind Lyrik- und Prosatexte in deutscher Sprache. Dotierung: insgesamt 1.500 Euro, Aufteilung liegt im Ermessen der Jury. Einsenden bis zum 31. Januar 2020.
 
Anzeigen (2)
Cover der Federwelt, Heft 139, Dezember 2019

FEDERWELT – Fachzeitschrift für Autorinnen und Autoren
Lesen Sie in der druckfrischen Dezember/Januar-Ausgabe:
Vom Heftroman bis zur Popliteratur: Anna Basener
Schreibwerkstätten in Schulen: Angebot planen und anbieten
Zoë Beck und ihre Lektorin Catherine Beck
Sachbuch: unterhaltsam oder seriös?
Mit der Tochter einen Jugendroman schreiben
Bestsellerautorin Deana Zinßmeister: Wie ihr Hobby zum Beruf wurde
Steuerrecht: Das häusliche Arbeitszimmer ... und vieles mehr!
Einzelheft: 7,90 Euro zzgl. Versand | Abonnement: 45,00 Euro für 6 Ausgaben (inkl. Versand/Deutschland) | Als PDF für 4,99 EUR in diversen Onlineshops. | Auch im Bahnhofsbuchhandel (ab Montag, 2.12.)!
https://www.autorenwelt.de/magazin/federwelt/archiv/federwelt-62019 ... mehr
Cover des selfpublishers, Heft 15, September 2019

 der selfpublisher  – Deutschlands 1. Selfpublishing-Magazin
Lesen Sie in der aktuellen September-Ausgabe, Heft 15, 3/2019:
Podcasts
Was Selfpublishing-Distributoren tun, um Selfpublishing-Titel im Buchhandel zu platzieren
Corporate Design
Sachbücher schreiben, aber richtig
Autorenportrait: Axel Hollmann
Aus Felern lernen: Selfpublisher erzählen, welche Fehler sie gemacht haben
Texte gliedern für den Satz ... und vieles mehr!
Einzelheft: 7,40 Euro zzgl. Versand | Abonnement: 29,00 Euro für 4 Ausgaben (inkl. Versand/Deutschland)
Als PDF für 4,99 EUR in diversen Onlineshops | Auch im Bahnhofsbuchhandel!
https://www.autorenwelt.de/magazin/der-selfpublisher/archiv/der-selfpublisher-32019 ... mehr
Stipendien (2)

(1)
Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendium 2020/21
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/clara-und-eduard-rosenthal-stipendium-202021
»Die erstmals journalistisch ausgerichtete Ausschreibung des Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendiums im Bereich Literatur & Stadtschreibung soll einer/einem Stipendiat/-in die Möglichkeit geben, sich innerhalb des festgelegten Zeitraumes mit folgendem Arbeitsauftrag auseinanderzusetzen: [...] Im Stipendienzeitraum sollen daher 25-30 Zeitzeugeninterviews geführt werden. Auf Grundlage des/der jeweiligen Interviews veröffentlicht die/der Stipendiat/-in im zweiwöchigen Rhythmus einen Blogbeitrag mit Foto/-s (z.T. Archivmaterial)« Die Stipendienzeit umfasst den Zeitraum vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021 (= 12 Monate). JenaKultur stellt während des Stipendienzeitraumes eine möblierte Wohnung im Dachgeschoss der Villa Rosenthal miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Der Zugang ist nicht barrierefrei. Während der Stipendienzeit besteht keine Residenzpflicht. Das Stipendium ist mit 1.000 Euro pro Monat für zwölf Monate dotiert. Der Stipendiengeber übernimmt zusätzlich Kosten für Reise- und Recherchearbeiten der Stipendiatin / des Stipendiaten während der Stipendienzeit im Wert von 1.000 Euro. Bewerben bis zum 10. Dezember 2019.

(2)
13. Spreewald-Literatur-Stipendium
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/aufruf-zum-13-spreewald-literatur-stipendium
Es handelt sich um insgesamt vier Stipendien: das Spreewald-Literatur-Stipendium Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Bewerben können sich AutorInnen für die Kategorien Prosa, Lyrik, Theater und Drehbuch. Die BewerberInnen sind bereits mit Werken oder Publikationen an die Öffentlichkeit getreten und freischaffend tätig und können mindestens eine selbstständige Publikation vorweisen (nicht Eigenverlag oder Internet). Im Bereich Drehbuch gilt ein verfilmtes, abendfüllendes Drehbuch, im Bereich Theater ein aufgeführtes Bühnenstück als Veröffentlichung. Es gibt keine Altersbeschränkungen. Dotierung: vierwöchiger Aufenthalt im Hotel inklusive Verpflegung. Bewerben bis zum 31. Januar 2020.
 
Einen schönes Wochenende mit einem gemütlichen 1. Advent!
Sandra Uschtrin
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aufgespießte Bücher / Dorothy Hearst - Das Versprechen der Wölfe - Fantasy
« Letzter Beitrag von Naleesha am 01 Dezember 2019, 14:17:01 »
Hinweis: Dieses Buch ist als Trilogie ausgelegt unter dem Namen (Die Wolfschroniken). hier beziehe ich mich nur auf den ersten Band.

Dorothy Hearst - Das Versprechen der Wölfe
Genre: Im Internet wird es in der Rubrik Fantasy geführt, obwohl ich da nicht so viel Phantastik erkennen kann. vom Ausmaß der Phantastik her vergleichbar mit der ersten Staffel Warrior Cats von Erin Hunter.

Inhaltliche Zusammenfassung:

Vor vielen Generationen haben Wölfe und Menschen gemeinsam gejagt. Sie haben sich gegenseitig verstanden und waren wie ein Rudel. Ein Rudel zu dem die junge Wölfin Lydda gehörte. Doch dann wurden die Menschen hochmütig. Sie fingen an, die gesamte Jagdbeute für sich zu beanspruchen und die Wölfe als ihnen sich Untertan zu betrachten. Es kam zum Krieg und das Bündnis mit den Menschen zerbrach.

Unter den Wölfen wird die Legende verbreitet, dass es ein Versprechen vor den Ahnen gab: Niemals einen Menschen zu töten, ihnen niemals näher zu kommen und keine Zeit mit ihnen zu verbringen. Man darf aber - wenn es der Leitwolf erlaubt - gegen sie kämpfen um seine Beute zu verteidigen und Essen von ihnen stehlen. Zu diesem Versprechen gehört auch, dass kein Wolf sich mit einem Wolf von außerhalb des großen Tales paart. Mischlingswölfe seien sofort zu töten.

Wenn das Versprechen gebrochen wird, so heißt es, werden die Ahnen alle Menschen und Wölfe auf der Welt töten.
Um sicher zu gehen, dass das Versprechen nicht in Vergessenheit gerät, Erschienen die höchsten Wölfe, die über allen Rudeln stehen und über das Tal wachen.


Kaala ist eines von diesen verbotenen Mischlingswölfen, die mit einem silbernen Halbmond-Zeichen auf ihrer Brust geboren wurde. Als bei der Namensgebungszeremonie der Jungwölfe ihre fremde Herkunft bemerkt wird, soll sie zusammen mit ihren Wurfgefährten von Leitwolf Ruuqo getötet werden, obwohl sie als Winzwolf gar nicht verstehen kann, warum sie anscheinend anders sein soll. Doch Kaala will leben. als sie sieht, wie ihre Brüder einen nach den anderen getötet werden, wächst in ihr der Überlebenswille und sie wehrt sich. Gerade als der Kampf verloren schien, tauchen Frandra und Jandru auf, zwei dieser höchsten Wölfe. Trotz Kaalas verbotener Herkunft befehlen sie, dass ihr Leben verschont werden soll. Ihr wird aufgetragen, alles dafür zu tun, um im Rudel vom schnellen Fluss aufgenommen zu werden.

Von nun an begleiten wir Kaala auf ihrem Weg, ein erwachsener Wolf zu werden. Ihr werden die Lebensweisen und Legenden von Ruuqo, seiner Gefährtin Rissa, einem Altwolf namens Trevegg und einer hochmütigen Wölfin namens Werrna beigebracht. Während Ruuqo und Werrna dies jedoch eher widerwillig tun, ist Trevegg ein gutmütiger, weiser Lehrer, und Rissa zumindest nicht unfreundlich.
An einem Punkt in der Ausbildung, lernen die Jungwölfe, was Menschen sind. Sie schleichen sich zu einem Beobachtungshügel, von wo aus sie die Menschen unbemerkt beobachten können. Ihnen wird beigebracht, was die Legenden befehlen - sich niemals den Menschen zu nähern, außer um Beute zu stehlen.
Kaala bemerkt, dass sie eine seltsame Anziehungskraft zu den Menschen verspürt. Als sie näher heranschleichen will um besser sehen zu können, wird sie barsch aufgehalten. Danach erfährt sie, warum so viele im Rudel gegen sie sind. Warum Mischlingswölfe verboten sind. Weil sie sich stärker zu den Menschen hingezogen fühlen als alle anderen Wölfe. Die Beobachtung wird abgebrochen, Rissa führt alle - außer Kaala, der man befiehlt am Fuß des Hügels zu warten - den Hügel hinunter in das Lager der Menschen, um Beute zu stehlen.

Die Darstellung der Menschen ist noch relativ früh angesiedelt. es wird von primitiven Werkzeugen geredet. spitzen Stecken, Stecken mit spitzen Steinen, die sie an den Enden festbinden. und von langen stecken, die sie benutzen können, um kleinere dieser spitzen Stecken ganz weit zu werfen.

Eines Tages sind Kaala und Ázzuen - ihr Freund und auch ein Jungwolf, von Ruuqo und Rissa - in der Nähe des Flusses unterwegs, der die Grenze zwischen Wolfland und Menschengebiet zieht. Sie hören Hilfeschreie - seltsamerweise klingen sie so sehr, wie wenn ein Wolfsjunges in Not ist. Sie laufen hin und entdecken ein Mädchen, das in den Fluss gefallen ist. Während Ázzuen wieder zurückgehen und das Mädchen sichselbst überlassen will, entscheidet Kaala sich, das Mädchen zu retten. Sie zieht es aus dem Fluss und bringt es ungesehen zurück zu ihrem Lager.
Ab jetzt gehen die größten Probleme los.
Kaala kommt der größten Lüge der Wölfe auf der Spur. ein weiterer Krieg zwischen Menschen und Wölfen droht. Kann Kaala ihn verhindern und so ihrem Rudel, dem Mädchen und allen Anderen im Tal das Leben retten?


Die Charaktere:

Kaala: Ich-Perspektive, Protagonistin
Ázzuen und Marra: Kinder von Ruuqo und Rissa, beste Freunde von Kaala
Ruuqo: Leitwolf des Rudels vom schnellen Fluss
Rissa: Leitwolf des Rudels vom schnellen Fluss, Gefährtin von Ruuqo
Trevegg: Altwolf, Mentor und Lehrer von Kaala und den anderen Jungwölfen
Borrla und Unnan: Würfgefährten von Ázzuen, Rivalen bzw auch Feinde von Kaala
Werrna: "Gamma-Wolf" bzw Anführerin nach Ruuqo und Rissa, übernimmt meist die Führung bei der Jagd

Minn, Yllin, Reel: Wölfe vom Rudel vom schnellen Fluss
Frandra, Jandru, Zorindru: höchste Wölfe

Lydda: Eine Wölfin, die aus der Traumwelt kommt. vor vielen Generationen war sie in der Position/Situation, in der Kaala jetzt ist. Sie erscheint Kaala in brenzligen oder unbeobachteten Situationen und hilft ihr oder gibt ihr Tipps. Außer Kaala sieht sie aber niemand.
Tlitoo: ein Rabe, der schlauer ist als er tut. Steht Kaala bei ihren Abenteuern bei und gibt wichtige Hinweise.

TaLi: Das Mädchen, das Kaala aus dem Fluss rettet
BreLan und MikLan: Menschen, die sich mit Ázzuen und Marra anfreunden
NiaLi: TaLis Großmutter und geistige Führerin der Menschensippe von TaLi.


warum bin ich so begeistert von diesem Buch?

Ich schreibe ja selbst einen Roman über die Verbindung zwischen Wolf und Mensch. In weiten Teilen liest sich dieses Buch, als hätte ich meine Geschichte nicht aus der Sicht eines Menschen, sondern komplett aus der Sicht der Wölfe geschrieben. Zumindest was die Anziehungskraft zwischen Wölfen und Menschen angeht. Dorothy Hearst hat mit vielen vielen Experten der Wolfsforschung gesprochen und das merkt man dem Buch auch an. Die Darstellung der Wölfe ist so realitätsnah und Authentisch, dass ich einiges mitnehmen konnte - wie Rudelverhalten, Gestik und Mimik, Jagdverhalten etc. nicht zuletzt für meine eigenen Wölfe. Dabei bleibt sie sprachlich einfach und stilistisch doch sehr schön. Die Geschichte wirft ein besonderes Licht auf das Verhältnis von Mensch und Wolf und regt an vielen Stellen wirklich zum Nachdenken an.
Dabei endet Das Buch auf einer positiven Note der Hoffnung. Tatsächlich ist der kurze Epilog so schön, dass ich ihn hier einmal zitieren möchte:

Zitat
Lydda stand an der Baumgrenze, die den Übergang zwischen der Traumwelt und der Welt des Lebens bildete. Sie beobachtete den jungen, mit einem silbernen Mond gezeichneten Wolf, der gerade eben erst halb erwachsen war und der jetzt zu den Menschen und Wölfen hinüberging, die dort zusammenstanden. Es gibt noch so vieles zu tun, dachte Lydda bei sich. Sie warf einen Blick über ihre Schulter, zurück in die Traumwelt. Es blieben ihr nur noch wenige Augenblicke, bevor sie vermisst werden würde, und sie würde höchstwahrscheinlich Ärger bekommen. Dennoch betrachtete sie das Leben auf der Wiese ein weilchen länger. Und als die Sonne am Himmel aufging und die Geschöpfe im großen Tal wieder zueinander fanden, da fühlte sie, wie eine schwere Bürde von ihrem Herzen fiel. Und ganz langsam, nur ein klein wenig, begann ihr Schwanz zu wedeln.

besonders der letzte Satz gefällt mir gut, da er das Gefühl der Hoffnung so schön transportiert.
von mir eine ganz klare Lese-Empfehlung!

In diesem Sinne:
Wuff

Liebe Grüße,
Naleesha
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Teufelsblick / Autorenwelt-Shop
« Letzter Beitrag von merin am 29 November 2019, 14:31:12 »
Diese Woche war ich bei einem Vortrag von Sandra Uschtrin über den Autorenwelt Shop. Das Besondere dieses Onlineshops ist, dass sie 7% des Buchverkaufspreises direkt an die Autor*innen auszahlen. Man bekommt also mehr für das eigene Buch bzw. kann Autor*innen direkt unterstützen. Der Shop kann alle über libri beziehbaren Bücher versenden.
https://shop.autorenwelt.de/

Als Autor*in eines über libri beziehbaren Buches muss man sich dort für das eigene Buch eintragen lassen um das Geld zu bekommen. Man kann dann über seine Webseite oder so auf den Shop hinweisen.

Beim Vortrag habe ich noch so einiges über den Buchhandel erfahren: Es gibt in D eigentlich nur zwei oder drei  Buchgroßhändler wie eben libri. Die haben jeweils gelistete Sortimente und beliefern die Läden. Ein Laden muss mit einem Großhändler einen Vertrag abschließen und dem Großhändler dafür Geld zahlen, dass er deren Katalog nutzen darf. Der Großhändler bekommt neben diesem Geld noch eine Verkaufsmarge und Geld von den Verlagen dafür, dass sie die Bücher ins Sortiment aufnehmen. Wenn ein Buch nicht läuft, fliegt es raus, weil es ja Regalplatz beansprucht, der Geld kostet.

Problem: Wenn ich einen kleinen Buchladen habe, kann ich es mir nicht leisten, alle Großhändler zu nutzen. Daher hat der Autorenwelt-Shop bislang auch nur libri. Wenn ich nun als Kundin ein Buch bestelle und der Großhändler, mit dem der Laden zusammenarbeitet, hat es nicht im Sortiment, dann kann der Laden es nicht bestellen. Ein anderer Laden mit anderem Großhandelsvertrag kann es vielleicht bestellen.

Amazon hat da ganz andere Möglichkeiten, ähnlich wie Thalia oder Dussmann. Die sind riesig und arbeiten teilweise direkt mit den Verlagen zusammen, haben Sonderkonditionen bei der Post usw.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von eska am 28 November 2019, 23:16:37 »
@Viskey:
Hey, lustig!
Den Wirbel habe ich gar nicht mitbekommen (habe kein TV), aber das Buch gerade im Herbst mal wieder gelesen: halbe Nächte lang geschmökert und immer mal wieder laut gelacht (was nicht oft vorkommt).
Abgesehen von der grundlegenden Idee (ein Engel und ein Dämon wollen die Apokalypse verhindern, weil sie sich so an die Annehmlichkeit der Welt gewöhnt haben) finde ich den Plot nicht herausragend, aber dafür die Figuren herrlich schräg, die sprachlichen Finessen ergötzlich, und die running gags sprichwörtlich (die unvermeidliche Verwandlung von Cassetten im Auto!  :flirty:).
Am besten gefiel mir diesmal das Nachwort: Ja, man merkt, dass da zwei Leute mit viel Potential so richtig Spaß beim Erfinden und Sich-Überbieten an verrückten Ideen hatten, und die Schilderung ihrer Zusammenarbeit über den Ozean hinweg mit den damaligen medialen Möglichkeiten macht mich geradezu wehmütig...).

eska (*lächelt die ganze Zeit beim Schreiben*)
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Uschtrin Newsletter
« Letzter Beitrag von LaHallia am 28 November 2019, 15:30:52 »
Liebe Autorinnen und Autoren,

Sie haben sich für unseren kostenlosen E-Mail-Benachrichtigungsservice angemeldet und erhalten daher heute am 18. November 2019 Hinweise auf Literaturwettbewerbe und -stipendien.

Die hier genannten sowie weitere Ausschreibungen sind auf der »Autorenwelt« zu sehen, und zwar unter »Förderungen«: www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen

Folgende Wettbewerbe (2) und Stipendien (2), die neu ausgeschrieben worden sind, finden Sie unter:
Anzeige

Studienschwerpunkt Literarisches Schreiben im Diplomstudium Mediale Künste
Im Zentrum des Studiums an der Kunsthochschule für Medien Köln steht die Arbeit an eigenen literarischen Projekten, der Austausch mit anderen Künsten sowie eine intensive Betreuung durch die lehrenden Schriftsteller*innen.
Bewerbung zum WS 2020/21: Diplom 1: bis 10.02., Diplom 2: bis 13.01.2020
https://www.khm.de/bewerbung/
 
In eigener Sache

Autorenwelt auf Reisen
- Am 27.11. (Mittwoch, 19.30 Uhr) ist die Autorenwelt in Berlin bei der Gesellschaft für neue Literatur,
- am 30.11. (Samstag, 14.00 Uhr) in Ingelheim bei den Mörderischen Schwestern und
- am 03.12. (Dienstag, 18.00 Uhr) in Karlsruhe bei der Literatenrunde.
Sandra Uschtrin stellt die Autorenwelt und das besonders autorenfreundliche Konzept der Autorenwelt-Onlinebuchhandlung vor.
> www.autorenwelt.de/blog/autorenwelt-news/autorenwelt-besucht-sie-2019
 
Wettbewerbe (2)

(1)
Schreibwettbewerb »Mychatstory« mit Lovery
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/schreibwettbewerb-mychatstory-mit-lovery
Unveröffentlichte Chatstory* aus den Genres Romance und Thriller zum Thema »Unerwartete Begegnungen«. »Es sind Monologe, Dialoge und Gespräche durch beliebig viele Charaktere und einen Erzähler möglich.« Dotierung: »Die beiden ersten Plätze pro Genre gewinnen eine Veröffentlichung bei Lovery und werden dafür entsprechend aufbereitet, ins Englische und Spanische übersetzt, bekommen ein professionelles Korrektorat und ein individuelles Coverdesign. Die Plätze drei bis fünf der beiden Genres gewinnen ein kostenloses BoD-Probelektorat.«** Einsenden bis zum 30. November 2019.
*Aus der Ausschreibung: »Was sind Chatstories? Chatstories sind Geschichten, die auf Gesprächen in Chatform à la Whatsapp oder iMessage basieren. Die Erzählweise ist dialogbasiert und baut somit Spannung auf, ohne zu viele Informationen zu verraten.
Das Gefühl, unerlaubte Einblicke in fremde Unterhaltungen nehmen zu können, fasziniert. Nach dem Öffnen der Chatstory wird nur eine kurze Erzählerpassage oder die erste Nachricht beziehungsweise der erste Satz des Gesprächs angezeigt. Um die Antwort oder Fortsetzung zu lesen, musst du auf den Bildschirm des Smartphones oder Tablets tippen. So klickst du dich durch die Sprechblasen und verfolgst das Gespräch, welches sich zu einer spannenden, gruseligen, romantischen oder erotischen Geschichte entwickeln kann. Durch das anschauliche Format wirkt das natürlich besonders authentisch!«
[** Ich weiß, eine ordentliche Dotierung sieht anders aus. Aber Lovery ist möglicherweise für einige interessant und vielleicht klappt es mit der Dotierung ja beim nächsten Mal?]

(2)
Unter dem Pflaster liegt der Strand - Storydive
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/unter-dem-pflaster-liegt-der-strand
Ideenwettbewerb für Audio-Geschichtenspaziergänge; Dotierung: 1.000 Euro* Publikumspreis für den am besten bewerteten Audiowalk. Einsenden bis zum 31. Dezember 2019.
Aus der Ausschreibung: »Für uns geht es mit Storydive darum, Ort und Erzählen zu einem intensiven Erlebnis zu verbinden und ein neues Storyformat zu erproben - in den verschiedensten Genres. Aus allen Ideen, die bis zum 31. Dezember 2019 bei uns eingehen, wählen wir fünf Ideen für die gemeinsame Umsetzung aus. Wir begleiten den Schreibprozess, besuchen Sie vor Ort, um den Spaziergang zu testen, und setzen die Audioproduktion mit professionellen Sprecher*innen um.«
[* So geht es auch!]
 
Anzeigen (2)
Cover der Federwelt, Heft 138, Oktober 2019

FEDERWELT – Fachzeitschrift für Autorinnen und Autoren
Lesen Sie in der aktuellen Oktober/November-Ausgabe:
Für den TATORT schreiben (Holger Karsten Schmidt)
Triggerwarnungen: Pro und Kontra. Mit Betroffenen, Fachleuten, AutorInnen
Twitter – braucht’s das?
So reichen Sie ein Manuskript bei einem Verlag ein (CARLSEN-Lektorin)
Einsendereif? – Günther Wildner, Literaturagent, beurteilt eine Leseprobe
Agentenschaufenster #8: Agentur Petra Eggers
Feedback gewünscht: Erfahrungen einer Autorengruppe ... und vieles mehr!
Einzelheft: 7,90 Euro zzgl. Versand | Abonnement: 45,00 Euro für 6 Ausgaben (inkl. Versand/Deutschland) | Als PDF für 4,99 EUR in diversen Onlineshops. | Auch im Bahnhofsbuchhandel!
https://www.autorenwelt.de/magazin/federwelt/archiv/federwelt-52019 ... mehr
Cover des selfpublishers, Heft 15, September 2019

 der selfpublisher  – Deutschlands 1. Selfpublishing-Magazin
Lesen Sie in der aktuellen September-Ausgabe, Heft 15, 3/2019:
Podcasts
Was Selfpublishing-Distributoren tun, um Selfpublishing-Titel im Buchhandel zu platzieren
Corporate Design
Sachbücher schreiben, aber richtig
Autorenportrait: Axel Hollmann
Aus Felern lernen: Selfpublisher erzählen, welche Fehler sie gemacht haben
Texte gliedern für den Satz ... und vieles mehr!
Einzelheft: 7,40 Euro zzgl. Versand | Abonnement: 29,00 Euro für 4 Ausgaben (inkl. Versand/Deutschland)
Als PDF für 4,99 EUR in diversen Onlineshops | Auch im Bahnhofsbuchhandel!
https://www.autorenwelt.de/magazin/der-selfpublisher/archiv/der-selfpublisher-32019 ... mehr
Stipendien (2)

(1)
Hans-Gratzer-Stipendium
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/hans-gratzer-stipendium-0
»Haben Sie Interesse daran, am Schauspielhaus Wien Ihr neues Theaterstück zu entwickeln? Interessierte Autor*innen sind eingeladen, neue Schreibvorhaben für das Theater zu entwickeln. Stellen Sie uns die Idee für Ihr neues Stück vor und arbeiten Sie diese im Rahmen unseres Autor*innen-Workshops aus. Ab Jänner 2020 werden Workshops unter der Leitung der Dramatikerin Anne Lepper und der Dramaturgie des Schauspielhauses stattfinden, in denen an den Entwürfen gearbeitet und über generelle Fragen der Autor*innenschaft diskutiert werden kann. Die Ausschreibung ist in diesem Jahr vonseiten des Schauspielhauses mit keinem vorgegebenen Thema verbunden. Wir möchten die Bewerber*innen ermutigen, ungewöhnliche Themen und unerwartete Zugänge für ihre Stückentwürfe zu wählen. Aus allen Bewerbungen wird das Schauspielhaus ca. fünf Autor*innen einladen, die am Workshop mit Anne Lepper teilnehmen. Ihre Entwürfe werden alle voraussichtlich April 2020 öffentlich im Schauspielhaus präsentiert werden. Im Anschluss wird ein Siegerentwurf prämiert, der einen von der literar mechana finanzierten Werkauftrag in Höhe von 5.000 Euro gewinnt. Der Schreibprozess wird intensiv durch die Dramaturgie des Schauspielhauses begleitet. Das Gewinnerstück soll 2020/21 im Schauspielhaus zur Uraufführung gebracht werden.« Bewerben bis zum 30. November 2019.

(2)
Hessisches Literaturstipendium: Nouvelle-Aquitaine
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/hessisches-literaturstipendium-nouvelle-aquitaine
Für die Bewerbung für das Arbeitsstipendium in Bordeaux ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es soll jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen. Vom 7. September bis 30. Oktober 2020 kann ein*e hessische*r Autor*in oder Übersetzer*in nach Frankreich reisen. Auch Autor*innen aus dem Bereich der Bande Dessinée (Comic/Graphic Novel) sind willkommen! Dotierung: je Monat 2.000 Euro, also insgesamt 4.000 Euro, plus Reisekostenzuschuss. Bewerben bis zum 30. November 2019.
 
Herzliche Grüße und eine gute Woche!
Sandra Uschtrin
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