18 Mai 2021, 07:27:47

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Schreibmethoden / Re: Plotten mit Tarot-Karten
« Letzter Beitrag von Viskey am 17 Mai 2021, 12:45:01 »
Ich dachte damals, dass das cool wäre, da der ganze Plot sich um Tarotkarten dreht.  :devgrin:
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Schreibmethoden / Re: Plotten mit Tarot-Karten
« Letzter Beitrag von merin am 16 Mai 2021, 17:08:10 »
Ja, Probieren ist sicher nicht schlecht. Tarotkarten als Anregung zu nehmen ... könnte klappen. Aber einen ganzen Plot so zu stricken, kann ich mir nicht vorstellen.
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Schreibmethoden / Re: Plotten mit Tarot-Karten
« Letzter Beitrag von June am 16 Mai 2021, 16:10:28 »
Ja, also ich denke mal, nicht jede Plotmethode geht für jeden.
Daher ist das absolut legitim.
Ich kann zB keine Schneeflockenmethode, aber die 8 C's. Leider gibts von letzterer nix auf Deutsch und alles zu übersetzen schaff ich derzeit nicht.

Also man kann einfach alles mal ausprobieren, denke ich.
LG, June
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Schreibmethoden / Re: Plotten mit Tarot-Karten
« Letzter Beitrag von Viskey am 16 Mai 2021, 12:58:38 »
Ich hab das mal gemacht ... also Plotten mit Tarotkarten.

Allerdings nicht mit Plot- und Motivationskarten. Ich hab mir stattdessen ein Legesystem genommen - Innanas Abstieg in die Unterwelt - das 22 Karten erfordert und bereits einem Plot folgt, eben der Legende von Innana. (Ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, also fragt mich bitte nicht danach ...) Jede Karte innerhalb des Systems hat dann halt auch wieder ihre Bedeutung. Mögliche Widersacher, mögliche Helfer, Hürden ... und das dann kombiniert mit der Bedeutung, die den auf diesen Platz gezogenen Karten zugeschrieben wird.

Wenn beim Widersacher eine Karte liegt, die allgemein mit Geld oder Wohlstand gedeutet wird, kommt vielleicht ein reicher Typ und kauft das Pergament mit den alles entscheidenden Hinweisen vor der Nase des Protagonisten weg. Wenn da was mit Gesundheit liegt, muss der Protagonist halt einen Beinbruch erleiden oder so etwas.

Der Plot steht, aber er ist ziemlich seelenlos geblieben. Folglich habe ich die Geschichte nie wirklich geschrieben.   :dontknow:

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Schreibmethoden / Plotten mit der 3-9-27-Methode
« Letzter Beitrag von June am 16 Mai 2021, 12:27:34 »
Leider habe ich nicht die Zeit diese Unmengen an Text für das Forum umzuformatieren, copy + paste sieht aus wie Kraut und Rüben, daher - wen es interessiert, bitte hier entlang:

https://www.vomschreibenleben.de/die-3-9-27-methode/

Falls es jemand anders aufdröseln möchte, nur zu <3
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Schreibmethoden / Plotten mit Tarot-Karten
« Letzter Beitrag von June am 16 Mai 2021, 12:25:27 »
Vielleicht nicht so die übliche Methode, aber immer mehr im Kommen, glaubt man Twitter.

Daher hier eine Zusammenfassung:

Im Internet gibt es hunderte von Möglichkeiten, wie du mit einem Tarot-Deck für deinen Plot die Karten legen kannst. Besonders im englischsprachigen Raum ist die Methode wohl schon weit verbreitet, während sie in Deutschland noch nicht ganz so hohe Wellen geschlagen hat.

Deshalb stellen wir dir heute drei Methoden vor, mit denen Dorina Karten für ihren Plot und ihre Charaktere zieht, um in der Story voran zu kommen.

Die Charakter-Karte (1 Karte)

Bei der Charakter-Karte ziehst du nach dem Mischen nur eine Karte. Diese deutest du für den Charakter, an den du beim Aussuchen dieser Karte gedacht hast. Die Karte kann zum Beispiel ein Ereignis aus dessen Vergangenheit aufdecken oder auf das hindeuten, was als nächstes passiert.

Die Plot-Karten (3 Karten)

Hierbei ziehst du drei Karten. Die erste Karte zeigt die Vergangenheit deiner Figur an, die zweite die Gegenwart und die dritte die Zukunft. Sieh dir die Bilder genau an und versuche, dich davon zu einer Geschichte inspirieren zu lassen, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit umfasst.

Die Motivations-Karten (3 Karten)

Auch hier ziehst du wieder drei Karten. Die erste zeigt dir das Ziel, das deine Figur hat. Die zweite Karte verrät dir die Motivation, die hinter diesem Ziel steckt und die dritte deutet auf den Konflikt hin, den Ziel oder Motivation eventuell auslösen.

Tipp: Wenn du aus der Karte selbst nicht so viel lesen kannst, kannst du auch das Heftchen mit den Bedeutungen zur Hilfe nehmen, das es zu jedem Deck dazu gibt. Eventuell findest du hier den passenden Funken, der deine Inspiration entfacht.

Quelle und weitere Links: https://authorwing.de/plotten-mit-tarot-karten/
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Schreibmethoden / Plotten mit Karteikarten
« Letzter Beitrag von June am 16 Mai 2021, 12:23:02 »
Die Karteikarten-Methode eignet sich besonders dafür, große Lücken im Plot zu stopfen.
Wie bekommst du deine Figuren von Szene A nach Szene B, ohne dass sich die Leser über die nächsten 30 Seiten langweilen?

Das löst du anhand der Karteikarten-Methode.
Was brauche ich für diese Methode?

Es gibt natürlich verschiedene Autoren-Softwares, in denen du Pinnwände mit Karten anlegen kannst. Für Autoren, die eher digital ausgerichtet sind, lohnt sich die Anschaffung vermutlich, wenn sie auch ansonsten mit dieser Software arbeiten.

Ich persönlich nutze lieber die manuelle Methode mit physischen Karteikarten. Das liegt ganz einfach daran, dass bei mir die Kreativität besser fließt, wenn ich einen Stift in der Hand halte und handschriftlich etwas aufschreibe. Solltest du beim digitalen Plotten Probleme haben, bzw. nicht weiterkommen, steig am besten mal auf Stift und Papier um – vielleicht hilft dir das, die Kreativität wieder zu finden!

Für die manuelle Karteikarten-Methode brauchst du vor allem:

  • Karteikarten (ggf. bunt, es reichen aber auch weiße)
  • einen Stift
  • etwas Platz, z.B. einen großen Tisch oder den Fußboden

Schritt 1: Die Vorbereitung

Wenn du dich daran machst, ein Buch zu plotten, dann weil du in der Regel schon irgendetwas hast. Das können Figuren sein, Teile des Weltenbaus, ein Thema oder vielleicht auch schon erste Szenen.

Im ersten Schritt schreibst du alles, was du schon hast, stichpunktartig auf die Karteikarten. Wenn es dir leichter fällt, mit Farbcodes zu arbeiten, nutze verschiedenfarbige Karten für Figuren, Weltenbau, einzelne Szenen, Traditionen etc. und lose Ideen, die noch nicht richtig verortet sind.

Schritt 2: Neu plotten vs. Plotlücken

Im zweiten Schritt kannst du unterschiedlich vorgehen, je nachdem, ob du ein Buch ganz von vorn plottest oder ob du schon Teile und Szenen des Buches hast und jetzt nur noch die Lücken auffüllen möchtest.
Ein Buch neu plotten

Wenn du ein Buch neu plottest, überlege dir, was du alles an Informationen brauchst, um einen guten Plot festzulegen. In der Regel sind das die Figuren, die handeln und ggf. die Welt, in der sie handeln. Stehen diese beiden Punkte fest, kannst du dich an die Geschichte selbst machen.
Deine Figuren

Für deine Figuren kannst du kurze Charakterbögen auf je einer Karte anlegen. Halte dich dabei nicht mit 100 Notizen oder mehr auf, sondern fokussiere dich auf das Wesentliche:

    Vollständiger Name
    ggf. Beruf oder Berufung und Hobbys
    Größe und Alter
    Haar- und Augenfarbe
    besondere Merkmale
    Vorlieben und
    Abneigungen
    Kleidungsstil
    Familie / Freunde / Verwandte
    Wohnort / Stadt / Wohnart (Haus, Wohnung, Karton?)
    wichtige Punkte aus der Vergangenheit / Vorgeschichte

Diese Charakter-Karten sind dazu da, Fragen a lá “Welche Augenfarbe hatte er noch gleich?” und “Wie trägt sie die Haare nochmal?” zu klären, wenn du später im Schreibprozess bist. Außerdem führst du dir die Figur beim Erstellen der Karte genauer vor Augen und bekommst schon mal ein erstes Gefühl dafür, wie er oder sie in einer bestimmten Situation reagieren könnte.
Deine Welt

Spielt dein Buch nicht in der realen Welt, kann es sich auch lohnen, dein Worldbuilding über die Karteikarten umzusetzen. Nutze für jedes wichtige Feld ein bis drei Karten, um Stichpunkte festzuhalten, die dir eine ungefähre Idee geben. Das Gute an den Karteikarten ist, dass du aus Platzgründen gezwungen bist, dich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Gerade beim Worldbuilding neigen wir Autoren nämlich dazu, gern immer ausufernder zu werden und alles zu tun – außer die Geschichte zu schreiben.

Wichtige Punkte im Worldbuilding sind z.B.:

    Geographie (Länder, Städte, Straßen, Seen, Berge, Vulkane, Wüsten…)
    Fortbewegung (Reittiere, mechanische / elektronische Lösungen etc.)
    Handel
    Religion / Glaubenssysteme
    Sozialsystem / Kasten / Bevölkerungsschichten
    Regierungsbildung / Politik
    Währungen
    ggf. Magiesysteme
    Rituale (zu Hochzeit, Tod, Geburt eines Kindes, Erwachsen werden, …)
    Ehen / Scheidungen (erlaubt?)
    Nachbarstaaten / Kriege / Bündnisse
    Geschichte deiner Welt
    ggf. die unterschiedlichen Rassen (Menschen, Supernaturals)
    Flora und Fauna

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Punkte zu beachten, die thematisch über diesen Artikel aber hinaus gehen. Wenn du möchtest, kann ich zum Thema Worldbuilding einen gesonderten Artikel schreiben – bei Interesse hinterlasse einfach einen Kommentar unter diesem Artikel!
Dein Plot

Wenn es um deinen Plot geht, ist der Vorgang ähnlich dem, wie du auch vorgehst, wenn du Lücken im Plot füllst. Daher habe ich diesen Vorgang im nächsten Abschnitt mit untergebracht.
Plotlücken füllen

Deine Geschichte neu oder auch fertig zu plotten, ist die eigentliche Stärke der Karteikarten-Methode. Ob digital oder manuell, wichtig ist, dass du deine Karteikarten immer wieder verschieben kannst.

Deshalb ist es wichtig, die Karten richtig zu nutzen. Als Faustregel kannst du dir merken: Eine Szene pro Karte, mehr nicht. Halte die Szene nur in Stichpunkten fest. Du schreibst hier noch nicht dein Buch, du notierst lediglich Ideen und Stichworte, damit du grob weißt, worum es in der Szene geht.
Szenen notieren

Notiere alle Szenen, die du bereits hast, auf einzelnen Karteikarten. Dabei brauchst du keine bestimmte Reihenfolge einhalten, notiere einfach alles, was dir in den Sinn kommt. Das kannst du in einer Sitzung machen, aber auch über mehrere Tage verteilt einfach immer wieder kleine Szenen, die dir spontan einfallen, auf eine Karte schreiben und sie mit auf den Stapel legen.
Szenen sortieren

Wenn du genug Szenen hast (es müssen noch nicht alle sein), breite sie vor dir aus und fang an, die Kärtchen zu verschieben. Achte dabei darauf, dass die Reihenfolge der Karten auch inhaltlich Sinn ergibt.
Wenn deine Figuren in Land A also zwei oder drei Szenen haben, sollten diese hintereinander liegen und erst danach die Szenen aus Land B eingeordnet werden. Oder eine Figur, die in einer Szene stirbt, kann danach nicht noch plötzlich eine Szene haben, in der sie auftaucht (Zombie-Romane und Co. einmal ausgeschlossen).
Lücken auffüllen

Wenn du deine Karten sortiert hast, wirst du feststellen, dass zwischen den einzelnen Szenen oft noch Lücken existieren. Du kannst nicht immer von einer Szene direkt in die andere gehen. Dazu muss manchmal noch eine, manchmal auch noch drei oder fünf weitere Szenen eingeschoben werden. Und hier setzt die Methode an.

Sieh dir beide Szenen genau an und schätze ab: Wie viele Szenen werde ich brauchen, um meine Figuren von A nach B zu bringen? Liegen z.B. die Orte weit auseinander oder muss eine Figur eine große Entwicklung durchmachen? Dann plane lieber mehr Szenen ein.

Fehlt eigentlich nur noch ein gewisses Etwas und die Szenen liegen recht dicht beieinander, plane weniger Szenen ein. Für jede eingeplante Szene legst du eine Karte zwischen die beiden Szenen, die du schon hast. Das Gute daran ist, dass die Karten noch leer bleiben können. Du musst nicht sofort wissen, welche Szenen dazwischen gehören, sondern nur abschätzen, wie viele es sein werden. Das kann eine grobe Schätzung sein, die du später auch nochmal nach oben oder unten korrigieren kannst, je nachdem.

Das kann z.B. so aussehen:

Schritt 3: Die leeren Karten beschreiben

Dieser Punkt muss nicht sofort komplett umgesetzt werden. Die Karteikarten-Methode setzt du ja an, eben weil du nicht weißt, wie du die Lücken füllen sollst. Und auch, wenn sie ein gutes Hilfsmittel ist, kann sie auch nicht zaubern. Der Vorteil, den du mit den leeren Karten hast, ist dass du dich nicht mehr auf die Frage versteifst, wie du die Figuren bloß von A nach B bringen könntest, sondern ein Umdenken stattfindet. Deine neue Aufgabe ist es, eine, zwei oder auch fünf Szenen zu finden, mit denen du diesen Weg gehen kannst.

Vielleicht findest du die Szene in der Mitte zuerst. Dann notiere sie auf der entsprechenden Karte und schon sind die Abstände, die du füllen musst, kleiner geworden. Dein Kopf konzentriert sich auf kleinere Aspekte der Geschichte und du denkst darüber nach, wohin deine Figuren gehen oder was sie erleben müssen, um x und y zu lernen, damit sie nachher bei B sind.

Im Grunde geht es bei dieser Methode also darum, deinen Kopf auszutricksen, damit du dir die richtigen Fragen stellst, um Schritt für Schritt voran zu kommen. Das klingt einfach, ist aber sehr effektiv. Wer schon mal prokrastiniert hat (und das haben wir alle), weiß ganz genau, wie gut wir im Selbstbetrug sind. Wieso diese Fähigkeit also nicht mal dafür einsetzen, im Buch weiterzukommen?

Quelle und weitere Veranschaulichung: https://authorwing.de/plotten-mit-der-karteikarten-methode/
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Ausschreibungen 1/2021
« Letzter Beitrag von Manu am 14 Mai 2021, 09:52:39 »
@tlt Naja, sagen wir mal so: Wenn der Gewinner von 2019 bei den Federteufeln ist, ist das schon eine tolle Sache, hat mich gestern aber leicht schwanken lassen. Aber keine Sorge, ich mache auf jeden Fall mit bei der Ausschreibung. "Muffensausen" als Ansporn: Da strenge ich mich gleich noch mehr an.  :kaffee2:

Übrigens finde ich deine Geschichte in Woidbluad wunderbar. "Uriah Heep" in der anderen Online-Anthologie auch, vor allem, wie du Realität und Fantastisches miteinander verflechtest.
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Ausschreibungen 1/2021
« Letzter Beitrag von tlt am 14 Mai 2021, 08:28:15 »
Zitat
"Muffensausen", denn ich weiß jetzt, wer @tlt ist.

Was soll`n das jetzt heißen?
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Ausschreibungen - wichtige Seiten
« Letzter Beitrag von Manu am 13 Mai 2021, 23:24:18 »
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